Neues von den Nexus-Machern
reFX steht seit Jahren für die Synthesizer Nexus und Vanguard – beide mit Sounds, die fest im Dance-Bereich zuhause sind. Dann tauchte unvermittelt ein Video auf, das ein neues Tool ankündigte, sich inhaltlich aber in Schweigen hüllte. Die Neugier war geweckt, und vieles sprach dafür, dass es sich eher um ein Instrument als um einen Effekt handeln würde.
Der neue Zuwachs heißt RIPPLER und vereint mehrere Synthese-Arten.
Der erste Eindruck erinnert an Nexus 5, was ich gut finde, denn so findet man sich bei den wichtigsten Elementen relativ leicht zurecht. Bleiben wir aber bei RIPPLER selbst: einem Physical-Modeling-Synthesizer, der auf Modalsynthese basiert. Die Klangerzeugung läuft über Resonatorbänke, die auf bestimmte Frequenzen, Amplituden und Abklingzeiten eingestellt werden. Regt ein Signal diese Resonatoren an, schwingen sie nach und beeinflussen sich gegenseitig. So entstehen Klangfarben, die sich deutlich von subtraktiver oder additiver Synthese unterscheiden.
RIPPLER kombiniert dafür mehrere Verfahren: Modalsynthese, digitale Wellenleiter (Waveguides) und einen bidirektionalen Energieaustausch zwischen den Resonatoren. Hinzu kommt ein umfangreiches Modulationssystem mit Parametern, die sowohl klassische Klangformung als auch völlig neuartige Sounds ermöglichen.
Zuerst will ich ein paar Presets anspielen. Klicke ich auf einen Sound, spielt dieser sofort ein voreingestelltes Pattern ab – hilfreich für die schnelle Soundsuche. Die ersten Sounds klingen für mich nach üblichen Dance-Sounds. Aber „Abyss“ ist ein wunderbar sphärisches Pad, das nach Eislandschaft klingt. Das Anspielen anderer Presets macht deutlich, dass hier auch ein Arpeggiator integriert ist – und zwar ein richtiger Sequenzer. „Artificial Voices“ klingt nach einem Sand-Braaam-Sound für den nächsten Dune-Film. Viele Sounds haben eine gewisse Schärfe, was für mich den Grundcharakter des Instruments ausmacht.
Das Signalfluss-Bild zeigt deutlich, dass wir es hier nicht einfach wieder mit subtraktiver Synthese zu tun haben. Der Exciter und das Noise schicken ein Signal zu Resonator 1 und Resonator 2, die dadurch zum Schwingen gebracht werden. Die Resonatoren können sich sogar gegenseitig anregen. Die Summe aus den Resonatoren und zwei Oszillatoren, die aber nur wenige Grundwellenformen bieten, läuft in zwei parallele Filter. Verfeinert wird das Ganze mit Effekten. Für einen fetteren Sound gibt es zudem zwei Layer: A und B.
Unter die Haube
Nach den Presets gehe ich nun in die Synthesizer-Sektion. Der Signalfluss verläuft hier von links nach rechts.
Der Exciter erzeugt einen kurzen Impuls, der die Resonatoren anregt. Die Frequenz lässt sich ändern, und mit Noise wird das Impuls-Signal zusätzlich moduliert, was noch mehr Höhen erzeugt. Meistens ist das Impuls-Signal gar nicht zu hören, es sei denn, der rechte Direct-Out-Regler wird genutzt. Damit kann ein Sound richtig knackig werden.
Statt des einfachen Impulses können aber auch Samples genutzt werden. Eine kleine Library wird mitgeliefert, alternativ lassen sich auch eigene Samples laden.
Mit einem Sample ändert sich der Regler von Frequency auf Pitch, außerdem kommt ein Filter hinzu, das auf Lowpass, Highpass oder Bandpass gestellt werden kann.
Der zweite „Anreger“ ist das Noise – ein weißes Rauschen, das durch einen Filter läuft. Steht der Density-Regler nicht auf 100 %, sondern auf 25 %, hört man kein konstantes Rauschen mehr, sondern eher ein Vinyl-Knistern. Der Unterschied zum Impuls: Das Rauschen wird so lange erzeugt, wie man eine Taste drückt. Man kann nun Layer A mit einem Exciter nutzen, einen Resonator kurz zum Schwingen bringen und damit das Anschlags-Geräusch erzeugen. In Layer B nehme ich stattdessen das Rauschen und erzeuge damit ein Pad. Die Kombination aus beiden ergibt dann den kompletten Sound. Es gibt sogar noch eine dritte Quelle: den Audio-Input. Bei Cubase wird das über den Sidechain erledigt.
Den Abschluss links bildet das Vibrato, das Sine, Triangle, Square, Perlin und S&H bietet.
Der Kern der Engine sind die beiden Resonatoren.
Insgesamt gibt es 13 Resonator-Modelle:
Für den nächsten Versuch nehme ich das Modul Beam und spiele mit dem Parameter Material. In der Mittelstellung klingt der Sound nach einer Türglocke.
Schiebe ich den Regler nach rechts, höre ich fast nur noch Höhen, und es klingt, als ob ein Hufschmied gerade arbeitet.
Ist der Regler ganz links, habe ich weniger metallische Obertöne (um es vereinfacht auszudrücken), und es klingt eher nach einer Marimba. Jetzt verkürze ich noch Decay und Release, und die Simulation ist perfekt.
Drehe ich nun den Regler Hit nach links, ändern sich die meisten Lautstärken der Obertöne, und das Signal wird dadurch dünner.
Drehe ich Hit dagegen nach rechts, ändert sich der Sound ebenfalls, wird aber wärmer, feiner und verliert noch mehr Höhen. Tone ist als eine Art Tilt-EQ zu verstehen.
Steht Inharm auf 0 %, haben wir eine schöne Marimba.
Gehe ich aber nach links auf -36 %, kommen immer mehr atonale Anteile hinzu.
Mit Ratio lässt sich das Modell-Tuning ändern, von leicht detuned bis hin zu stark verstimmt. Abhängig vom Modell können sich die verfügbaren Parameter leicht unterscheiden.
Meine Marimba möchte ich noch etwas andicken und nutze dafür die beiden Oszillatoren. Die Wahl habe ich zwischen:
Da die beiden Oszillatoren aber viel zu scharf klingen, nutze ich Filter 1 und aktiviere dort lediglich OSC1 und OSC2. Der Resonator bleibt davon völlig unbeeindruckt. Filter 2 lasse ich deaktiviert, könnte damit aber den Resonator bearbeiten.
Filter-Möglichkeiten gibt es genug, zusammenfassen lässt sich das auf:
Dasselbe geht übrigens auch mit den Resonatoren. Habe ich beide aktiviert, bekomme ich erst mal einen Schock, weil der Pegel extrem ansteigt: Resonator 1 regt jetzt Resonator 2 an.
Meine bevorzugte Einstellung ist, beide Resonatoren parallel laufen zu lassen. Es lohnt sich also, ein eigenes Init-Preset anzulegen.
Bewegung macht munter
Insgesamt stehen vier Envelopes und vier LFOs zur Verfügung. Envelope 1 scheint fest auf die Lautstärke der Oszillatoren geroutet zu sein, denn ich kann daran nichts ändern.
Das Zuweisen ist wirklich leicht: einfach auf das Fadenkreuz klicken und das „Kabel“ auf den gewünschten Parameter ziehen. Bei den vier Zufalls-Generatoren kann ich auswählen, ob sie durchlaufen oder per S&H nur bei jedem Tastendruck einen neuen Wert erzeugen. Ich ändere z. B. bei jedem Anschlag Hit ganz leicht und sorge so für leichte Klangänderungen, was den Sound etwas natürlicher gestaltet.
Noch mehr Modulatoren gibt es mit Velocity, Keytracking, Aftertouch und Random (also Nummer 5, allerdings nur mit S&H und weniger Parametern als Rnd1–4). Die vier Macro-Regler sind praktisch, um mehrere Parameter gleichzeitig mit einem Regler zu steuern, und schön ist auch, dass sie sich beschriften lassen.
Wer ein Keyboard mit MPE besitzt, kann sich zudem auf dessen Unterstützung freuen.
Im unteren Bereich lassen sich Pitchbend hoch und runter getrennt einstellen. Hier findet sich auch das Modwheel; generell verfügt aber jeder Regler über eine MIDI-Learn-Funktion, was das Zuweisen sehr einfach macht. Rechts unten stehen Polyphonie, Legato/Mono, Glide und die Velocity-Kurve zur Verfügung.
Wer den Überblick über die Modulationen verloren hat, kann sie einfach im MOD-Menü einsehen. Ich werde etwas an Omnisphere und Serum erinnert, was durchaus positiv gemeint ist.
Das große Ende
Am Ende stehen die Effekte, und die Auswahl ist wirklich groß:
Zum Schluss gibt es noch einen Arpeggiator, der das Abfeuern ganzer Melodien erlaubt.
Und wie gewohnt: RIPPLER im Video-Test
View: https://youtu.be/GQzbm86yF1M
Fazit
RIPPLER ist nicht einfach der nächste Avenger oder Nexus, sondern folgt einem komplett anderen Konzept. Wer sich etwas mit den Modellen beschäftigt, kann sich schnell eigene Sounds erstellen. Toll ist, dass die Resonatoren durch einen Impuls, ein Sample, ein Rauschen oder sogar den Sidechain-Eingang angeregt werden können. Die Aufteilung in Layer A und B ergibt Sinn, und die zwölf Modulatoren bieten genug Möglichkeiten für Abwechslung und Authentizität. Die Modulations-Matrix informiert über jeden modulierten Parameter, und mit den vielen Effekten lässt sich der Sound noch mal stark formen. Der Grundklang ist meistens härter und metallischer als bei analogen Sounds. Somit ist RIPPLER nicht unbedingt ein Allrounder, hat aber durchaus seinen eigenen Sound.
Hersteller: reFX
Format: AU, VST3, AAX
Preis: 129 € (Early Bird 99 €)
Der neue Zuwachs heißt RIPPLER und vereint mehrere Synthese-Arten.
Der erste Eindruck erinnert an Nexus 5, was ich gut finde, denn so findet man sich bei den wichtigsten Elementen relativ leicht zurecht. Bleiben wir aber bei RIPPLER selbst: einem Physical-Modeling-Synthesizer, der auf Modalsynthese basiert. Die Klangerzeugung läuft über Resonatorbänke, die auf bestimmte Frequenzen, Amplituden und Abklingzeiten eingestellt werden. Regt ein Signal diese Resonatoren an, schwingen sie nach und beeinflussen sich gegenseitig. So entstehen Klangfarben, die sich deutlich von subtraktiver oder additiver Synthese unterscheiden.
RIPPLER kombiniert dafür mehrere Verfahren: Modalsynthese, digitale Wellenleiter (Waveguides) und einen bidirektionalen Energieaustausch zwischen den Resonatoren. Hinzu kommt ein umfangreiches Modulationssystem mit Parametern, die sowohl klassische Klangformung als auch völlig neuartige Sounds ermöglichen.
Zuerst will ich ein paar Presets anspielen. Klicke ich auf einen Sound, spielt dieser sofort ein voreingestelltes Pattern ab – hilfreich für die schnelle Soundsuche. Die ersten Sounds klingen für mich nach üblichen Dance-Sounds. Aber „Abyss“ ist ein wunderbar sphärisches Pad, das nach Eislandschaft klingt. Das Anspielen anderer Presets macht deutlich, dass hier auch ein Arpeggiator integriert ist – und zwar ein richtiger Sequenzer. „Artificial Voices“ klingt nach einem Sand-Braaam-Sound für den nächsten Dune-Film. Viele Sounds haben eine gewisse Schärfe, was für mich den Grundcharakter des Instruments ausmacht.
Das Signalfluss-Bild zeigt deutlich, dass wir es hier nicht einfach wieder mit subtraktiver Synthese zu tun haben. Der Exciter und das Noise schicken ein Signal zu Resonator 1 und Resonator 2, die dadurch zum Schwingen gebracht werden. Die Resonatoren können sich sogar gegenseitig anregen. Die Summe aus den Resonatoren und zwei Oszillatoren, die aber nur wenige Grundwellenformen bieten, läuft in zwei parallele Filter. Verfeinert wird das Ganze mit Effekten. Für einen fetteren Sound gibt es zudem zwei Layer: A und B.
Unter die Haube
Nach den Presets gehe ich nun in die Synthesizer-Sektion. Der Signalfluss verläuft hier von links nach rechts.
Der Exciter erzeugt einen kurzen Impuls, der die Resonatoren anregt. Die Frequenz lässt sich ändern, und mit Noise wird das Impuls-Signal zusätzlich moduliert, was noch mehr Höhen erzeugt. Meistens ist das Impuls-Signal gar nicht zu hören, es sei denn, der rechte Direct-Out-Regler wird genutzt. Damit kann ein Sound richtig knackig werden.
Statt des einfachen Impulses können aber auch Samples genutzt werden. Eine kleine Library wird mitgeliefert, alternativ lassen sich auch eigene Samples laden.
Mit einem Sample ändert sich der Regler von Frequency auf Pitch, außerdem kommt ein Filter hinzu, das auf Lowpass, Highpass oder Bandpass gestellt werden kann.
Der zweite „Anreger“ ist das Noise – ein weißes Rauschen, das durch einen Filter läuft. Steht der Density-Regler nicht auf 100 %, sondern auf 25 %, hört man kein konstantes Rauschen mehr, sondern eher ein Vinyl-Knistern. Der Unterschied zum Impuls: Das Rauschen wird so lange erzeugt, wie man eine Taste drückt. Man kann nun Layer A mit einem Exciter nutzen, einen Resonator kurz zum Schwingen bringen und damit das Anschlags-Geräusch erzeugen. In Layer B nehme ich stattdessen das Rauschen und erzeuge damit ein Pad. Die Kombination aus beiden ergibt dann den kompletten Sound. Es gibt sogar noch eine dritte Quelle: den Audio-Input. Bei Cubase wird das über den Sidechain erledigt.
Den Abschluss links bildet das Vibrato, das Sine, Triangle, Square, Perlin und S&H bietet.
Der Kern der Engine sind die beiden Resonatoren.
Insgesamt gibt es 13 Resonator-Modelle:
- String
- Beam
- Squared
- Bell
- Membrane
- Plate
- Drumhead
- Djembe
- Vibraphone
- Marimba
- Open Tube
- Closed Tube
- Manual
Für den nächsten Versuch nehme ich das Modul Beam und spiele mit dem Parameter Material. In der Mittelstellung klingt der Sound nach einer Türglocke.
Schiebe ich den Regler nach rechts, höre ich fast nur noch Höhen, und es klingt, als ob ein Hufschmied gerade arbeitet.
Ist der Regler ganz links, habe ich weniger metallische Obertöne (um es vereinfacht auszudrücken), und es klingt eher nach einer Marimba. Jetzt verkürze ich noch Decay und Release, und die Simulation ist perfekt.
Drehe ich nun den Regler Hit nach links, ändern sich die meisten Lautstärken der Obertöne, und das Signal wird dadurch dünner.
Drehe ich Hit dagegen nach rechts, ändert sich der Sound ebenfalls, wird aber wärmer, feiner und verliert noch mehr Höhen. Tone ist als eine Art Tilt-EQ zu verstehen.
Steht Inharm auf 0 %, haben wir eine schöne Marimba.
Gehe ich aber nach links auf -36 %, kommen immer mehr atonale Anteile hinzu.
Mit Ratio lässt sich das Modell-Tuning ändern, von leicht detuned bis hin zu stark verstimmt. Abhängig vom Modell können sich die verfügbaren Parameter leicht unterscheiden.
Meine Marimba möchte ich noch etwas andicken und nutze dafür die beiden Oszillatoren. Die Wahl habe ich zwischen:
- Sine
- Triangle
- Saw
- Square
- White Noise
- Pink Noise
Da die beiden Oszillatoren aber viel zu scharf klingen, nutze ich Filter 1 und aktiviere dort lediglich OSC1 und OSC2. Der Resonator bleibt davon völlig unbeeindruckt. Filter 2 lasse ich deaktiviert, könnte damit aber den Resonator bearbeiten.
Filter-Möglichkeiten gibt es genug, zusammenfassen lässt sich das auf:
- Lowpass
- Highpass
- Bandpass
- Notch
- Comb
- Vowel
Dasselbe geht übrigens auch mit den Resonatoren. Habe ich beide aktiviert, bekomme ich erst mal einen Schock, weil der Pegel extrem ansteigt: Resonator 1 regt jetzt Resonator 2 an.
Meine bevorzugte Einstellung ist, beide Resonatoren parallel laufen zu lassen. Es lohnt sich also, ein eigenes Init-Preset anzulegen.
Bewegung macht munter
Insgesamt stehen vier Envelopes und vier LFOs zur Verfügung. Envelope 1 scheint fest auf die Lautstärke der Oszillatoren geroutet zu sein, denn ich kann daran nichts ändern.
Das Zuweisen ist wirklich leicht: einfach auf das Fadenkreuz klicken und das „Kabel“ auf den gewünschten Parameter ziehen. Bei den vier Zufalls-Generatoren kann ich auswählen, ob sie durchlaufen oder per S&H nur bei jedem Tastendruck einen neuen Wert erzeugen. Ich ändere z. B. bei jedem Anschlag Hit ganz leicht und sorge so für leichte Klangänderungen, was den Sound etwas natürlicher gestaltet.
Noch mehr Modulatoren gibt es mit Velocity, Keytracking, Aftertouch und Random (also Nummer 5, allerdings nur mit S&H und weniger Parametern als Rnd1–4). Die vier Macro-Regler sind praktisch, um mehrere Parameter gleichzeitig mit einem Regler zu steuern, und schön ist auch, dass sie sich beschriften lassen.
Wer ein Keyboard mit MPE besitzt, kann sich zudem auf dessen Unterstützung freuen.
Im unteren Bereich lassen sich Pitchbend hoch und runter getrennt einstellen. Hier findet sich auch das Modwheel; generell verfügt aber jeder Regler über eine MIDI-Learn-Funktion, was das Zuweisen sehr einfach macht. Rechts unten stehen Polyphonie, Legato/Mono, Glide und die Velocity-Kurve zur Verfügung.
Wer den Überblick über die Modulationen verloren hat, kann sie einfach im MOD-Menü einsehen. Ich werde etwas an Omnisphere und Serum erinnert, was durchaus positiv gemeint ist.
Das große Ende
Am Ende stehen die Effekte, und die Auswahl ist wirklich groß:
- Compressor
- Distortion
- Tremolo
- Stereoizer
- Chorus
- Delay
- Bucket Delay
- Reverb
- Phaser
- Particle
- Magnetic
- EQ
- Limiter (nur im MASTER verfügbar)
Zum Schluss gibt es noch einen Arpeggiator, der das Abfeuern ganzer Melodien erlaubt.
Und wie gewohnt: RIPPLER im Video-Test
View: https://youtu.be/GQzbm86yF1M
Fazit
RIPPLER ist nicht einfach der nächste Avenger oder Nexus, sondern folgt einem komplett anderen Konzept. Wer sich etwas mit den Modellen beschäftigt, kann sich schnell eigene Sounds erstellen. Toll ist, dass die Resonatoren durch einen Impuls, ein Sample, ein Rauschen oder sogar den Sidechain-Eingang angeregt werden können. Die Aufteilung in Layer A und B ergibt Sinn, und die zwölf Modulatoren bieten genug Möglichkeiten für Abwechslung und Authentizität. Die Modulations-Matrix informiert über jeden modulierten Parameter, und mit den vielen Effekten lässt sich der Sound noch mal stark formen. Der Grundklang ist meistens härter und metallischer als bei analogen Sounds. Somit ist RIPPLER nicht unbedingt ein Allrounder, hat aber durchaus seinen eigenen Sound.
Hersteller: reFX
Format: AU, VST3, AAX
Preis: 129 € (Early Bird 99 €)
