Umfrage zeigt Wunsch nach klarer Kennzeichnung von KI-Musik.
Streaming-Nutzer wünschen sich im Umgang mit KI-generierter Musik vor allem Transparenz und klare Regeln. Das geht aus einer internen Umfrage des Musikstreaming-Dienstes Qobuz hervor. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Nutzer eine eindeutige Kennzeichnung KI-generierter Inhalte sowie verbindliche redaktionelle Richtlinien erwarten.
Im Rahmen einer im November 2025 durchgeführten Befragung fragte Qobuz seine Kunden unter anderem, welche Maßnahmen die Plattform im Umgang mit KI-generierter Musik ergreifen sollte. Rund die Hälfte der Befragten sprach sich für eine eindeutige Kennzeichnung entsprechender Inhalte aus. Mehr als die Hälfte wünscht sich darüber hinaus, dass vollständig KI-generierte Musik gar nicht erst im Musikkatalog angeboten wird.
Weitere 22 Prozent der Teilnehmer befürworten eine Trennung KI-generierter Musik in eigene Kategorien oder Playlists. Zwölf Prozent stehen KI-unterstützten Produktionen grundsätzlich offen gegenüber, lehnen jedoch vollständig von KI erzeugte Musikwerke ab.
Die Ergebnisse werden durch eine gemeinsam mit YouGov im Oktober 2025 in Frankreich durchgeführte Studie ergänzt. Demnach achten zehn Prozent der Musikstreaming-Nutzer bereits bei der Wahl ihrer Plattform darauf, ob KI-generierte Musik eindeutig gekennzeichnet wird. Nach Einschätzung von Qobuz gewinnt Transparenz beim Einsatz generativer KI damit zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich zu einem wichtigen Vertrauensfaktor für Streaming-Dienste.
Als Reaktion auf diese Entwicklung veröffentlichte Qobuz im Februar 2026 eine eigene KI-Charta. Darin verpflichtet sich das Unternehmen zu einem transparenten und redaktionell geprägten Ansatz. Nach Angaben von Qobuz werden sämtliche hervorgehobenen Empfehlungen – darunter „Qobuzissimes“, „Album der Woche“ und Playlists – ausschließlich von der hauseigenen Musikredaktion zusammengestellt. Auch personalisierte Empfehlungen sollen auf redaktionell ausgewählten Daten oder Informationen vertrauenswürdiger Partner basieren und keine KI-generierten Titel enthalten.
Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an Technologien zur Identifizierung und Kennzeichnung KI-generierter Musik. Gemeinsam mit Partnern aus der Branche sollen Lösungen entwickelt werden, die Nutzern mehr Transparenz und Wahlfreiheit bieten. Manipulierte Streams werden laut Qobuz weder in Auswertungen berücksichtigt noch bei der Ausschüttung von Tantiemen einbezogen. Werden Verstöße festgestellt, entfernt der Streaming-Dienst entsprechende KI-generierte Inhalte von der Plattform.
Quelle: Qobuz | Open2Europe
Im Rahmen einer im November 2025 durchgeführten Befragung fragte Qobuz seine Kunden unter anderem, welche Maßnahmen die Plattform im Umgang mit KI-generierter Musik ergreifen sollte. Rund die Hälfte der Befragten sprach sich für eine eindeutige Kennzeichnung entsprechender Inhalte aus. Mehr als die Hälfte wünscht sich darüber hinaus, dass vollständig KI-generierte Musik gar nicht erst im Musikkatalog angeboten wird.
Weitere 22 Prozent der Teilnehmer befürworten eine Trennung KI-generierter Musik in eigene Kategorien oder Playlists. Zwölf Prozent stehen KI-unterstützten Produktionen grundsätzlich offen gegenüber, lehnen jedoch vollständig von KI erzeugte Musikwerke ab.
Die Ergebnisse werden durch eine gemeinsam mit YouGov im Oktober 2025 in Frankreich durchgeführte Studie ergänzt. Demnach achten zehn Prozent der Musikstreaming-Nutzer bereits bei der Wahl ihrer Plattform darauf, ob KI-generierte Musik eindeutig gekennzeichnet wird. Nach Einschätzung von Qobuz gewinnt Transparenz beim Einsatz generativer KI damit zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich zu einem wichtigen Vertrauensfaktor für Streaming-Dienste.
Als Reaktion auf diese Entwicklung veröffentlichte Qobuz im Februar 2026 eine eigene KI-Charta. Darin verpflichtet sich das Unternehmen zu einem transparenten und redaktionell geprägten Ansatz. Nach Angaben von Qobuz werden sämtliche hervorgehobenen Empfehlungen – darunter „Qobuzissimes“, „Album der Woche“ und Playlists – ausschließlich von der hauseigenen Musikredaktion zusammengestellt. Auch personalisierte Empfehlungen sollen auf redaktionell ausgewählten Daten oder Informationen vertrauenswürdiger Partner basieren und keine KI-generierten Titel enthalten.
Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an Technologien zur Identifizierung und Kennzeichnung KI-generierter Musik. Gemeinsam mit Partnern aus der Branche sollen Lösungen entwickelt werden, die Nutzern mehr Transparenz und Wahlfreiheit bieten. Manipulierte Streams werden laut Qobuz weder in Auswertungen berücksichtigt noch bei der Ausschüttung von Tantiemen einbezogen. Werden Verstöße festgestellt, entfernt der Streaming-Dienst entsprechende KI-generierte Inhalte von der Plattform.
Quelle: Qobuz | Open2Europe
