Eine DAW für Gitarristen (Tabber Studio)

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Viga

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Hallo,

ich entwickle seit längerer Zeit ein Tabulaturprogramm für den Eigenbedarf. Angefangen hat alles, weil ich in Tux Guitar und Guitar Pro 5 keine Möglichkeit hatte, Audio aufzunehmen. Inzwischen hat sich das Projekt jedoch immer mehr zu einer kleinen DAW entwickelt. Die Software läuft auf macOS und ist in C++, Qt und Python geschrieben. Linux-Unterstützung soll später folgen, da ich mich dort besser auskenne.

Die Software unterstützt Audioaufnahmen, MIDI, MIDI 2, MPE, Gitarrentabulaturen, Notenschrift sowie VST3- und CLAP-Plugins. Außerdem verfügt sie über eine Control API, mit der sich nahezu alles auch ohne grafische Oberfläche über das Terminal steuern lässt. Zusätzlich gibt es einen integrierten Chat, der diese API nutzt, wenn ich einmal zu faul bin. Damit lassen sich beispielsweise Spuren erstellen, Plugins hinzufügen oder Einstellungen ändern. Die KI komponiert allerdings keine Musik. Der Chat funktioniert mit beliebigen APIs wie DeepSeek und anderen. Alles, was sich über die Control API oder den Chat erledigen lässt, kann selbstverständlich auch direkt über die Benutzeroberfläche gemacht werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand die Alpha-Version auf seinem Mac testen möchte. Ich bin für jedes Feedback sehr dankbar. Ein paar Screenshots findet ihr unten.

Benutzerhandbuch
Hier findet ihr das Benutzerhandbuch.
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Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße
Viga
 

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Coole Sache!
Bin auf Windows unterwegs und ausserdem überhaupt kein Gitarren-Mensch, daher bin ich keine große Hilfe, sorry - aber Glückwunsch, dass du es schon so weit gebracht hast mit der DAW. Mich würde interessieren, was du als fenster bibliothek benutzt, GLFW, Dear ImGui nutze ich z.b. Und Miniaudio für Audio I/O. Macht schon spaß an sowas zu werkeln!
 
Danke!

@ksoa, Ich verwende Qt für die gesamte GUI. Für Audio-I/O nutze ich PortAudio und intern ist fast alles in modernem C++ geschrieben. Python verwende ich hauptsächlich für das Control-API und die integrierte Chat-Funktion.

Ich habe mich für Qt entschieden, weil ich die Anwendung langfristig auch auf Linux und Windows bringen möchte. Es erleichtert die plattformübergreifende Entwicklung erheblich.

Und ja, es macht wirklich Spaß, daran zu arbeiten. Gleichzeitig ist es aber auch ein riesiges Projekt. Ich verbringe hier in Göteborg jeden Tag mehrere Stunden damit. :)

Wenn du möchtest, kann ich dir gerne ein kurzes Video schicken, damit du dir einen Eindruck von der Anwendung machen kannst, auch wenn du keinen Mac benutzt. Wenn du Interesse hast, schreib mir einfach eine private Nachricht hier im Forum, dann schicke ich dir das Video.

Irgendwann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und auch eine Windows-Version entwickeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr cooles Projekt. Bin selbst Gitarrist und bei Dingen auf der Gitarre ein Freund davon alles als Tabulatur aufzuschreiben. Bei Gitarren-fremden Instrumenten nutze ich allerdings lieber die Key-Editor-Ansicht, was natürlich daran liegen kann, dass ich auch mal Tasteninstrumente gespielt habe, obwohl natürlich da keine schwarzen Tasten sind :-). Der Vorteil bei Tabulaturen ist imho, dass man das Problem nicht hat, sich (im vgl. zu Noten) darüber Gedanken zu machen, wie oft ein Ton auf dem Griffbrett vor kommt und wie gut/schnell dieser erreichbar ist, wenn man die aktuelle Technik (Riffing, Fingerpicking, Soloing ...) gerade anwendet. Und natürlich hat der gleiche Ton in der selben Oktave einen anderen Sound wenn er auf einer dicken Saite gespielt wird im vgl. zur dünnen Saite.

Dürfte ich fragen welchen Background du hast? Du bist Gitarrist und Entwickler oder einfach jmd. der mal was entwickeln wollte? Viele Grüße
 
@Schludi

Danke! 🙂

Genau das war auch einer der Gründe, warum ich überhaupt mit dem Projekt angefangen habe. Ich wollte die Vorteile von Tabulatur mit den Möglichkeiten einer DAW verbinden. Deshalb verfügt Tabber Studio sowohl über eine Tabulaturansicht als auch über eine Piano-Roll. So kann man je nach Instrument oder persönlicher Arbeitsweise die Ansicht verwenden, die am besten passt.

Ich bin sowohl Gitarrist als auch Softwareentwickler. Das Projekt hat ursprünglich damit angefangen, dass ich Audioaufnahmen direkt in einer Tabulatur-Anwendung machen wollte. Mit der Zeit wurde daraus immer mehr, und inzwischen ist es praktisch eine eigene DAW geworden.

Beruflich arbeite ich als Softwareentwickler. Ich komme aus Schweden und lebe im Süden des Landes. Hier sind noch ein paar weitere Screenshots der drei Hauptansichten von Tabber Studio.
 

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