DistroKid Einkommen versteuern

  • Ersteller Ersteller maniemakesmusic
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Ja nen Minijob hab ich sogar auch noch zur normalen Arbeit - das kam eher daher dass ich keine Rechnungen schreiben will, also hab ich mich dafür "anstellen" lassen. D.h. wir sind uns da gar nicht so unähnlich. Aber der Knappschaftsjob hat gar nix mit Musik / Distrokid zu tun. Ich denke dadurch dass ich den ganzen Firlefanz dem Steuerberater immer gebe, kenn ich die ganzen Formulare auch nicht so wirlich :D . Aber das amerikanische Finanzamt schickt immer so nen lustigen Umschlag.
Naja hat schon was damit zu tun oder dadurch reize ich die Grenze ja schon eher aus, als ohne? Ich glaub ich hätte sagen sollen, dass ich kein Deutscher bin, sondern Österreicher.

In jedem Fall hab jetzt einen befreundeten Steuerberater gebeten, mir kurz zu helfen, und der meint bis jetzt ist das alles okay. Ich bin halt erst 20 ich hab jz noch keinen eigenen Steuerberater, ich hab auch noch nie viel Steuern gezahlt, höchsten so Ferialjobs
 

  • #22
Naja hat schon was damit zu tun oder dadurch reize ich die Grenze ja schon eher aus, als ohne? Ich glaub ich hätte sagen sollen, dass ich kein Deutscher bin, sondern Österreicher.

In jedem Fall hab jetzt einen befreundeten Steuerberater gebeten, mir kurz zu helfen, und der meint bis jetzt ist das alles okay. Ich bin halt erst 20 ich hab jz noch keinen eigenen Steuerberater, ich hab auch noch nie viel Steuern gezahlt, höchsten so Ferialjobs
Ja das war bei mir damals auch so. Ich glaube da bist du komplett steuerfrei. Wenn der Steuerberater das sagt wird er schon Recht haben :-) . Ich weiß nicht ob du einfach nur in einem Formular sagen musst du hattest Einnahmen? Die ziehen dir dann natürlich nix ab. Das weiß der bestimmt auch.

In Österreich liegt das steuerfreie Basiseinkommen (Existenzminimum) für das Jahr 2026 bei 13.539 Euro im Jahr. Wer mit seinem jährlichen Gesamteinkommen unter dieser Grenze bleibt, muss keine Einkommen- oder Lohnsteuer zahlen. [1, 2]
 
  • #23
In Deutschland ist man m. W. schon verpflichtet, Einnahmen aus selbstständiger Arbeit anzugeben. In deinem Fall wären natürlich keine Steuern fällig, da der Steuerfreibetrag höher ist. Wie das in Ö geregelt ist, weiß ich nicht.
 
  • Danke
Reaktionen: givem-fear
  • #24
In Deutschland ist man m. W. schon verpflichtet, Einnahmen aus selbstständiger Arbeit anzugeben. In deinem Fall wären natürlich keine Steuern fällig, da der Steuerfreibetrag höher ist. Wie das in Ö geregelt ist, weiß ich nicht.
Ja also bei mir ist alles fine solange ich halt nicht über die 14k im Jahr komme. 7 davon habe schon mit meinem Minijob, und ich bin jetzt auf 9 mit Musik. Schauen wir mal, wie gut es läuft.

Ich muss es auch angeben, wenn ich nicht darüber komme. Abgeben muss ich nur nichts. Wenn ich darüber komme, muss ich ein Kleingewerbe anmelden, über das ich dann versteuern kann. Schauen wir mal ob es soweit kommt.
 
  • Danke
Reaktionen: Andaraginga
  • #25
Am spannendsten finde ich, wo zum Geier du einen Steuerberater findest, der das macht. Ich wurde sehr oft mit "komm wieder wenn da ne 0 hinten dran hängt" nach Hause geschickt. 😅
Sonst hab ich das aber beim Finanzamt so angegeben wie oben beschrieben und die fanden das okay so. Ein Kumpel hatte aber auch schon mit ein paar Hundert Euros von der GEMA dieses "meld ein Gewerbe an" Ding vom Amt.
 
  • #26
Am spannendsten finde ich, wo zum Geier du einen Steuerberater findest, der das macht. Ich wurde sehr oft mit "komm wieder wenn da ne 0 hinten dran hängt" nach Hause geschickt. 😅
Naja wenn du durch irgendwelche Musikeinnahmen auf einmal 20.000 EUR mehr hast (oder nur 5.000 EUR), haste bei Mischformen mit normalem Arbeiten schon 10.000 EUR (oder 2.500 EUR) Steuern hinterzogen. Das reicht schon für ne Freiheitsstrafe. Ob das nun nen Steuerberater angibt oder Du selber ist ja eigentlich egal, so lange es irgenwer macht. Der Steuerberater gibt mir immer einen Umschlag, den ich einfach beim Finanzamt einwerfen kann.
Sonst hab ich das aber beim Finanzamt so angegeben wie oben beschrieben und die fanden das okay so. Ein Kumpel hatte aber auch schon mit ein paar Hundert Euros von der GEMA dieses "meld ein Gewerbe an" Ding vom Amt.
Ja das haben die tatsächlich zu mir gesagt. Da hatte der Steuerberater dann geholfen. Ich habe eben erst wieder ein paar hundert EUR überwiesen die ich diesmal zu wenig entrichtet habe (kann aber sein dass das woanders her kam). Manchmal bekommt man aber auch was zurück.

Im Endeffekt steht man immer mit einem Bein im Gefängnis :D ...

Sobald man Musikeinnahmen hat kommen dann natürlich solche Immobilien in Frage:

Die kauft man sich halt alle 4 Jahre neu :-P ...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Haha
Reaktionen: fender_rhodes
  • #28
Im Endeffekt steht man immer mit einem Bein im Gefängnis :D ...

So dramatisch seh ich das nicht. Darüber entscheidet ja nicht der Sachbearbeiter im Finanzamt.

Wenn's Probleme gibt, erst einmal kooperativ (und dumm) stellen. Dann Zeit gewinnen, vielleicht noch den Sachbearbeiter charmant um den Finger wickeln. Unschuldiges Klimpern mit den Augen ist wichtig!

Gedächtnisschwund á la Olaf Scholz hilft auch. Weitverbreitetes schweres Leiden.

Notfalls halt Anwalt usw. - aber bis zum Knast ist in D ein weiter Weg.
 
  • #29
So dramatisch seh ich das nicht. Darüber entscheidet ja nicht der Sachbearbeiter im Finanzamt.

Wenn's Probleme gibt, erst einmal kooperativ (und dumm) stellen. Dann Zeit gewinnen, vielleicht noch den Sachbearbeiter charmant um den Finger wickeln. Unschuldiges Klimpern mit den Augen ist wichtig!

Gedächtnisschwund á la Olaf Scholz hilft auch. Weitverbreitetes schweres Leiden.

Notfalls halt Anwalt usw. - aber bis zum Knast ist in D ein weiter Weg.
Wo kein Kläger, da kein Richter, aber im Endeffekt machst Du dich ja auch strafbar, wenn du mal den Link liest stiftest Du zur Steuerhinterziehung an was eine Straftat darstellt. Im Gesetz steht wortwörtlich das alleine der Versuch strafbar ist.

Aber du darfst das gerne so sehen wie du willst, ich hab (diesmal) nix angestellt :D .

EDIT: Das hat aber nix mit dem TE zu tun, der ist wahrscheinlich sowieso befreit. Aber ich würde trotzdem gucken ob man das Einkommen einfach nur durch ein österreichisches Formular melden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Du dich ja auch strafbar, wenn du mal den Link liest stiftest Du zur Steuerhinterziehung an was eine Straftat darstellt. Im Gesetz steht wortwörtlich das alleine der Versuch strafbar ist.

Papier ist geduldig. Dieses Land hier ist doch sowieso schon fast rechsfreier Raum. Wo werden denn noch Strafen verhängt, wie sie das Gesetz ermöglichen würde?

Über allem stehen doch Vergleichsurteile und sonstwas.

Und da gibts ja prominente Beispiele. Uli H. aus München z. B., Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. -> Offener Vollzug = zum Schlafen ins Kittchen, war's ein ganzes Jahr?
 

Ähnliche Themen

×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben