Lila Drums - Erste Schritte

  • Ersteller Ersteller Liiila
  • Erstellt am Erstellt am
Liiila

Liiila

Schrauber
Registriert
19.11.20
Beiträge
141
Reaktionen
79
Punkte
398
Halli Hallo liebes Forum!

In letzter Zeit ist mir klar geworden, dass ich zwar schon Ewigkeiten mit Musikzeug herumhantiere, mich aber in puncto Drums seit jeher in Form von Sample-Libraries auf die professionelle Arbeit Anderer stütze.
Ich habe zwar schon sehr lange ein E-Drum Set von Drumtec, allerdings haben darauf nur Gast-Drummer gespielt und ich habe die quantisierten MIDI-Daten dann durch irgendein VSTi gejagt.

Jetzt möchte ich diesen Mangel an Praxis ausbügeln und meine sträflich vernachlässigten (bzw. nicht vorhandenen :D ) Skills in puncto Drum-Recording angehen.

Ich habe also die E-Drums eingelagert und mir ein Basis-Setup an echtem Trommelmaterial zugelegt.
Aktuell nur Bassdrum, Snare, Hihat, 2 Crashes und ein Ride-Becken.
Toms habe ich noch nicht, da das ganze dann doch ganz schön ins Geld geht und ich mir überlegt habe, in dem Punkt erstmal mit den Elektronischen Toms zu spielen und mich erstmal auf den Umgang mit dem aktuellen Zeug zu konzentrieren.


Ich spiele erst ein paar Wochen, also seht mir bitte nach, dass ich euch keine professionellen Instrumentalkünste präsentieren kann.
Ich übe zwar eigentlich jeden Tag, bin aber noch ganz am Anfang.

Daher interessiert mich alles an Tips was ihr mir geben könnt.



Fragen die ich mir aktuell stelle wären:

1. Wo denkt ihr liegen spieltechnisch aktuell meine größten Baustellen?
Was sollte ich gemessen an meinem aktuellen Stand als erstes angehen?
Habt ihr Tips für spezifische Übungen für die entsprechenden Schwächen?
Aktuell suche ich mir einfach Songs die ich mag ohne Drums bei Youtube, lade diese in meine DAW, spiele dazu und höre mir dann an
wo ich schlecht gespielt habe um es danach besser zu machen.
Unterricht habe ich leider nicht.


2. Wie ist der Stand in puncto recording?
Langfristig möchte ich mir ein produktiosfähiges Setup aufbauen, an das sich Gast-Drummer
spielbereit dransetzen können.
Dabei werden sicherlich häufig Elemente des Sets ausgetauscht, aber wenn mein grundliegendes Setup schonmal "production ready" ist, wäre das ja eine gute Basis...und ich möchte in dem Moment dann ja auch wissen was ich tue und kein Rätselraten veranstalten.


3. Parallel zu meinem Vorhaben, selbst auch ein bisschen Schlagzeug spielen zu können, interessiere ich mich für Drum-Tuning.
Ich habe selbst schon häufiger festgestellt, dass selbst langjährige und erfahrene Drummer die ich kenne, in diesem Feld ziemlich blind durch die Welt laufen.
Natürlich: Wenn es gut klingt, klingt es gut. Aber woher will man wissen, ob es nicht noch besser klingen könnte, wenn man selbst keine Ahnung hat.
Ich habe also bei meiner Snare und Bassdrum ziemlich schnell die mitgelieferten Felle runtergeschmissen, mich im Fachhandel beraten lassen und neue aufgezogen.
Dann habe ich einige Youtube-Tutorials geschaut und mir angesehen, wie man mit meinem Tune-Bot eine Trommel in Stimmung bringt.
Allerdings fehlt mir einfach noch die Erfahrung zu beurteilen, ob das Ergebnis gut oder schlecht ist, und ob Mängel in der Aufnahme von einer schlecht gestimmten Trommel kommen, ob ich bei der Mikrofonierung Mist gemacht habe, oder ob es daran liegt, dass ich nicht richtig spielen kann.

Ihr seht also: Riesen Baustelle und großes Vorhaben!
Aber ich habe Bock! :D Und darum gehts ja am Ende auch.



Hier zeige ich euch mal meine erste Schlagzeug-Aufnahme in ihrer ganzen Unzulänglichkeit :D

Drum-bus Stereo

Und hier die Einzelspuren, falls jemand die Zeit aufbringen mag, mal genauer reinzuschauen. (44,1kHz, 32bit float, 105bpm)

Einzelspuren


Aktuelles Setup:

Bassdrum:
- Yamaha Stage Custom (Birke) - 18x15 Zoll
- Felle: Evans EMAD2
- Mikrofonie: Sennheiser* E 602 II

Snare:
- Gretsch Full Range Birch, 12x5,5 Zoll
- Felle: Remo Controlled Sound X
- Mikrofonie: Neuann KMS 105 (top), Beyerdynamic TG D58 (bottom)

Overheads:
- 2x AKG C414 (Kugel) in A/B-Position
- 2x Rode* NT5 auf ORTF Schiene (over the shoulder)


Soweit erstmal mein Basis-Setup:

Mir gefällt der Gedanke, das ganze erstmal nur minimalistisch zu mikrofonieren.Ich habe das Gefühl, je mehr Mikros ich aufhänge, desto wirrer wird es. Deshalb habe ich auch die HiHat aktuell nicht einzeln aufgenommen, da sie auf den Overheads ganz gut zu hören ist.

Die 2 Overhead-Varianten habe ich aufgebaut, um zu schauen, wie unterschiedlich die beiden Stellungen wirken.
Ich denke nicht, dass es Sinn macht, beide gleichzeitig zu verwenden. Oder seht ihr das anders?



So, das war jetzt aber auch erstmal genug Text für den Anfang :D


Ich freue mich über jeglichen Verbesserungsvorschlag zu folgenden Punkten:

- Auswahl der einzelnen Elemente des Schlagzeugs
- Tuning der Drums
- Mikrofonauswahl
- Mikrofon-Position
- Wahl der Felle
- wo sind die Größten Baustellen beim Spielen?


Danke für eure Zeit! :*
 
  • Interessant
Reaktionen: lazymarc und EarDrum

du hast messing becken. zum üben ok, aber für recording ist das nix.
schau nach b20 legierungen. zultan becken von Thomann* z.b. bieten sehr guten preis/leistung verhältnis.
 
  • Danke
Reaktionen: Liiila
du hast messing becken. zum üben ok, aber für recording ist das nix.
schau nach b20 legierungen. zultan becken von thomann z.b. bieten sehr guten preis/leistung verhältnis.
Folgende Becken habe ich dort hängen:

Links:
Sabian AA Metal Crash 17''

Rechts:
Sabian AA Medium Thin Crash 16''


...wenn ich mich bei meiner kurzen Internet Recherche nicht verguckt habe, bestehen beide aus 80% Kupfer und 20% Zinn.
 
...wenn ich mich bei meiner kurzen Internet Recherche nicht verguckt habe, bestehen beide aus 80% Kupfer und 20% Zinn.
Das ist die Legierung von Messing: Kupfer und Zink. Das Massenverhältnis und diverse Beimischungen zueinander können variieren.
 
  • Danke
Reaktionen: Liiila
Das ist die Legierung von Messing: Kupfer und Zink. Das Massenverhältnis und diverse Beimischungen zueinander können variieren.

B20 beschreibt lt. Internet eine Legierung von 80% Kupfer und 20% Zinn.
Zink kommt dabei überhaupt nicht vor.

Offenbar erfüllen meine Becken diese elementare Hürde und ich würde mich daher lieber eher mit den extrem nebensächlichen Themen Mikrofonierung, Stimmung und Skill auseinandersetzen.
 
Dann sind's halt Bronzebecken, die Du hast, wenn Kupfer mit Zinn legiert ist, keine Messingbecken. Ist doch klasse. Jaja, kannst Dich ruhig um die Nebensächlichkeiten kümmern. Viel Spaß dabei. Ich wollte es nur selbst nochmal für mich klarstellen. Easy.
 
auch wenn es links in deiner aufnahme sabian aa 17" wäre - das klingt einfach zu "glockig", oder phonetisch beschrieben - mit einem "öööö" im sound, anstatt "sssschhh". :)
hier ein beispiel. links im stereo bild ist dein crash, und rechts sabian aax 17" aus AD2 (im auswahl gab es leider kein sabian aa).
so kannste selber hören dass da etwas nicht so klingt wie es sein sollte.
 
  • Danke
Reaktionen: Liiila und Ennui
Danke, dass du dir extra die Mühe gemacht hast!
auch wenn es links in deiner aufnahme sabian aa 17" wäre - das klingt einfach zu "glockig", oder phonetisch beschrieben - mit einem "öööö" im sound, anstatt "sssschhh". :)
hier ein beispiel. links im stereo bild ist dein crash, und rechts sabian aax 17" aus AD2 (im auswahl gab es leider kein sabian aa).
so kannste selber hören dass da etwas nicht so klingt wie es sein sollte.
Anhang anzeigen 167523
Du hast Recht, das klingt schon sehr unterschiedlich.
...wundert mich jetzt aber auch ehrlich gesagt nicht. Das ist ja ein ganz anderes Becken :D

Hier mal Fotos von den 2 Crashes damit du mir glaubst, dass es ebendiese sind ;-)

Links:
Bild_2026-05-30_133559072.webp


Rechts:
Bild_2026-05-30_133752560.webp


Ich bin gerade etwas lost, aus dem Kritikpunkt eine Handlungsaufforderung abzuleiten.
Fällt das nicht unter "Geschmack"?

Versteh mich bitte nicht falsch! Ich bin dir dankbar, dass du dir die Zeit nimmst!
Ich versuche nur zu verstehen, was ich jetzt machen soll.

- Als Geschmack abtun? (dieses Becken klingt halt anders, als das AAX das dir besser gefällt? Da ist ja gefühlt ein ganzer Halbton dazwischen)
- hängen die Mikrofone nicht passend?
- ist es Billianz die dir fehlt, welche in der Bearbeitung per EQ erreicht werden sollte und die Aufnahme ist so roh wie sie ist ok?
- haue ich da schlecht drauf? :D
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix
  • #10
alles gut, ich glaub dir schon. :)
ich finde deine aufnahme schon ok, lediglich die becken hörst auch selber.
mich wundert auch die tonhöhe, da beide becken eigentlich gleiche grösse haben, und so krass unterschiedlich dürften sie nicht klingen.
so tippe ich auf performance, wenn der becken schon gut sein dürfte.
das ist halt das wichtigste beim recorden. performance, und nicht equipment und so zeug.
wette mit dir dass dein becken anders klingen wird, wenn du den becken mit "schultern" von deinem stock exakt auf die rand triffst, und nicht mit dem kopf "irgendwo" aufn becken druff.

du hast auch gute mics.
allerdings weiss ich nicht wie c414 als kugel klingt, und ob dabei so seltsame off-axis klänge dabei entstehen (was ich aber nicht glaube).
probier einfach ob es mit breiter niere anders klingt.
 
  • Danke
Reaktionen: Liiila
  • #11
Mach mal Fotos, dann kann man mehr sagen.
OH-Anordnung.webp


Hier mal auf die Schnelle eingezeichnet.

Es geht aktuell nur um die C414 als A/B und/oder die NT5 als ORTF (je nachdem, was das bessere Ergebnis bringt)
Die übrigen Mikros sind auf der obigen Aufnahme nicht zu hören.

Die ORTF Schiene ist mittig zur Snaredrum positioniert.

...das was da nach so rumhängt, könnt ihr ignorieren.
Das Großmembraner in der Mitte ist nur zu Testzwecken und die beiden SM7b wollte ich mal testweise aufhängen um zu schauen, ob sich was verbessert, wenn ich die Becken sehr close abnehme...und dafür wollte ich zwei gleiche Mikros nehmen. Deshalb die SM7b...macht evtl. für die Aufgabe keinen Sinn, aber ich hab sonst kein Pärchen hier.

Denkt ihr eine der beiden Stereo-Aufstellungen ist besser? (beide in den Einzelspuren im Start-Post enthalten wenn jemand schauen mag :) )
Dann kann ich die jeweils andere abbauen und mal so aufhängen wie die SM7b jetzt hängen.
 
  • #12
alles gut, ich glaub dir schon. :)
ich finde deine aufnahme schon ok, lediglich die becken hörst auch selber.
mich wundert auch die tonhöhe, da beide becken eigentlich gleiche grösse haben, und so krass unterschiedlich dürften sie nicht klingen.
so tippe ich auf performance, wenn der becken schon gut sein dürfte.
das ist halt das wichtigste beim recorden. performance, und nicht equipment und so zeug.
wette mit dir dass dein becken anders klingen wird, wenn du den becken mit "schultern" von deinem stock exakt auf die rand triffst, und nicht mit dem kopf "irgendwo" aufn becken druff.

du hast auch gute mics.
allerdings weiss ich nicht wie c414 als kugel klingt, und ob dabei so seltsame off-axis klänge dabei entstehen (was ich aber nicht glaube).
probier einfach ob es mit breiter niere anders klingt.
Wenn es daran läge, wäre es ja super! Denn das lässt sich komplett kostenlos beheben indem ich spielen lerne 😂

Ich bin mir aber ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass ich ganz ok getroffen habe.

Um sicher zu gehen, mache ich gleich mal eine neue Aufnahme und versuche genau darauf zu achten.👍

Reicht euch dafür ein Bus-Export wie oben zu hören?
Oder soll ich die Einzelapuren auch hochladen?
Wäre kein Problem.
 
  • #13
mach ein foto von dem oh setup, wenn es geht.
 
  • Danke
Reaktionen: Liiila
  • #15
was hängt da direkt über den becken?
S**** sm7b?

----------
edit: ok, nicht verwendet.
das alles sieht "normal" aus.
abgesehen von "akustischen schatten", wenn die becken so eng übereinander liegen. logo kann man becken nicht mit schmackes spielen, wenn sie so eng positioniert sind.
aba alda, zieh dein ding durch und höre nicht auf irgendwelche typen im internet.
das wird schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Liiila
  • #16
was hängt da direkt über den becken?
s**** sm7b?
Hier mal auf die Schnelle eingezeichnet.

Es geht aktuell nur um die C414 als A/B und/oder die NT5 als ORTF (je nachdem, was das bessere Ergebnis bringt)
Die übrigen Mikros sind auf der obigen Aufnahme nicht zu hören.

Die ORTF Schiene ist mittig zur Snaredrum positioniert.

...das was da nach so rumhängt, könnt ihr ignorieren.
Das Großmembraner in der Mitte ist nur zu Testzwecken und die beiden SM7b wollte ich mal testweise aufhängen um zu schauen, ob sich was verbessert, wenn ich die Becken sehr close abnehme...und dafür wollte ich zwei gleiche Mikros nehmen. Deshalb die SM7b...macht evtl. für die Aufgabe keinen Sinn, aber ich hab sonst kein Pärchen hier.

Denkt ihr eine der beiden Stereo-Aufstellungen ist besser? (beide in den Einzelspuren im Start-Post enthalten wenn jemand schauen mag :) )
Dann kann ich die jeweils andere abbauen und mal so aufhängen wie die SM7b jetzt hängen.
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix
  • #17
So, hier eine neue Aufnahme.

Was ich gemacht habe:

1. Bassdrum umgestimmt
- hatte zwischenzeitig das Reso-Fell höher gespannt und die Dämpfung im Inneren rausgenommen. Dadurch klang die kleine 18'' BD sehr tonal nach, was mir nicht gefallen hat
- Dämpfung ist wieder drin...vielleicht zu stark, aber sie stört nicht mehr. Vielleicht lässt sich das mumpfige gut EQen. Versuche ich später mal.

2. Snare Reso straffer gespannt
- da fiel mir bei der letzten Aufnahme was "polterndes" auf. FInde ich besser so. Was meint ihr?

Exportiert habe ich 3 Versionen:

1. Drum-bus komplett mit C414 in AB - dieses mal auf breiter Niere anstatt Kugel
A/B - breite Niere

2. Drum-bus mit NT5 in ORTF over the shoulder (siehe Bild)
ORTF - over the shoulder

3. die beiden SM7b nah an den Becken + ein Lewitt LCT440 in breiter Niere als Mono-Wurst
CLOSE - SM7b + LCT440-Wurst

Natürlich klingen die SM7b für diese Aufgabe sehr mumpfig. Allerdings bin ich erstaunt, wie sich die Mono-Wurst da doch ganz gut einfügt...muss ich mal nachverfolgen, wenn eines der beiden anderen Pärchen wieder verfügbar ist.


Was denkt ihr?
Klingt was davon gut?
Hat sich für euch in der Becken-Thematik was getan?
Warum klingen die C414 im Vergleich mit den NT5 so dumpf? Zu weit weg? Zu nach an den Deckenabsorbern weil zu hoch?



EDIT:

Memo an mich selbst: Dein rechter Fuß macht zwischen den BD Schlägen komische Faxen und es entstehen ungewollte "Nachschläge"...lass das sein! (Wieder was gelernt :D )
 
  • #18
Huhu, ich nochmal!

Ich wollte mal schnell ausprobieren, ob ich aus der Bassdrum so in dem togedämpften Zustand was rausholen kann.

Ich habe jetzt nur mal Low-Cuts gesetzt, per EQ einige Bereiche abgesenkt die mich gestört haben und die Trommeln gegated.
Achja, und ein Bus-Kompressor.
Ohne musikalischen Kontext find ichs schonmal viel besser als die erste Aufnahme. Was meint ihr?

LINK

Gewählt habe ich in dem Export jetzt die ORTF-Spuren und die anderen sind deaktiviert.
Die haben mir spontan am besten gefallen...aber da geht doch noch mehr! :)
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: lazymarc
  • #19
Also da gibt es mit Sicherheit diverse Ansätze.
Meine Philosophie lautet, lerne die Grundlagen mit einem Lehrer. Höhe des Hockers, Abstand zur Kick, Snare (und dem ganzen Rest), Haltung und Einsatz der Arme, Hände und des Oberkörpers, Fußgelenke und Beine. Wenn Du das von Anfang an falsch machst, kannst Du leicht Deine Muskeln, Sehnen und Gelenke überlasten ohne, daß Du das gleich merkst. Und das kann zu dauerhaften Einschränkungen führen.

Üben würde ich außerdem mit/gegen Metronom, bzw. quantisiertem Schlagzeug für das präzise Timing und Musik mit Schlagzeug, um den Groove zu lernen.
Außerdem kann Dich ein Lehrer gezielt an Timingvariationen heranführen. Wann mußt Du präzise drauf sein, wann schieben, wann laid-back spielen, wann gehst Du mit dem Tempo ein bischen rauf, oder runter.
Das alles alleine sauber hinzubekommen ist extrem schwierig.


Ich bin kein versierter Drum-Tech (das mußte ich in Studios, oder live Gott sei Dank nie machen), kann das also nur vom Sound her beurteilen.
In der aller ersten Version haben mir die Snare (mehr Teppich) und der Raum (wohl durch die AKGs) besser gefallen.
In der Drum-bus mit NT5 in ORTF Version ist mit die BD zu tot.
Das ORTF klingt brillianter, präziser und hat eine bessere Stereowiedergabe als die 414er.
D.h., die 414er würde ich so überhaupt nicht verwenden, den Raum kannst Du auch mit 'nem Plugin machen und die Kick wieder etwas beleben.
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: EarDrum
  • #20
Wollte auch was schreiben, bin aber abends meist zu kappott. Aufm tablet funzen die dropbox-files nicht und ich schaff die Treppe zum Studio nicht mehr...;-)
Is schon ne Grossbaustelle, die du dir da vorgenommen hast.
In deiner Situation wäre ich vermutlich erstmal beim eDrum geblieben: Fokus auf üben und recording, mit den Möglichkeiten des editing, wenns am Anfang noch nicht so fluffig läuft. Real Drum recording is ne ganz andere und aufwendige Baustelle, die dich gerade (siehe oben) vom drumming abhält. Du musst erstmal rausfinden, was du konkret machen willst, um zielgerichtet nen Plan zu haben.
Dein Kit-Aufbau ist (nach Foto) sehr strange, das kann man schwer per Textnachricht richten, vor Ort allerdings schon, wie auch das tuning und Mikrofonieren.
Warum kaufst du (teure) Einzelteile statt nen solides basis-kit einer gängigen Marke (Tama, Pearl, Sonor, Yamaha, Mapex) gebraucht mit toms und hardware? Ein hybrid-kit aus akustik und edrum ist doch auch wieder zum Einstieg zu kompliziert?
Fragen über Fragen...;-)

Ich arbeite viel mit YT-tutorials, da gibt es viele gute Anregungen zum üben/lernen auf allen Stufen. Wenn gewünscht, kann ich da mal was zusammenstellen.

Jedenfalls drück ich dir die Daumen für dein Projekt!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Ennui und Humanizer

Ähnliche Themen

Sascha303
Antworten
0
Aufrufe
793
Sascha303
Sascha303
Mahlzahn
Antworten
9
Aufrufe
2K
deydi
deydi
E
Antworten
4
Aufrufe
881
EachHit
E
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben