Meine eigenen Plugin Entwicklungen (125A Systems)

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In Bezug auf mein Thema speziell im Fender Studio Forumbereich: https://recording.de/threads/eigene-plugins-basteln.270129/
gehts hier weiter mit meinen Plugins (Win), welche sich nicht auf diese eine DAW beschränken. Theoretisch funktionieren VST3 Plugins ja in fast allen DAWs, aber wohl einige in manchen DAWs mit gewissen Einschränkungen, das sollte man vorher prüfen.
Universelle Plugins, welche sich in Entwicklung befinden, gibts dann hier. Ich muss da mal etwas Ordnung reinbringen ;)
Käufliche Plugins und S1 Scripts über Gumroad, Link ist in meiner Signatur. Vielen Dank für dein Interesse.
 
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Link kann man übrigens nicht sehen, wenn man standardmässig Signaturen deaktiviert hat. Und Profil anklicken geht bei dir ja auch nicht.

Edit: Profil anklicken geht jetzt. ;-)
 
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Weil jede DAW natürlich dringend eine Lichtorgel braucht … 😄​

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Aus einer eigentlich ziemlich kleinen Idee ist mal wieder ein komplettes Plugin geworden. ^^

Ich wollte eine klassische Lichtorgel als VST3 – keine bunten Analyzer-Balken, sondern richtige Lampen, die auf unterschiedliche Frequenzbereiche der Musik reagieren. Dazu noch ein Stroboskop, und schon war LightOrgan geboren. 😄

Es gibt 6 frequenzabhängige Lampen, die Modi ORGAN / BOTH / STROBE und Regler für Sensitivity, Decay, Brightness und Strobe Threshold. Die GUI lässt sich zwischen 68 % und 100 % umschalten.

Das Plugin kommt einfach auf einen Audiokanal oder den Master und verändert den Sound nicht – es hört nur zu und macht Licht. 😁

Hier habe ich einen kompletten Track durchlaufen lassen und ein bisschen an den Einstellungen gespielt:


View: https://www.youtube.com/watch?v=5foY8UezyLA

LightOrgan v1.0.0 | Windows x64 | VST3 | 9,90 €

Völlig unnötig? Vielleicht.
Macht es Spaß? Definitiv. 😂


Hinweis: Enthält Stroboskop-/Blinkeffekte.
 
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Weil jede DAW natürlich dringend eine Lichtorgel braucht … 😄​

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Aus einer eigentlich ziemlich kleinen Idee ist mal wieder ein komplettes Plugin geworden. ^^

Ich wollte eine klassische Lichtorgel als VST3 – keine bunten Analyzer-Balken, sondern richtige Lampen, die auf unterschiedliche Frequenzbereiche der Musik reagieren. Dazu noch ein Stroboskop, und schon war LightOrgan geboren. 😄

Es gibt 6 frequenzabhängige Lampen, die Modi ORGAN / BOTH / STROBE und Regler für Sensitivity, Decay, Brightness und Strobe Threshold. Die GUI lässt sich zwischen 68 % und 100 % umschalten.

Das Plugin kommt einfach auf einen Audiokanal oder den Master und verändert den Sound nicht – es hört nur zu und macht Licht. 😁

Hier habe ich einen kompletten Track durchlaufen lassen und ein bisschen an den Einstellungen gespielt:


View: https://www.youtube.com/watch?v=5foY8UezyLA

LightOrgan v1.0.0 | Windows x64 | VST3 | 9,90 €

Gumroad:
https://bodoh.gumroad.com/l/LightOrgan


Völlig unnötig? Vielleicht.
Macht es Spaß? Definitiv. 😂


Hinweis: Enthält Stroboskop-/Blinkeffekte.

ENDLICH!!! :D
 
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Find ich auch! Gegen diesen Notstand musste endlich mal was unternommen werden :D
Solche Projekte bringen für mich neben dem Spaß auch große Erkenntnisse, ich lerne dauernd dazu.

Das nächste große Projekt wird dagegen wieder deutlich ernsthafter und bestimmt auch viel nützlicher^^
Es ist soweit schon fast fertig, es muss nur noch sozusagen "kalibriert" werden und dazu müssen eine Menge Daten ausgewertet und übernommen werden, aber auch da sind wir bereits weit fortgeschritten. Freue mich schon darauf es vorstellen zu dürfen.
 
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Find ich ja grundsätzlich schön, dass Du KI für dich entdeckt hast und es Dir Freude bereitet, damit eigene Plugins zu basteln, aber mir vibegecodete Software auf den Rechner zu installieren, wo ich weiß, dass derjenige eigentlich keine Ahnung vom Programmieren hat, ist mir dann doch etwas zu heiß. Außerdem finde ich die Preise etwas frech, vor allem für Plugins, die eigentlich nur Gimmicks sind bzw. für Funktionalitäten, die es grundsätzlich auch für lau gibt.
 
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Find ich ja grundsätzlich schön, dass Du KI für dich entdeckt hast und es Dir Freude bereitet, damit eigene Plugins zu basteln, aber mir vibegecodete Software auf den Rechner zu installieren, wo ich weiß, dass derjenige eigentlich keine Ahnung vom Programmieren hat, ist mir dann doch etwas zu heiß. Außerdem finde ich die Preise etwas frech, vor allem für Plugins, die eigentlich nur Gimmicks sind bzw. für Funktionalitäten, die es grundsätzlich auch für lau gibt.
Ja eine KI kann den Code umsetzen, aber sie kann z.B. die Plugins nicht in einer DAW auf Funktionalität testen. Da wird was eingebaut, getestet, korrigiert, eingebaut, wieder getestet und das tagelang teils a 16 Stunden. Pro Plugin, je nach Aufwand über 100 Builds. Die KI erfindet dabei auch keinen Code, sondern programmiert nach Standards in C++17 mitsamt Steinbergs VST3 SDK usw. Vermutlich hast du etwas falsche Vorstellungen davon. Ich sehe sie als meinen Assistenten, aber Arbeit habe ich trotzdem reichlich und mein Kopf brummt öfter^^

Und die Preise findest du frech? Eigentlich haben wir genauestens recherchiert und sind weit unter marktüblichen Preisen geblieben.
Gerade soviel, dass ich eventuell mal meine Unkosten decken kann, oder glaubst du das ist alles völlig kostenlos? Weißt du was mich allein die Anmeldung beim Gewerbeamt usw. kostet? Kennst du die monatlichen Preise von ChatGPT usw.?
Und wenn du Software mit den gleichen Funktionen kostenlos findest und sie deinen Anforderungen entspricht, spricht natürlich überhaupt nichts dagegen, diese zu benutzen. Aber vielleicht bekommt ja der eine oder andere durch meine Projekte sogar Lust, selbst etwas auszuprobieren, Plugins, Programme usw. zu erstellen :)

Mir gefällt aber dein ehrlicher Kommentar, denn dadurch habe ich auch mal die Möglichkeit erkannt, mit einigen Dingen aufzuräumen. Ein großes Dankeschön dafür!
 
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Ich bestreite nicht, dass da sehr viel Arbeit dahinter steckt und möchte Deine Bemühungen und Leistungen nicht klein reden, aber nur weil eine KI Code nach C++17 Standards schreibt, heißt es noch lange nicht, dass alles nach Best Practice implementiert ist, nur weil der Code kompiliert.

Und ja, ich kann sehr gut einschätzen, wieviel das kostet, da ich selbst Softwareentwickler bin und tagtäglich mit LLMs, Agents und KI-Tools arbeite. Dadurch traue ich mir ein Urteil über die Grenzen von aktuellen LLMs zu und habe Erfahrung damit, was passieren kann, wenn sie ohne Fachkenntnisse eingesetzt werden.

Mir persönlich wäre es einfach zu riskant, in Software zu investieren, wo ich weiß, dass kein Profi dahintersteht. Was passiert, wenn es OS Updates gibt, die deine Plugins zerschießen? Wie kannst du QA, den Support und Bugfixes gewährleisten, wenn du dafür 100% von KI abhängig bist?

Aber gut, ich wünsche dir alles Gute mit deinem Geschäftsmodell und finde die Idee gut, dass du andere motivieren willst, sich mit Technologie auseinanderzusetzen. Dennoch sollte man einen Unterschied machen zwischen etwas, das man für sich selbst baut, und etwas, das man kommerziell vermarktet.
 
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Ich bestreite nicht, dass da sehr viel Arbeit dahinter steckt und möchte Deine Bemühungen und Leistungen nicht klein reden, aber nur weil eine KI Code nach C++17 Standards schreibt, heißt es noch lange nicht, dass alles nach Best Practice implementiert ist, nur weil der Code kompiliert.

Und ja, ich kann sehr gut einschätzen, wieviel das kostet, da ich selbst Softwareentwickler bin und tagtäglich mit LLMs, Agents und KI-Tools arbeite. Dadurch traue ich mir ein Urteil über die Grenzen von aktuellen LLMs zu und habe Erfahrung damit, was passieren kann, wenn sie ohne Fachkenntnisse eingesetzt werden.

Mir persönlich wäre es einfach zu riskant, in Software zu investieren, wo ich weiß, dass kein Profi dahintersteht. Was passiert, wenn es OS Updates gibt, die deine Plugins zerschießen? Wie kannst du QA, den Support und Bugfixes gewährleisten, wenn du dafür 100% von KI abhängig bist?

Aber gut, ich wünsche dir alles Gute mit deinem Geschäftsmodell und finde die Idee gut, dass du andere motivieren willst, sich mit Technologie auseinanderzusetzen. Dennoch sollte man einen Unterschied machen zwischen etwas, das man für sich selbst baut, und etwas, das man kommerziell vermarktet.
Da sind wir völlig einer Meinung. Du glaubst gar nicht, wie oft ich über genau diese Punkte bereits nachgedacht habe. Tatsächlich habe ich mir mehr als einmal gesagt: „Mach die Sachen doch einfach nur für dich oder veröffentliche sie komplett als Freeware.“

Andererseits durchläuft meine Software inzwischen zahlreiche Tests, bevor ich sie veröffentliche. Ich teste die Plugins praktisch in der DAW, lasse Builds validieren, prüfe konkrete Funktionen und Fehlerbilder und habe zusätzlich externes Feedback durch Beta-Tests. Änderungen, die sich als problematisch erweisen, werden nicht einfach übernommen.

Mir ist völlig klar, dass das keine Garantie dafür ist, dass nie ein Fehler auftreten wird – und ich werde auch nicht behaupten, dass hinter meinen Plugins dieselbe Entwicklungsorganisation steht wie bei einem großen Softwareunternehmen.

Der entscheidende Punkt ist für mich aber: Wenn ein reproduzierbarer Fehler auftritt, muss ich ihn nachvollziehen, testen und beheben können. Genau dafür versuche ich mir Schritt für Schritt einen verlässlichen Entwicklungs- und QA-Prozess aufzubauen.

Die KI ersetzt für mich nicht das Testen und auch nicht die Verantwortung für das Produkt. Sie ist das Werkzeug, mit dem ich überhaupt in der Lage bin, meine Ideen technisch umzusetzen. Ob etwas veröffentlicht wird, entscheide am Ende ich – und nur, wenn ich der Meinung bin, dass es ausreichend geprüft ist.

Deine Bedenken kann ich deshalb durchaus nachvollziehen. Ich sehe das Ganze auch nicht als „KI schreibt irgendwas, es kompiliert, also verkaufe ich es“, sondern als Lern- und Entwicklungsprozess, bei dem ich versuche, die Qualität mit jeder Version weiter zu erhöhen.
 
  • #10
Nach meinen bisherigen MIDI-Tools gibt es diesmal etwas für die Audioseite. 🙂

Analysator ist ein VST3-Plugin zur Echtzeit-Analyse von Mix und Master direkt in der DAW – mit Referenzbereichen, die aus der Analyse hunderttausender veröffentlichter Songs abgeleitet wurden.

Die Besonderheit ist, dass er nicht einfach nur Pegel und Frequenzen anzeigt. Für die Entwicklung der Bewertungs- und Referenzbereiche wurden Daten aus hunderttausenden analysierten Songs herangezogen. Dadurch soll man auf einen Blick erkennen können, wie sich das eigene Material im Verhältnis zu typischen Produktionen verhält.

Mir war wichtig, diese Informationen möglichst übersichtlich in einer Oberfläche unterzubringen. Statt nur Messwerte anzuschauen, soll man schnell erkennen können: Wo liege ich? Was fällt auf? Und wo lohnt es sich, genauer hinzuhören?

Der Analysator greift dabei nicht klanglich in das Signal ein – er analysiert und bewertet ausschließlich das anliegende Audiosignal. Die Entscheidung, ob und was anschließend verändert wird, bleibt natürlich beim Anwender.

Wie bei meinen bisherigen Plugins ist auch dieses Projekt aus einem eigenen Bedarf entstanden und wurde mit KI-Unterstützung entwickelt. Nach unserer durchaus interessanten Diskussion hier im Forum habe ich mich außerdem noch intensiver mit Tests, QA und der langfristigen Wartbarkeit meiner Plugins beschäftigt. Einige der kritischen Hinweise hier fand ich tatsächlich hilfreich und nehme sie für die weitere Entwicklung mit.

Analysator läuft als VST3 unter Windows 64-bit und wurde hauptsächlich mit Fender Studio Pro / Studio One entwickelt und getestet.

Und noch etwas hat sich inzwischen getan: Meine kleine Softwareschmiede hat jetzt einen Namen:

125A SYSTEMS – Audio Software
Firma.webp


Mich interessiert natürlich, was ihr vom Konzept und insbesondere von diesem Ansatz mit den aus hunderttausenden Produktionen abgeleiteten Referenzwerten haltet. Technisches Feedback, Kritik und natürlich Fehlermeldungen sind ausdrücklich willkommen.


Grüße
 

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  • #11
Übrigens wurden neben meiner eigenen großen analysierten Musiksammlung unter anderem die Daten von hier genutzt:
Auch zahlreiche "Ausreißer" wurden verwendet, um die "Gegenprobe" zu machen. Zwar habe ich wohl so um die 200 Songs
direkt in der DAW über das Plugin geprüft, aber wir haben auch extra noch einen Offlineanalyser entwickelt, der über meine
gewaltige Sammlung drüber gegangen ist. Am Ende liefert das Plugin wirklich brauchbare Ergebnisse, sowohl im Mix, als auch Master Modus.

Insgesamt ein riesiger Aufwand, eine deutlich längere Entwicklungszeit und wohl mein bisher aufwändigstes Projekt.
Da stecken also eine ganze Menge an Daten unter der Haube, die akribisch ausgewertet und verarbeitet wurden. Genau dafür sind Computer eine echter Segen, denn die Menge an Daten kann wohl kein Mensch in seinem ganzen Leben alleine auswerten ect. :)
Die angezeigten Daten sollten für den durchschnittlichen Anwender sicher genügen, obwohl das Plugin noch viel mehr misst, aber ich auf eine optische Anzeige zu Gunsten der Übersichtlichkeit verzichtet habe.
 
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  • #12
Die nächsten drei Plugins sind bereits in Arbeit, zwei sind "geheim" und das Dritte wird ein VST3 Checker mit allem drum und dran, inklusive Belastungstests, Code-Checker usw., der sowohl für meine Plugins dient, als auch für Fremdhersteller. Meine Ansprüche an die Qualität und Stabilität meiner Plugins ist sehr hoch, daher ist das sicher neben all den "händischen Tests" eine gute Sache. Außerdem beabsichtige ich ihn kostenlos anzubieten. Gruß.
 
  • #13
125A Plugin Tester v0.2.5 – Freeware

Ich habe ein kleines kostenloses Tool für VST3-Entwickler und Tester veröffentlicht.

Der 125A Plugin Tester prüft VST3-Plugins automatisiert auf verschiedene technische Aspekte wie Plugin-Validierung, Ein-/Ausgänge, Event-/MIDI-Verhalten, Processing States und weitere mögliche Problemstellen. Anschließend werden detaillierte Testberichte erzeugt, die bei Fehlersuche und Qualitätssicherung helfen können.

Natürlich mussten zuerst unsere eigenen Plugins dran glauben. 😉 Alle bisher veröffentlichten bzw. getesteten 125A-Plugins haben den vollständigen Test erfolgreich bestanden.

Das Tool läuft unter Windows x64, benötigt keine Installation und ist Freeware.

Vielleicht ist es für den einen oder anderen Plugin-Entwickler oder neugierigen Tester hier nützlich. Feedback, Verbesserungsvorschläge und gefundene Fehler sind ausdrücklich willkommen. 🙂
 

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  • #14
Wirklich schade, dass die nur für Windows sind.
 
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  • #15
Wirklich schade, dass die nur für Windows sind.
Ja, das ist eine Sache, die ich unbedingt ändern will. Alle meine Plugins soll es auch als VST3 für den Mac geben, das nehme ich so nach und nach in Angriff. Der Code ist ja gleich und es ist grundsätzlich per github keine große Sache, ich brauchte nur erst Beta-Tester mangels eigenem Mac. Zumal ich noch so einige spannende Sachen geplant habe^^
 
  • #16
Als Beta-Tester kann ich mich gerne anbieten, aber ich bin kein Spezi, was so Mix-Sachen angeht. Grundsätzliches kann ich aber gerne testen.
 
  • #17
Als Beta-Tester kann ich mich gerne anbieten, aber ich bin kein Spezi, was so Mix-Sachen angeht. Grundsätzliches kann ich aber gerne testen.
Cool, dann wärst du mit MountainKing der Zweite. Auf KVR hat sich auch jemand angeboten, aber noch keine Rückmeldung.
Keine Sorge, du bekommst dann genaue Instruktion, nur sowas wie: ob das Plugin lädt, sich das GUI korrekt verhält, Werte mit dem Projekt gespeichert werden usw.
 
  • #18
125A Depthorator 1.0.0 ist fertig! 🙂


Nach den ganzen Tests, Änderungen und der abschließenden Qualitätsprüfung ist nun mein nächstes 125A-Plugin fertig – und diesmal handelt es sich um mein erstes kommerzielles Plugin einer kleinen geplanten Effekt-Serie.


Depthorator – Each repeat goes deeper.


Die Grundidee ist eigentlich ziemlich simpel: Bei einem normalen Delay sitzen die Wiederholungen räumlich häufig mehr oder weniger auf derselben Ebene. Depthorator soll genau das verändern. Mit jeder Wiederholung kann das Signal zunehmend tiefer in den Raum wandern – dunkler, weicher und diffuser werden, während das Originalsignal vorne und verständlich bleibt.


Mit DEPTH bestimmt man, wie stark dieser Effekt ausgeprägt ist, während CURVE festlegt, wie schnell sich die räumliche Tiefe über die Wiederholungen entwickelt. Dazu kommen ein integrierter algorithmischer Stereo-Reverb mit Size, Decay und Damping, Ducking, Width sowie Mono-, Stereo- und Ping-Pong-Delay. Das Delay lässt sich natürlich zum Songtempo synchronisieren oder frei in Millisekunden einstellen.


Mir war dabei wichtig, dass Depthorator kein Effekt wird, bei dem man erst durch 20 Seiten Presets blättern muss. Ein paar Regler drehen, hören, fertig. 😉


Technisch ist die Windows-Version ebenfalls ausgiebig durch unsere inzwischen ziemlich brutale Teststrecke gegangen: 46 PASS / 0 WARNING / 0 FAIL im 125A Plugin Tester sowie 47/47 bestandene Tests im offiziellen Steinberg* VST3 Validator. Zusätzlich wurden verschiedene Sample-Rates, Blockgrößen, 32-/64-Bit-Audioverarbeitung, State-Handling und GUI-Lifecycle getestet.


125A Depthorator 1.0.0
Windows x64 · VST3 · Stereo


Und wie immer: Feedback ist ausdrücklich erwünscht. Gerade wenn ihr Depthorator auf Material ausprobiert, für das ich ihn vielleicht überhaupt nicht vorgesehen hatte. 😄 Ich finde der klingt echt Hammer, richtig "mystisch", könnte da stundenlang nur nen Pluck durchschicken und lauschen^^


Each repeat goes deeper.

Depthorator.webp
 
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  • #19
Das Reverb sitzt dann im feedback loop nehm ich an?
Sowas bau ich mir mit meiner DAW (die feedback loops erlaubt) auch ganz gerne.
Was natürlich nicht dagegen spricht das kompakt als Plugin zu haben.
 
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  • #20
Das Reverb sitzt dann im feedback loop nehm ich an?
Sowas bau ich mir mit meiner DAW (die feedback loops erlaubt) auch ganz gerne.
Was natürlich nicht dagegen spricht das kompakt als Plugin zu haben.
Ja, genau – das Reverb bzw. der räumliche Anteil sitzt im Prinzip im Feedback-Weg. Dadurch wird jede weitere Wiederholung zunehmend tiefer, diffuser und dunkler.
Mit einer DAW, die echte Feedback-Loops erlaubt, kann man sich so etwas natürlich auch selbst bauen. Der Gedanke beim Depthorator war tatsächlich, genau dieses Prinzip kompakt und kontrollierbar in ein Plugin zu packen – inklusive Depth/Curve, Damping, Ducking, Stereo/Ping-Pong usw.
Also keine völlig neue Physik erfunden, eher ein spezieller Feedback-Workflow als fertiges Werkzeug und klingt sooo gut :)
 
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