Shamisen mikrofonieren

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Dondelinger

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Wie würdet ihr eine Shamisen mikrofonieren?
 

Ausprobieren. Da ich so was noch nie in echt gesehen habe geschweige denn abgenommen habe ist ist eben experimentieren angesagt. Oder den asiatischen Toningenieur in der Nachbarschaft fragen.... (;
 
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Genau so wie eine Westerngitarre. 🤭
 
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Ich würde mit zwei Kleinmembrankondensatormikrofonen beginnen. Eins vor den Korpus, wo er auf den Hals trifft. Eins über die Schulter, um Signale im Raum aufzufangen. Ich würde um die Spielende Person herumgehen und hören.
 
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Ausprobieren. Da ich so was noch nie in echt gesehen habe geschweige denn abgenommen habe ist ist eben experimentieren angesagt. Oder den asiatischen Toningenieur in der Nachbarschaft fragen.... (;

Is live (Konzert). Da is nicht viel Zeit zu experimentieren.
 
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dann hätte ich in jedem Fall einen Tonabnehmer ausprobiert.
K&K Pure Mini (Pure Western Mini)*
*
edit: sorry, k&k big twin dachte ich. pure mini ist nur für feste Installation vorgesehen.
Wäre auf jeden Fall ne Option wenn ich sowas öfter "vor dem Mischpult" hätte, lohnt sich aber für diese (vermutlich) einmalige Sache auch nicht wirklich sowas anzuschaffen.
Naja, ich denk ich mach's wie vorgeschlagen mit 1, 2 KMKs und schau was passiert. ^^
 
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  • #10
Wäre auf jeden Fall ne Option wenn ich sowas öfter "vor dem Mischpult" hätte, lohnt sich aber für diese (vermutlich) einmalige Sache auch nicht wirklich sowas anzuschaffen.
Naja, ich denk ich mach's wie vorgeschlagen mit 1, 2 KMKs und schau was passiert. ^^
hast du eventuell dynamische Mikrofone parat? kondenser können auf der Bühne unerwartet pfeifen, trotz guter Einstellung und Position. Ein sm57 z.b. vor der Kiste ist zwar nicht sexy, ist aber nicht so pienzig wie kondenser. Sonst gibt es solche Kontakt Tonabnehmer auch für kleines Geld, Thomanns Hausmarke kostet so um die 15€.
 
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  • #11
Hab da einen Tonvergleich für Mikrofonie in ORTF und X/Y im Netz gefunden. Das dort abgebildete Foto sieht danach aus, als müsste man das Instument recht nah abnehmen


View: https://soundcloud.com/chungwan-choi/shamisen-recording-sample-ayia-bushi-and-yosare-bushi

Bei Stereo-Setup hab ich bissel Bedenken daß sich der Spieler/Instrument recht doll bewegt beim Spielen und das dann im Panorama schwankt, müsste ich vor Ort testen wie das ist, mal schaun...
 
  • #12
hast du eventuell dynamische Mikrofone parat? kondenser können auf der Bühne unerwartet pfeifen, trotz guter Einstellung und Position. Ein sm57 z.b. vor der Kiste ist zwar nicht sexy, ist aber nicht so pienzig wie kondenser. Sonst gibt es solche Kontakt Tonabnehmer auch für kleines Geld, Thomanns Hausmarke kostet so um die 15€.
Klar, SM57 ist ja Standard im live-Arsenal, so billo-Piezos hab ich sogar auch noch. :)
 
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  • #13
Vorurteile halten sich lange. Das SM57 kann man natürlich nehmen. Da Kleinembrankondensatormikros ein ordentliches Stück mehr Signal geben als ein Tauchspulenmikro, ist da auch die Feedbackgefahr gar nicht so groß. Man muss halt nahe rangehen auf der Bühne, wie bei Akustikgitarren auch. Da werden alle Nase lang Kleinmebrankondensatoren auf Bühnen eingesetzt. Es kommt mehr auf die reale Charakteristik im Frequenzbereich an, als auf die Bauart. Ich kann nicht einschätzen wie laut eine Shamisen ist. Da wäre dann ein Kleinmembrankondensatormikro sogar eventuell von Vorteil.
 
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  • #14
natürlich hast du recht - man kann alles heute verwenden, besonders wenn der live toni über feedback killer verfügt.
ich sehe das problem mit shamisen aber in seiner "verwandschaft" mit banjo - das ding ist ein membranophon, und kondenser nehmen alles auf, auch das was man nicht unbedingt haben möchte: lautes scheppern vor allem.

und wir wissen eben nicht ob da jemand solo spielt, oder in der band, ob der spieler so einen "plektrum" mit gewaltigen maßen benutzt und damit rumwedelt oder nicht usw.
wäre ich dondelinger, dann hätte ich auf nummer sicher gehen wollen und piezo draufgeklebt, plus 57.
in studio umgebung bieten kmk viel mehr gestaltungsraum, da haste recht.
 
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