Minimal Audio hat einen granularen Effekt veröffentlicht, der sich auch an Skalen orientieren kann. Ich bin vor allem deshalb neugierig, weil ich mittlerweile nicht mehr so viele granulare Effekte oder Synthesizer kenne, die anders klingen.
Verfügbar ist Lucid für macOS und Windows als VST2, VST3 und AU. Pro Tools Anwender bleiben also außen vor.
Zuerst erzeuge ich eine Audio-Spur und lege darauf eine Filmmusik von mir, die nur eine Gitarre und ein Pad enthält. Anschließend füge ich das Plug-in hinzu. Der erste optische Eindruck wirkt sehr aufgeräumt: Nicht zu viele Knöpfe und nicht zu wenige. Gleichzeitig weiß ich nicht sofort, was welcher Regler macht. Ein Hoch darauf, dass es ein Online-Handbuch gibt.
Beim ersten Laden von Lucid führt es durch die einzelnen Abteilungen der Oberfläche mit ein paar Infos. Sehr vorbildlich. Als erstes hört Lucid zu, ich höre noch keinen Unterschied, aber es werden ja zum Glück viele Presets mitgeliefert. Adaptive Freeze friert das Signal ein und morpht dann immer wieder in einen Stutter-Effekt. Bending Time scheint auf einige Zählzeiten ein Delay zu legen. Core Sutter erzeugt einen schönen Stotterer, den man in der Länge einstellen kann. Crystal Palace erzeugt einen kristallenen Klang, ohne alles direkt eine Oktave nach oben zu pitchen. An diesem Effekt habe ich mich nämlich mittlerweile etwas sattgehört. Waves of Stillness fügt ein Pad hinzu. Echt toll und praktisch. Die Sounds finde ich sehr inspirierend und die Presets sind unterteilt in:
Lucid hört immer in einer festen Loop-Länge zu: 1 Takt, 2 Takte, 4 Takte, 8 Takte. Schade, dass es nichts dazwischen gibt.
Das Ergebnis der Granular-Synthese wird in der Wellenform angezeigt, was vor allem sehr schön aussieht.
Die Grain Controls sind die erste Anlaufstelle für Sound. Das Tempo der Grain-Rate kann in Notenwerten, Millisekunden oder einer Skale eingestellt werden. Interessant ist aber die Option MIDI, denn damit kann ich wirklich die Tonhöhe des Ergebnisses einstellen. Damit ich aber wirklich einen Unterschied höre, muss ich die Size reduzieren. Etwas Abwechslung kann ich mit Jitter erzeugen, was die Abstände der Grains variiert. Das ist sehr hilfreich bei Texturen und wird interessant, wenn es moduliert wird. Mit Shape lässt sich die Form von kurzen Dreiecken bis hin zum Rechteck einstellen. Mit Skew kann aus dem Rechteck ein Sägezahn geformt werden.
Damit wird das Signal wunderbar zerhackt. Bisher erzeugen wir aber eher einen Stutter-Effekt. Die Playback Controls bieten da noch mehr.
Im Scrub-Modus kann ich die Position bestimmen, die gegraint wird. Die Auflösung der Position wird von den Notenwerten bestimmt. Sehr cool ist, dass man das Signal auch halten kann. Damit reagiert Lucid nicht mehr auf den Eingang, sondern spielt immer dasselbe Grain ab. Der Reverse-Regler ist nicht einfach nur ein Schalter, sondern bietet Prozent-Angaben. Steht er auf 50 Prozent, wird das Signal zu 50 Prozent vorwärts und zu 50 Prozent rückwärts wiedergegeben. Eine schöne Idee, die Abwechslung in Spiel bringt. Blur soll die Grains etwas weicher gestalten, aber ich konnte keinen großen Unterschied hören. Spray ändert per Zufall die Abspielposition, was auch sehr schön in der oberen Wellenform dargestellt wird.
Beim Modus Stretch denke ich an Timestretching, was hier aber nicht der Fall zu sein scheint, auch wenn das Handbuch es genauso beschreibt. Dieser Effekt scheint sich eher in der Anzahl der Wiederholungen bemerkbar zu machen. Interessant sind die drei Stretch Modi:
Im Modus Manual kann ich mit dem Knopf Activate das Signal freezen. Im Handbuch steht
Mit den Pitch Controls wird es jetzt musikalisch oder ‚skalisch‘. Am einfachsten ist der Pitch-Regler, der das Signal bis zu 3 Oktaven nach oben oder unten pitchen kann. Sehr cool finde ich Detune, was die Grains untereinander etwas verstimmt, was eine schöne Breite erzeugen kann. Während der Algorithmus Free wirklich Pitchshifting betreibt, arbeitet Repitch im Tape-Modus, was die Tonhöhe und das Tempo gleichzeitig beeinflusst. Das ist nicht wirklich im Timing hörbar, da das ja über die Grain Controls gesteuert wird, aber der Sound ändert sich. Repitch klingt natürlich, Free kann dafür super cineastische Texturen erstellen.
Jetzt kommt der eigentliche USP von Lucid: Die Skala. Bei Pitch wähle ich den Modus Scale. Damit orientiert sich jeder Grain an der vorgegebenen Skala. Das Ergebnis ist am besten, wenn das Original tonal und monophon ist. Bei einem ganzen Pop-Song oder vielen Akkorden, kann das Ergebnis weniger gut klingen. In meinem Beispiel habe ich zuerst eine Fantasie-Skala angeklickt. Das Ergebnis ist interessant. Auf der linken Seite hat Retune drei Möglichkeiten:
Das Original ist in Am, jetzt stelle ich einfach mal G#m ein und zum Großteil bleibe ich auch in der Skala. Cool wäre es noch gewesen, wenn ich per MIDI die Skalen-Töne auswählen könnte.
Der Arpeggiator hat maximal vier Steps. Pro Step kann man bis zu zwei Oktaven hoch oder runter gehen. Das Ergebnis überzeugt mich nicht wirklich, da es deutlich anders klingt als ein Arpeggio mit einer einzigen Note eines Synthesizers. Alternativ kann die Option Chord auch alle Steps gleichzeitig spielen. Wenn ich die Steps dann auf Oktaven höher oder tiefer stelle, bekomme ich einen fetten Sound. Schön wäre es, wenn ich pro Step die Lautstärke einstellen könnte.
Jeder Grain hat sein eigenes Filter. Allerdings haben wir jetzt nicht 100 Grains und deren jeweiligen Filter, sondern nur ein Filter. Durch die Modulation kann das Filter aber bei jedem Grain anders eingestellt sein. Hier hätte ich mir gewünscht, dass ich die Rate noch langsamer einstellen kann, damit die Änderungen weicher sind.
Damit alles breiter wird, kann mit dem Imager jeder Grain im Stereo-Panorama verteilt werden. Es gibt sechs Modi, die die Grains entweder statisch hin- und herschicken oder per Zufall verteilen. Dimension erzeugt mit Delays einen leichten Chorus. Mit Width wird generell die Stereo-Breite des Signals eingestellt. Schön ist es, wenn man diese zuerst auf null Prozent hat und dann langsam aufzieht.
Als drittes gibt es noch ein Delay pro Grain. Interessant ist, dass es hier mehrere Taps gibt, die anscheinend gleichlaut gespielt werden. Auch hier gibt es einen Pitchshifter. Abgerundet wird alles mit Space, der einen Hall hinzufügt, und einem Lowpass- und Highpass-Filter.
Das Leben ist langweilig ohne Modulationen. Zwei Macros lassen sich einfach Zielen zuweisen. Entweder per Rechtsklick auf das Ziel und den Modulator auswählen oder einfach den Modulator auf das Ziel ziehen.
Die zwei LFOs bieten Sine, Triangle, Ramp und Square. Leider kein Sample & Hold.
Etwas flexibler ist man da mit Curve, das sogar einen Zufallsgenerator bietet, der gute Ergebnisse erzeugt.
Als drittes kommt ein Envelope Follower.
Macro 1 und Macro 2 können gleichzeitig im XY-Feld gesteuert werden.
Wer nicht selber dauernd die Regler bewegen möchte, kann Orbit oder Weave anschmeißen, das einen Punkt durch den Raum fließen lässt und damit Macro 1 und Macro 2 moduliert.
Den Abschluss bilden die Effekte:
Hier ist noch das Video zum Test:
View: https://youtu.be/peE4vARaA9Y
Fazit
Lucid ist ein Tool, das nicht einfach nur die üblichen Granular-Texturen erzeugen kann, sondern weitaus mehr. Es lohnt sich, die Presets auszuprobieren und einen Eindruck zu bekommen, was geht. Gleichzeitig lohnt es sich, selber an den Knöpfen zu drehen – bei Presets bietet sich das aber auch von Grund auf an. Die Ergebnisse sollte man auf jeden Fall aufzeichnen. Ich kann mir vorstellen, dass man damit tolle Ergebnisse für Dolby Atmos Mischungen erstellen kann. Bisher hatte ich Minimal Audio noch nicht auf dem Schirm. Ab heute werde ich etwas aufmerksamer sein. Und wer selber probieren möchte, ob Lucid für ihn das Richtige ist, kann es für sieben Tage kostenlos testen.
Hersteller: Minimal Audio
Format: VST2, VST3, AU
Preis: 129 € (Early bird 79 €)
Autor: Tim Heinrich
Verfügbar ist Lucid für macOS und Windows als VST2, VST3 und AU. Pro Tools Anwender bleiben also außen vor.
Zuerst erzeuge ich eine Audio-Spur und lege darauf eine Filmmusik von mir, die nur eine Gitarre und ein Pad enthält. Anschließend füge ich das Plug-in hinzu. Der erste optische Eindruck wirkt sehr aufgeräumt: Nicht zu viele Knöpfe und nicht zu wenige. Gleichzeitig weiß ich nicht sofort, was welcher Regler macht. Ein Hoch darauf, dass es ein Online-Handbuch gibt.
Beim ersten Laden von Lucid führt es durch die einzelnen Abteilungen der Oberfläche mit ein paar Infos. Sehr vorbildlich. Als erstes hört Lucid zu, ich höre noch keinen Unterschied, aber es werden ja zum Glück viele Presets mitgeliefert. Adaptive Freeze friert das Signal ein und morpht dann immer wieder in einen Stutter-Effekt. Bending Time scheint auf einige Zählzeiten ein Delay zu legen. Core Sutter erzeugt einen schönen Stotterer, den man in der Länge einstellen kann. Crystal Palace erzeugt einen kristallenen Klang, ohne alles direkt eine Oktave nach oben zu pitchen. An diesem Effekt habe ich mich nämlich mittlerweile etwas sattgehört. Waves of Stillness fügt ein Pad hinzu. Echt toll und praktisch. Die Sounds finde ich sehr inspirierend und die Presets sind unterteilt in:
- Core
- Tuned
- Harmony
- Arps
- Stretch
- Stutter
- Motion
- Scrub
- Ambient
- Delay
- Tone
- Sweep
- Transform
Lucid hört immer in einer festen Loop-Länge zu: 1 Takt, 2 Takte, 4 Takte, 8 Takte. Schade, dass es nichts dazwischen gibt.
Das Ergebnis der Granular-Synthese wird in der Wellenform angezeigt, was vor allem sehr schön aussieht.
Die Grain Controls sind die erste Anlaufstelle für Sound. Das Tempo der Grain-Rate kann in Notenwerten, Millisekunden oder einer Skale eingestellt werden. Interessant ist aber die Option MIDI, denn damit kann ich wirklich die Tonhöhe des Ergebnisses einstellen. Damit ich aber wirklich einen Unterschied höre, muss ich die Size reduzieren. Etwas Abwechslung kann ich mit Jitter erzeugen, was die Abstände der Grains variiert. Das ist sehr hilfreich bei Texturen und wird interessant, wenn es moduliert wird. Mit Shape lässt sich die Form von kurzen Dreiecken bis hin zum Rechteck einstellen. Mit Skew kann aus dem Rechteck ein Sägezahn geformt werden.
Damit wird das Signal wunderbar zerhackt. Bisher erzeugen wir aber eher einen Stutter-Effekt. Die Playback Controls bieten da noch mehr.
Im Scrub-Modus kann ich die Position bestimmen, die gegraint wird. Die Auflösung der Position wird von den Notenwerten bestimmt. Sehr cool ist, dass man das Signal auch halten kann. Damit reagiert Lucid nicht mehr auf den Eingang, sondern spielt immer dasselbe Grain ab. Der Reverse-Regler ist nicht einfach nur ein Schalter, sondern bietet Prozent-Angaben. Steht er auf 50 Prozent, wird das Signal zu 50 Prozent vorwärts und zu 50 Prozent rückwärts wiedergegeben. Eine schöne Idee, die Abwechslung in Spiel bringt. Blur soll die Grains etwas weicher gestalten, aber ich konnte keinen großen Unterschied hören. Spray ändert per Zufall die Abspielposition, was auch sehr schön in der oberen Wellenform dargestellt wird.
Beim Modus Stretch denke ich an Timestretching, was hier aber nicht der Fall zu sein scheint, auch wenn das Handbuch es genauso beschreibt. Dieser Effekt scheint sich eher in der Anzahl der Wiederholungen bemerkbar zu machen. Interessant sind die drei Stretch Modi:
- Grid (Notenwerte)
- Transient (startet den Effekt ab einem Schwellwert)
- Manual
Im Modus Manual kann ich mit dem Knopf Activate das Signal freezen. Im Handbuch steht
Dafür muss Activate aber leider erst mal ausgeschaltet werden.„[..] jedes Mal, wenn der Knopf gedrückt wird, wird ein neuer Stretch gestartet“.
Mit den Pitch Controls wird es jetzt musikalisch oder ‚skalisch‘. Am einfachsten ist der Pitch-Regler, der das Signal bis zu 3 Oktaven nach oben oder unten pitchen kann. Sehr cool finde ich Detune, was die Grains untereinander etwas verstimmt, was eine schöne Breite erzeugen kann. Während der Algorithmus Free wirklich Pitchshifting betreibt, arbeitet Repitch im Tape-Modus, was die Tonhöhe und das Tempo gleichzeitig beeinflusst. Das ist nicht wirklich im Timing hörbar, da das ja über die Grain Controls gesteuert wird, aber der Sound ändert sich. Repitch klingt natürlich, Free kann dafür super cineastische Texturen erstellen.
Jetzt kommt der eigentliche USP von Lucid: Die Skala. Bei Pitch wähle ich den Modus Scale. Damit orientiert sich jeder Grain an der vorgegebenen Skala. Das Ergebnis ist am besten, wenn das Original tonal und monophon ist. Bei einem ganzen Pop-Song oder vielen Akkorden, kann das Ergebnis weniger gut klingen. In meinem Beispiel habe ich zuerst eine Fantasie-Skala angeklickt. Das Ergebnis ist interessant. Auf der linken Seite hat Retune drei Möglichkeiten:
- Off
- Smooth
- Hard
Das Original ist in Am, jetzt stelle ich einfach mal G#m ein und zum Großteil bleibe ich auch in der Skala. Cool wäre es noch gewesen, wenn ich per MIDI die Skalen-Töne auswählen könnte.
Der Arpeggiator hat maximal vier Steps. Pro Step kann man bis zu zwei Oktaven hoch oder runter gehen. Das Ergebnis überzeugt mich nicht wirklich, da es deutlich anders klingt als ein Arpeggio mit einer einzigen Note eines Synthesizers. Alternativ kann die Option Chord auch alle Steps gleichzeitig spielen. Wenn ich die Steps dann auf Oktaven höher oder tiefer stelle, bekomme ich einen fetten Sound. Schön wäre es, wenn ich pro Step die Lautstärke einstellen könnte.
Jeder Grain hat sein eigenes Filter. Allerdings haben wir jetzt nicht 100 Grains und deren jeweiligen Filter, sondern nur ein Filter. Durch die Modulation kann das Filter aber bei jedem Grain anders eingestellt sein. Hier hätte ich mir gewünscht, dass ich die Rate noch langsamer einstellen kann, damit die Änderungen weicher sind.
Damit alles breiter wird, kann mit dem Imager jeder Grain im Stereo-Panorama verteilt werden. Es gibt sechs Modi, die die Grains entweder statisch hin- und herschicken oder per Zufall verteilen. Dimension erzeugt mit Delays einen leichten Chorus. Mit Width wird generell die Stereo-Breite des Signals eingestellt. Schön ist es, wenn man diese zuerst auf null Prozent hat und dann langsam aufzieht.
Als drittes gibt es noch ein Delay pro Grain. Interessant ist, dass es hier mehrere Taps gibt, die anscheinend gleichlaut gespielt werden. Auch hier gibt es einen Pitchshifter. Abgerundet wird alles mit Space, der einen Hall hinzufügt, und einem Lowpass- und Highpass-Filter.
Das Leben ist langweilig ohne Modulationen. Zwei Macros lassen sich einfach Zielen zuweisen. Entweder per Rechtsklick auf das Ziel und den Modulator auswählen oder einfach den Modulator auf das Ziel ziehen.
Die zwei LFOs bieten Sine, Triangle, Ramp und Square. Leider kein Sample & Hold.
Etwas flexibler ist man da mit Curve, das sogar einen Zufallsgenerator bietet, der gute Ergebnisse erzeugt.
Als drittes kommt ein Envelope Follower.
Macro 1 und Macro 2 können gleichzeitig im XY-Feld gesteuert werden.
Wer nicht selber dauernd die Regler bewegen möchte, kann Orbit oder Weave anschmeißen, das einen Punkt durch den Raum fließen lässt und damit Macro 1 und Macro 2 moduliert.
Den Abschluss bilden die Effekte:
- Chorus
- Compressor
- Delay
- Distortion
- Equalizer
- Filter
- Reverb
- Shifter
Hier ist noch das Video zum Test:
View: https://youtu.be/peE4vARaA9Y
Fazit
Lucid ist ein Tool, das nicht einfach nur die üblichen Granular-Texturen erzeugen kann, sondern weitaus mehr. Es lohnt sich, die Presets auszuprobieren und einen Eindruck zu bekommen, was geht. Gleichzeitig lohnt es sich, selber an den Knöpfen zu drehen – bei Presets bietet sich das aber auch von Grund auf an. Die Ergebnisse sollte man auf jeden Fall aufzeichnen. Ich kann mir vorstellen, dass man damit tolle Ergebnisse für Dolby Atmos Mischungen erstellen kann. Bisher hatte ich Minimal Audio noch nicht auf dem Schirm. Ab heute werde ich etwas aufmerksamer sein. Und wer selber probieren möchte, ob Lucid für ihn das Richtige ist, kann es für sieben Tage kostenlos testen.
Hersteller: Minimal Audio
Format: VST2, VST3, AU
Preis: 129 € (Early bird 79 €)
Autor: Tim Heinrich
