News Teenage Engineering - EP-2350 FX

Handmikrofon mit Live-Effekten und Sample-Trigger für EP-Serie.

Mit dem EP-2350 FX MIC erscheint ein kompaktes Handmikrofon, das Live-Gesang, integrierte Stimmeffekte und das direkte Auslösen von Samples in einem Gerät kombiniert. Das Mikrofon kann sowohl mit Geräten der EP-Serie als auch direkt an beliebigen Soundsystemen betrieben werden und richtet sich an Live-Performer, die ihre Stimme unmittelbar während der Performance bearbeiten möchten.

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Im Mittelpunkt stehen vier integrierte Stimmeffekte: Echo, Spring, Pixie und Robot. Sämtliche Effektparameter lassen sich live anpassen, während Effekt-Presets über eine JSON-Datei individuell bearbeitet und gespeichert werden können. Dadurch lässt sich das Mikrofon flexibel an unterschiedliche Anwendungen und Setups anpassen.

Zusätzlich verfügt das EP-2350 FX MIC über vier austauschbare Samples, die direkt über das Mikrofon ausgelöst werden können. Die Samples lassen sich unkompliziert ersetzen und erweitern die Einsatzmöglichkeiten um kurze Soundeffekte, Jingles oder andere Elemente.

Der Audioausgang erfolgt über einen Line-Out mit 3,5-mm-Spiralkabel. Für den mobilen Betrieb kann das Mikrofon entweder mit zwei AAA-Batterien oder über USB-C mit Strom versorgt werden. Das EP-2350 FX MIC im kompakten Lo-Fi-Design wiegt lediglich 127 Gramm und misst nur 8,8 × 7,2 × 3 cm.

Preise und Verfügbarkeit
Das EP-2350 FX MIC gibt es für 59 € (UVP).

Quelle: Teenage Engineering | Sonic Sales
 

Süß.
 
Teenage Engineering ist für mich die konsequente Weiterentwicklung des Männerspielzeugs.

Früher hatte der Mann eine Eisenbahnplatte im Keller. Dann kamen ferngesteuerte Autos, Computer und irgendwann Synthesizer. Teenage Engineering hat sich das alles angeschaut und gesagt:

„Wir machen daraus Lego. Aber für Musiker. Und wir verlangen dafür richtig Geld.“

Und so stehen dann diese kleinen, niedlichen Aluminium-Kästchen auf dem Tisch. Sie sehen aus, als hätte ein schwedischer Industriedesigner nachts heimlich mit einem Gameboy und einem Taschenrechner ein Kind gezeugt.

Technisch sind die Dinger natürlich faszinierend. Kleine Displays, Knöpfe, Sequencer, Samples, Synthese – alles irgendwie genial auf kleinstem Raum.

Aber gleichzeitig sitzt man davor und denkt:

„Was mache ich jetzt damit?“

Und die Antwort lautet natürlich:

„Spielen.“

Das ist wahrscheinlich das eigentliche Geschäftsmodell von Teenage Engineering: Sie verkaufen keine Instrumente, sondern das gute Gefühl, wieder zehn Jahre alt zu sein – nur diesmal mit Kreditkarte.

Ich warte eigentlich noch auf das nächste Produkt:

Teenage Engineering OP-XL – 1899 Euro.

Ein kleiner grauer Kasten mit 17 blinkenden Tastern, drei Encodern und einem Lautsprecher, der ungefähr so groß ist wie eine Briefmarke.

Dafür bekommt man dann einen 140-seitigen Design-Katalog und die Gewissheit, dass man endlich verstanden hat, was Musik im 21. Jahrhundert bedeutet.

Und irgendwo daneben steht mein alter Synthesizer und fragt:

„Junge, willst du nicht einfach einen Ton spielen?“

😂
 
  • Haha
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