Macht es Sinn weiterzumachen?

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unibit

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Hallo zusammen 🙋‍♀️

ich produziere ab und an aus Spaß an der Freude elektronische Musik und hatte letztens den Einfall einen Rap zu machen.
Nach 300 Takes ist das nun das Beste, was bei raus gekommen ist.
Momentan habe ich nur ein schlechtes Mikrofon ohne Pop Filter und ohne Ständer.
Lohnt es sich in ein gutes Mic zu investieren oder sollte ich bei den instrumentals bleiben?

Der Beat klingt je nach Abhörgerät ganz gut oder ganz schlecht, ist also schlecht gemastert. Da ich davon 0 Ahnung habe, wäre ich hier auch über Feedback und Tipps dankbar 🙏🏻
 

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Als Erstwerk passt das. Intro kannte was kürzer machen. Hinten kommt irgend ein dunkler Sound dazu der nichts beiträgt ausser dunkel und Platz wegnehmen.

Vocals finde ich ok. Die würde ich aber mehr in den Vordergrund setzen und was aufmotzen mit FX. Obwohl der Song nur knapp über zwei Minuten ist wird das sonst zu monoton.

Mastern? Das ist noch weit davon entfernt ein Track zu sein den man mastern würde.

Das Micro kann erst. al bleiben. Gut wäre die Rohaufnahme der Vocals zu hören. Vermutlich der übliche etwas muffige Raumsound. Da würde auch ein besseres Mikro nur wenig daran ändern.

Es gibt aber unterdessen gute Plugins die aus sowas dann was machen können das man ohne weiteres in einem Mix verwenden kann. Das wäre dann die bessere Invention.
 
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Vocals sind zu leise und zu schüchtern. Ab 1:50 fallen sie metrisch etwas auseinander.
Den zusätzlichen Sound ab 1:35 empfinde ich nicht als Bereicherung.

Aber Alles in Allem kann man das durchaus machen und auch mehr 'rausholen.
 
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Hallo zusammen 🙋‍♀️

ich produziere ab und an aus Spaß an der Freude elektronische Musik und hatte letztens den Einfall einen Rap zu machen.
Nach 300 Takes ist das nun das Beste, was bei raus gekommen ist.
Momentan habe ich nur ein schlechtes Mikrofon ohne Pop Filter und ohne Ständer.
Lohnt es sich in ein gutes Mic zu investieren oder sollte ich bei den instrumentals bleiben?

Der Beat klingt je nach Abhörgerät ganz gut oder ganz schlecht, ist also schlecht gemastert. Da ich davon 0 Ahnung habe, wäre ich hier auch über Feedback und Tipps dankbar 🙏🏻
300 Takes???
Das wäre ja ein halber Marathon!

Als Idee ist der Song erst mal ok. Aber es braucht mehr Emotion! Sonst wirkt es, wie hier schon angeklungen ist, zu monoton. Da müsste noch irgendso eine Leadzeile rein, wo die Stimme dann reinbrüllt: "ICH WILL RAUS..." oder so was in der Art. Dort müsste der monotone Rhythmus dann kurz unterbrochen sein.

Der Song ist wie gesagt, noch im rohen Zustand, da müsste man wirklich noch bei jedem Element (Kick, Hi-Hats, Synth-Sounds) noch ein bißchen pushen, damit es richtig groovt.
Beim Gesang ist es halt problematisch, wenn da schon Raumhall mit drauf ist. Popfilter würde ich immer empfehlen, obwohl ich hier jetzt nichts auffallendes gehört habe, aber das kann auch daran liegen, dass alles noch relativ leise ist.
 
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Mir hapert es an der Verständlichkeit des Textes.
Wenn du so viel zu sagen hast, sollte man auch jedes Wort verstehen können.
(Wer liest schon die Lyrics).
Mehr oder weniger ein Mischproblem.
Pack es in die Mischmaschine hier im Forum.
 
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Als Erstwerk passt das. Intro kannte was kürzer machen. Hinten kommt irgend ein dunkler Sound dazu der nichts beiträgt ausser dunkel und Platz wegnehmen.

Vocals finde ich ok. Die würde ich aber mehr in den Vordergrund setzen und was aufmotzen mit FX. Obwohl der Song nur knapp über zwei Minuten ist wird das sonst zu monoton.

Mastern? Das ist noch weit davon entfernt ein Track zu sein den man mastern würde.

Das Micro kann erst. al bleiben. Gut wäre die Rohaufnahme der Vocals zu hören. Vermutlich der übliche etwas muffige Raumsound. Da würde auch ein besseres Mikro nur wenig daran ändern.

Es gibt aber unterdessen gute Plugins die aus sowas dann was machen können das man ohne weiteres in einem Mix verwenden kann. Das wäre dann die bessere Invention.
Vielen Dank fürs Anhören und das Feedback!

Die Original Aufnahme klingt schrecklich, sehr leise und lautes Rauschen (hört man auch in dem Track).
Ich habe die Aufnahme der Vocals bisher mit dem „Compressed vocals“ Plug in und gain aus Logic Pro bearbeitet.

An externe Plug ins habe ich mich bisher noch nicht ran getraut, da ich den Eindruck habe, dass man da sehr viel Geld verbrennen kann.

Welche Plug ins würdest du denn in dem Fall empfehlen?
 
Welche Plug ins würdest du denn in dem Fall empfehlen?

VoiceAssist

Das eliminiert alle unerwünschten Artefakte. Gleicht die Lautstärke an. Nicht durch Kompression sonder nur Level Abgleich. Danach sind die dann soweit "gereinigt" dass sie den gewünschten Plugin Chain durchlaufen können.

Werden die Tracks vorher nicht gesäubert werden durch Kompression und andere Plugins die Störungen noch verstärkt. Das sollte man vermeiden.
 
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Das eliminiert alle unerwünschten Artefakte.
Dat kost in der vollen Version allerdings 300 Taler und hat interessante Min Sys Reqs für Windoofs:
  • Dedicated graphics card required: NVIDIA or AMD, minimum 6 GB VRAM recommended
  • Graphics cards with 4 GB VRAM may not be sufficient for reliable processing
  • Integrated graphics are not supported
 
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Dat kost in der vollen Version allerdings 300 Taler und hat interessante Min Sys Reqs für Windoofs:
  • Dedicated graphics card required: NVIDIA or AMD, minimum 6 GB VRAM recommended
  • Graphics cards with 4 GB VRAM may not be sufficient for reliable processing
  • Integrated graphics are not supported
Ich habe keinen Windows Computer, finde den Preis aber auch sportlich.. Ich probiere mal die Testversion aus
 
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  • #10
Ich hab das gerade mal per Spectralayers stem separiert und mal geschaut, was man da mit der Vocal Spur machen kann:
Ich hatte die Ambience Bestandteile mit dem Plugin Clear komplett ausgeblendet und noch einen Opto Kompressor, wie auch einen Plate Hall draufgelegt.

Somit klingt die Stimme zwar besser, aber der Nahbesprechungseffekt bei der Aufnahme kommt dabei auch mehr zu Tage.

Beim Aufnehmen des Gesanges, bzw. des Sprechgesanges mit Mikrofon solltest Du etwas weiter von der Mikrofonkapsel weg gehen, lauter singen und sinnvollerweise das Mikrofon nach oben angewinkelt nutzen, um dann quasi über die Mikrofonkapsel hinwegzu-[sprechen/singen}. Die Stemseparation dieses Audiomaterials gefällt mir persönlich nicht. Da sollte man die Originalspuren einzeln nachbearbeiten.
 
  • #11
und hat interessante Min Sys Reqs für Windoofs

Zu derGraphic bei den Windows specs, das Plugins verwendete Neural Engine Berechnungen. Also AI Prozesse. Nicht in der Cloud gerechnet sondern auf dem Rechner. Bei Windows eben auf speziellen Graphic Karte die Neural Engine Berechnungen machen können.

M Chips haben Neural Engine Chips. Auch schon der erste M1. Daher sind da die Specs deutlich schlanker.
Trotzdem wird da intensiv gerechnet. Das merke ich sogar auf einem M4 Max. Die verwenden pro spezieller Bearbeitung eigene Modelle. Die werden mit speziellen Trainingsdaten gefüttert um genau eine spezielle Aufgabe zu erfüllen. Raum ausrechnen zum Beispiel.

Zum Preis, der Aufwand ist enorm so was zu entwickeln. Ich kenne nur ein weiteres Plugin das sowas kann.

CrumplePop von Boris FX. Auch hier:

Custom Trained Models for Better Sound
SoundApp AI audio models are built from proprietary datasets and trained specifically for real-world audio challenges. Designed to outperform off-the-shelf solutions, these exclusive models deliver cleaner separation, better restoration, and results you won’t find anywhere else.


Das ist noch teurer als das NoiseWorks Plugin. Hat aber moderatere Systemvorraussetzungen bei Windows.

Ähnliches kann man auch mit Izotope* RX erreichen. Auch das verwendet Neural Eingin Modelle. Nur das ist für Laien nicht zu empfehlen. Ziemlich komplex.

Die beiden anderen sind einsetzen, default Einstellungen verwenden, rechnen lassen und gut. Das kann jeder.

Die gehören zu einer neuen Generation von Audio Plugins die erst durch AI ermöglicht wurden. Das ist eine andere Welt als die Standard Plugins.

Einfach probieren. Demo ziehen und sehen was dabei rauskommt.... (;
 
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  • #12
Ich hab das gerade mal per Spectralayers stem separiert und mal geschaut, was man da mit der Vocal Spur machen kann:
Ich hatte die Ambience Bestandteile mit dem Plugin Clear komplett ausgeblendet und noch einen Opto Kompressor, wie auch einen Plate Hall draufgelegt.

Somit klingt die Stimme zwar besser, aber der Nahbesprechungseffekt bei der Aufnahme kommt dabei auch mehr zu Tage.

Beim Aufnehmen des Gesanges, bzw. des Sprechgesanges mit Mikrofon solltest Du etwas weiter von der Mikrofonkapsel weg gehen, lauter singen und sinnvollerweise das Mikrofon nach oben angewinkelt nutzen, um dann quasi über die Mikrofonkapsel hinwegzu-[sprechen/singen}. Die Stemseparation dieses Audiomaterials gefällt mir persönlich nicht. Da sollte man die Originalspuren einzeln nachbearbeiten.


Danke für die Mühe!
Die ganzen Tipps bezüglich der Entfernung und Winkel vom Mikro habe ich versucht einzuhalten, aber das gestaltet sich wirklich schwierig ohne eine Halterung :D
 
  • #13
Danke für die Mühe!
Die ganzen Tipps bezüglich der Entfernung und Winkel vom Mikro habe ich versucht einzuhalten, aber das gestaltet sich wirklich schwierig ohne eine Halterung :D
Ein einfacher Mikroständer hilft und kostet nicht die Welt....
 
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  • #14
Als allererstes brauchst du erstmal keine Plugins oder Geräte/Zubehör, sondern Selbstvertrauen.

Wenn die Rohaufnahme nicht mehr klingt, als würdest du still und heimlich im Kinderzimmer aufnehmen, kannst du schauen wie und welche Technik dir weiterhelfen könnte, aber erstmal bitte am Signal vor dem Mikrofon arbeiten.

Stille und schüchterne Aufnahmen sind am Anfang ganz normal. Sie werden auch oft leise und/oder mit zu vielen Effekten gemischt, weil es ungewöhnlich und nicht selten unangenehm ist, die eigene Stimme zu präsentieren.
Einer der Gründe ist auch, dass man leiser sein "muss", um nicht durch Wände/Türen/Fenster gehört zu werden. Dann lieber ne schlechte Handyaufnahme irgendwo im Wald, als beste Aufnahmequalität mit unterdrückter Stimme.

Ein Schreihals bist du offensichtlich nicht. Musst du zum Glück auch nicht sein, aber etwas Selbstsicherheit sollte man schon heraushören können, sonst kauft man es dir nicht ab.

Dein Text hat eine Botschaft. Fang damit an sie mit derselben Kraft/Stimme zu vermitteln, wie du es in einem Gespräch tun würdest.

Das Konzept des Songs ist nicht schlecht. Daraus lässt sich was machen. Ich sage: Weitermachen =)
 
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Als allererstes brauchst du erstmal keine Plugins oder Geräte/Zubehör, sondern Selbstvertrauen.

Wenn die Rohaufnahme nicht mehr klingt, als würdest du still und heimlich im Kinderzimmer aufnehmen, kannst du schauen wie und welche Technik dir weiterhelfen könnte, aber erstmal bitte am Signal vor dem Mikrofon arbeiten.

Stille und schüchterne Aufnahmen sind am Anfang ganz normal. Sie werden auch oft leise und/oder mit zu vielen Effekten gemischt, weil es ungewöhnlich und nicht selten unangenehm ist, die eigene Stimme zu präsentieren.
Einer der Gründe ist auch, dass man leiser sein "muss", um nicht durch Wände/Türen/Fenster gehört zu werden. Dann lieber ne schlechte Handyaufnahme irgendwo im Wald, als beste Aufnahmequalität mit unterdrückter Stimme.

Ein Schreihals bist du offensichtlich nicht. Musst du zum Glück auch nicht sein, aber etwas Selbstsicherheit sollte man schon heraushören können, sonst kauft man es dir nicht ab.

Dein Text hat eine Botschaft. Fang damit an sie mit derselben Kraft/Stimme zu vermitteln, wie du es in einem Gespräch tun würdest.

Das Konzept des Songs ist nicht schlecht. Daraus lässt sich was machen. Ich sage: Weitermachen =)


Das hast du ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
Vor allem bei den dünnen Wänden hattest du mich. :D
Danke für das Feedback und die Motivation!
 
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