Kevin

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Hab mir bei diesem Text leicht von KI helfen lassen um bessere Formulierungen zu finden...

Strophe 1
Wir tanzen im Club zusammen im Kreis,
auf einmal riecht es gewaltig nach Scheiß.
Sie schauen mich an, weil ich’s schon mal tat,
ich zeig auf Kevin – da bin ich knallhart!
Ihm ist es peinlich, er wird sofort rot,
Paul packt ihn am Kragen, man erkennt seine Not.
Er zieht ihn nach draußen, wo keiner mehr sieht,
was dort mit dem armen Kevin geschieht.
Mit blutiger Nase kommt er zurück –
hier furzen bringt eben nicht immer nur Glück!

Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!

Strophe 2
Wir sitzen im Bistro zusammen am Tisch,
ich esse Suppe und Kevin ’nen Fisch.
Da meinte der Kevin: „Bin gleich wieder da!“,
und lässt mich alleine mit seiner Mama.
Die fragt mich ganz leise und ganz ohne Hohn:
„Sag mal, der Fleck da, war der da schon?“
Ich weiss ,es ist Suppe, und sage ganz keck
Das war doch Kevin, das ist sein dreck.
Dann kommt er wieder, seine Mutter voll Zorn,
verpasst ihm ’ne Schelle und dazu ein Horn.

Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!

Strophe 3
Wir stehen zu Ostern direkt vor dem Feuer
und trinken viel Bier, der Abend wird teuer.
Zu späterer Stunde – ich will es mal nennen –
fangen Uschis Haare an einfach zu brennen!
Ich bin ja ganz ehrlich und ziemlich gewandt,
drück Kev die Zigarre direkt in die Hand.
Rufe ganz laut: „Ich hab es gesehen!
Kevins Zigarre ließ das geschehen!“
Die Uschi war davon nicht so begeistert,
jetzt sehen alle, wie sie kev eine kleistert!

Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!
 
Zuletzt bearbeitet:

Bei KI bin ich raus. Dann müsste man es logischerweise auch von der KI bewerten lassen, was Blödsinn wäre.
 
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Der Text ist ja nicht von der ki erstellt worden.
Habe ein paar Zeilen nicht so hinbekommen das es sich gut anhört .
Mir wurde was vorgeschlagen und ich habe mir dann passende Formulierungen ausgesucht.
Find es selbst auch nicht befriedigend für mich. Aber ich bin aktuell noch nicht soweit das ich das alleine hinbekomme.
Auf kurz oder lang möchte ich natürlich auch gerne darauf verzichten..
 
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Kleines Update

Bei Strophe 3 hab ich am Ende die letzten Zeilen geänderte


Strophe 1
Wir tanzen im Club zusammen im Kreis,
auf einmal riecht es gewaltig nach Scheiß.
Sie schauen mich an, weil ich’s schon mal tat,
ich zeig auf Kevin – da bin ich knallhart!
Ihm ist es peinlich, er wird sofort rot,
Paul packt ihn am Kragen, man erkennt seine Not.
Er zieht ihn nach draußen, wo keiner mehr sieht,
was dort mit dem armen Kevin geschieht.
Mit blutiger Nase kommt er zurück –
hier furzen bringt eben nicht immer nur Glück!

Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!

Strophe 2
Wir sitzen im Bistro zusammen am Tisch,
ich esse Suppe und Kevin ’nen Fisch.
Da meinte der Kevin: „Bin gleich wieder da!“,
und lässt mich alleine mit seiner Mama.
Die fragt mich ganz leise und ganz ohne Hohn:
„Sag mal, der Fleck da, war der da schon?“
Ich weiss ,es ist Suppe, und sage ganz keck
Das war doch Kevin, das ist sein dreck.
Dann kommt er wieder, seine Mutter voll Zorn,
verpasst ihm ’ne Schelle und dazu ein Horn.

Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!

Strophe 3
Wir stehen zu Ostern direkt vor dem Feuer
und trinken viel Bier, der Abend wird teuer.
Zu späterer Stunde – ich will es mal nennen –
fangen Uschis Haare an einfach zu brennen!
Ich bin ja ganz ehrlich und ziemlich gewandt,
drück Kev die Zigarre direkt in die Hand.
Rufe ganz laut: „Ich hab es gesehen!
Kevins Zigarre ließ das geschehen!“
Uschi holt aus, mit ihrer langen Mähne,
Da wird er nur noch selten gesehn,
meist grinsend ohne Zähne.


Refrain
Ich bin es niemals gewesen,
die anderen tragen die Schuld!
Sobald meine Freunde genesen,
suchen sie mich mit Geduld.
Quetschen mich aus wie saure Zitronen,
wollen wissen, ob alles so stimmt.
Beschimpfe sie als blöde Idioten,
knall die Tür zu – und alles beginnt…
Von vorn, von vorn!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu viele Worte. Die ganze erste Strophe könnte man in einem Zweizeiler abhandeln.

Im Moment textest Du noch nicht - Du übst erst mal, zu reimen.
 
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Könntest du das für mich weiter ausführen?
Was müsste ich genau ändern damit es
deiner Meinung ein Text wird?

Auch wie du das hinbekommen möchtest alles in Zwei Zeilen zu Bekommen was wichtig ist, begreife ich noch nicht.

Du hast ja möglicherweise mit allem recht. Wenn du mir da helfen könntest,da wäre ich sehr dankbar...
 
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Mir ist der ganze Text zu langatmig und zu unsympathisch. Der Witz bleibt auf der Strecke, weil man das LI irgendwie ablehnt. Aber vielleicht geht es ja nur mir so.
 
Der Text ist ja nicht von der ki geschrieben...

Und wie das bei Humor eben so ist, jeder hat einen anderen. Es für alle humorvoll hinzubekommen halte ich für nicht möglich...
 
Der Text hat lustige Ansätze. Der Höhepunkt des Humors "ich zeig auf Kevin – da bin ich knallhart!" kommt gleich am Anfang. Danach geht es steil bergab und wird auf flachem Level gehalten. Der Rest der ersten Strophe wirkt wie erzwungenes Füllmaterial, was weniger mit dem Ablauf als der Erzählart zusammenhängt.

Zweite Strophe wirkt mir etwas zu kindisch. Da fragt man sich ob der Erzähler überhaupt alt genug ist, um die Strophe davor im Club zu pupsen oder die Strophe danach Bier zu trinken.

Auch die dritte Strophe leidet unter der Erzählweise und der Refrain gefällt mir gar nicht. Er hat mir zu viele Ecken und Kanten.

Das Positive ist, dass es ein zusammenhängender Text ist. Das Negative ist die bereits erwähnte Langatmigkeit, durch die der Humor auf der Strecke bleibt. Unabhängig davon ob man die Zielgruppe ist oder nicht.
 
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  • #10
..ich finde die Chorus-Idee richtig witzig..das Song-Ich als schummelt sich als Fiesling durchs Leben..dazu in den Strophen kleine Anekdoten, die das ganze bebildern..das hat beileibe nicht jeder Songtext..

..Schärfung könnten sowohl Chorus als auch Strophen vertragen..z.B. reicht es nicht, wenn Kevin das Song-Ich zur Rede stellt? Die Freunde tauchen kurz auf und verschwinden gleich wieder, werden sie im Text wirklich gebraucht?

..die Strophen bringen die Details und sind dabei erweiter- oder auch austauschbar..Vielleicht lassen sie sich auch so tunen, dass sie für Teens bis Senioren angepasst werden können..
 
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  • #11
Könntest du das für mich weiter ausführen?
Was müsste ich genau ändern damit es
deiner Meinung ein Text wird?

Auch wie du das hinbekommen möchtest alles in Zwei Zeilen zu Bekommen was wichtig ist, begreife ich noch nicht.

Du hast ja möglicherweise mit allem recht. Wenn du mir da helfen könntest,da wäre ich sehr dankbar...

In der ersten Strophe würde es nicht nur genügen, wenn man sagt

als ich letztens im Club heimlich einen fahren ließ
zeigte ich auf Kevin, dem gings danach richtig mies


es wäre sogar die spannendere und bessere Lösung.
(Obwohl es mMn immer noch zu lang ist; aber mir fehlt die Zeit und die Lust, es noch mehr einzudampfen...)

Denn: ob irgendjemand dabei getanzt hat, ob jemand dann mit Kevin rausgegangen ist, ob der dann mit blutiger Nase wieder reingekommen ist usw. ist völlig uninteressant. Das kann sich die Phantasie des Zuhörers tausendmal besser ausmalen, als Du es mit Worten beschreiben könntest - wenn Du ihr den Raum dafür lässt. Alles erschließt sich aus den Worten "in Club" und "richtig mies".

Weil: Im Club tanzt man. Okay, man spielt auch Billard. Oder hängt am Tresen rum. Es spielt keine Rolle. Im Club bedeutet: die Crowd ist da, es ist stickig, es ist unübersichtlich, jemand hat heimlich einen fahren lassen...
Mit "richtig mies" das Gleiche: es könnte eine blutige Nase bedeuten, es könnte aber auch nur Herumgepöbel, Geschubse, Gelächter, Mädchen, die sich angeekelt abwenden bedeuten (der Super-Gau und schlimmer als eine blutige Nase) bedeuten. Was konkret es bedeutet, ist egal - das macht dann wie gesagt die Phantasie und das ist die bessere Lösung als das, was Du machst.

_________________________________________


Zum Punkt reimen üben:

Du reimst einen Haufen Dinge zusammen, die man als Anfänger macht, um auf Biegen und Brechen einen Reim zu bekommen:

nach Haus - ein Graus (für Sanitäter -> im anderen Text)
zurück - Glück
schon - Hohn

Dass es ungelenk ist merkt man daran, dass Du ohne Konzept einsilbige und mehrsilbige Reime mischt. Aber auch daran, dass Du sprachliche Stile mischt, die nicht in der selben Situation zusammen passen. Das Wort "Hohn" z.B. wird üblicherweise eher nicht von Leuten verwendet, die im Club tanzen. "Ein Graus" sagen Großmütter, die aus dem letzten Jahrhundert berichten; oder es steht bei Grimms Märchen; aber es beschreibt normalerweise nicht das, was Sanitäter empfinden. Und warum sollte ein Abend mit Bier "teuer" werden - außer aus dem Grund, dass es sich auf Feuer reimen muss? Bier ist so ziemlich das günstigste Getränk. Darum nimmt man es, wenn man sich zuballern will ohne arm zu werden.

Okay - ein kleiner Ausschnitt. Vielleicht verstehst Du, was ich meine, vielleicht auch nicht...
 
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  • #12
In der ersten Strophe würde es nicht nur genügen, wenn man sagt

als ich letztens im Club heimlich einen fahren ließ
zeigte ich auf Kevin, dem gings danach richtig mies


es wäre sogar die spannendere und bessere Lösung.
(Obwohl es mMn immer noch zu lang ist; aber mir fehlt die Zeit und die Lust, es noch mehr einzudampfen...)

Denn: ob irgendjemand dabei getanzt hat, ob jemand dann mit Kevin rausgegangen ist, ob der dann mit blutiger Nase wieder reingekommen ist usw. ist völlig uninteressant. Das kann sich die Phantasie des Zuhörers tausendmal besser ausmalen, als Du es mit Worten beschreiben könntest - wenn Du ihr den Raum dafür lässt. Alles erschließt sich aus den Worten "in Club" und "richtig mies".

Weil: Im Club tanzt man. Okay, man spielt auch Billard. Oder hängt am Tresen rum. Es spielt keine Rolle. Im Club bedeutet: die Crowd ist da, es ist stickig, es ist unübersichtlich, jemand hat heimlich einen fahren lassen...
Mit "richtig mies" das Gleiche: es könnte eine blutige Nase bedeuten, es könnte aber auch nur Herumgepöbel, Geschubse, Gelächter, Mädchen, die sich angeekelt abwenden bedeuten (der Super-Gau und schlimmer als eine blutige Nase) bedeuten. Was konkret es bedeutet, ist egal - das macht dann wie gesagt die Phantasie und das ist die bessere Lösung als das, was Du machst.

_________________________________________


Zum Punkt reimen üben:

Du reimst einen Haufen Dinge zusammen, die man als Anfänger macht, um auf Biegen und Brechen einen Reim zu bekommen:

nach Haus - ein Graus (für Sanitäter -> im anderen Text)
zurück - Glück
schon - Hohn

Dass es ungelenk ist merkt man daran, dass Du ohne Konzept einsilbige und mehrsilbige Reime mischt. Aber auch daran, dass Du sprachliche Stile mischt, die nicht in der selben Situation zusammen passen. Das Wort "Hohn" z.B. wird üblicherweise eher nicht von Leuten verwendet, die im Club tanzen. "Ein Graus" sagen Großmütter, die aus dem letzten Jahrhundert berichten; oder es steht bei Grimms Märchen; aber es beschreibt normalerweise nicht das, was Sanitäter empfinden. Und warum sollte ein Abend mit Bier "teuer" werden - außer aus dem Grund, dass es sich auf Feuer reimen muss? Bier ist so ziemlich das günstigste Getränk. Darum nimmt man es, wenn man sich zuballern will ohne arm zu werden.

Okay - ein kleiner Ausschnitt. Vielleicht verstehst Du, was ich meine, vielleicht auch nicht...

Danke für deinen hilfreichen Kommentar,
versuche es beim nächsten mal auf diese Weise .

Aber ganz ehrlich, bei deinen Kommentaren schwingt auffälligerweise was negatives mit.

"Vielleicht verstehst du was ich meine, vielleicht auch nicht"

Das sind so Sachen die meiner Meinung nach nicht sein müssen...
 
  • #13
Es tummelten sich hier schon einige Beratungsresistente. Man verliert mit der Zeit etwas die Motivation.

Davon abgesehen sind Deine Texte weit weg von dem, was mich in Texten beschäftigen würde.

Der erste handelte von verschiedenen Arten, sich tot zu saufen. Wobei der Witz auf der Strecke blieb.

Der hier handelt davon, Leuten die Bude vollzuschei$$en und dann die Schuld auf irgend ein Opfer zu schieben.

Kurz: Mobbing. Auch da müsste man, damit es funktioniert, am Witz arbeiten.

Und noch Tip: hier darfst Du keine Mimose sein. Textarbeit ist ein hartes Handwerk - wie Hoch- und Tiefbau. ;-) Der Ton ist mitunter rauh. (Aber meiner Dir gegenüber war es nicht.)
 
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  • #14
Ja ok verstehe. Bin aber gewillt besser zu werden in meinem tun...
Bin dafür auch jedem dankbar der mir Tipps und Anregungen geben kann...

Ja und das mit den Themen, ich habe mir nie vorher Gedanken drüber gemacht um was es überhaupt gehen soll bevor ich einen Songtext anfange.

Habe mich von Zeile zu Zeile gehangelt sozusagen.
War mir in erster Linie egal worum es geht, nur was mir nicht egal war ist "Humor" mit einzubauen. Auch wenn es gerade nicht für jeden humorvoll ist..
 
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  • #15
Bin dafür auch jedem dankbar der mir Tipps und Anregungen geben kann...
Die Antwort auf alle solche Fragen ist der bekannte Spruch, dass Übung den Meister macht. Manche brauchen weniger Übung, manche mehr, aber jeder wird dadurch besser und niemand kommt ohne aus.

Tipps und Verbesserungsvorschläge in Foren können zwar was dazu beitragen, aber wie du bereits selbst gemerkt hast, bist du mit den Tippgebern nicht auf derselben Wellenlänge. Darin sehe ich eher was Positives. Du hast eigene Ideen und eigenen Stil. Jetzt musst du ihn nur weiterentwickeln und das geht nur mit Übung.
 
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  • #16
P.S. Und Finger weg von der KI, sonst wirst du selbst zu einer.
 
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  • #17
@blunar
Ich finde dein Wirken und Auftreten gut.
Du bist hartnäckig, probierst aus, nimmst inhaltliche Kritik sachlich zur Kenntnis.
Im Ergebnis haben wir jetzt hier einen sehr vielschichtigen und lebendigen Thread mit vielen Aspekten, die man meiner Meinung nach aber außeinander halten sollte.

KI:
Das emotionale Trigger-Thema 😜
Auf kurz oder lang möchte ich natürlich auch gerne darauf verzichten..
Gut, dass du das noch erwähnt hast. 👍


Persönlicher Geschmack:
Mir ist der ganze Text zu langatmig und zu unsympathisch. Der Witz bleibt auf der Strecke, weil man das LI irgendwie ablehnt. Aber vielleicht geht es ja nur mir so.
Das ist eine legitime Sichtweise. Wahrscheinlich gibt es mehr, die das so sehen.

Und wie das bei Humor eben so ist, jeder hat einen anderen. Es für alle humorvoll hinzubekommen halte ich für nicht möglich...
Das stimmt aber auch.

...aber wie du bereits selbst gemerkt hast, bist du mit den Tippgebern nicht auf derselben Wellenlänge. Darin sehe ich eher was Positives. Du hast eigene Ideen und eigenen Stil.
Genau:
Dazu stehen, positiv umdeuten, eigene Ideen haben...

Jetzt musst du ihn nur weiterentwickeln und das geht nur mit Übung.
...aber auch dran arbeiten.


Inhalt:
Strophen sehe ich so, wie hier beschrieben:
dazu in den Strophen kleine Anekdoten, die das ganze bebildern..das hat beileibe nicht jeder Songtext..

..die Strophen bringen die Details und sind dabei erweiter- oder auch austauschbar..Vielleicht lassen sie sich auch so tunen, dass sie für Teens bis Senioren angepasst werden können..
Die Grundidee, Anekdoten mit Details zu beschreiben, find ich gut.
Dass man noch mehr probieren und feinturnen könnte, seh ich auch so.

Ich würde da das Positive hervorheben: Das ist jetzt viel zusammenhängender, geradliniger und nachvollziehbarer als beispielsweise der andere Text "Lieber Wasser".


Was mir am Text am wenigsten gefällt, ist der Refrain. Der wär mir zu kompliziert und umfangreich.
Was ich da intuitiv eher erwarten würde, wäre sowas in die Richtung "Kevin ist immer der Depp...", mit nur zwei, drei Zeilen hinten dran, die rüberbringen, wie man das finden darf, ob man Mitleid haben soll oder sich denken darf "...und das ist gut so".

..ich finde die Chorus-Idee richtig witzig..das Song-Ich als schummelt sich als Fiesling durchs Leben..
Als Fiesling durchs Leben schummeln bzw. genauer als Fiesling gegenüber Kevin durchs Leben schummeln, wär für mich die Grundidee des Texts.
Im Refrain/Chorus (falls damit wirklich das gleiche gemeint sein soll) kommt das aber nicht rüber.
Was mir ebenfalls fehlt, ist der Name "Kevin". Wenn das der Titel des Stücks sein soll, dann würde ich erwarten, dass der Name im Refrain direkt oder indirekt auch genannt wird. Tatsächlich verschiebt sich der Inhalt hier aber in Richtung "die anderen", "meine Freunde", die "Idioten".


Ansonsten:
Du reimst einen Haufen Dinge zusammen, die man als Anfänger macht, um auf Biegen und Brechen einen Reim zu bekommen:

nach Haus - ein Graus (für Sanitäter -> im anderen Text)
zurück - Glück
schon - Hohn
Das seh ich auch so.
Wenn man einen Text liest und das Gefühl hat, dass es gar nicht um Inhalt und Aussage geht, sondern nur darum, sich mit der nächsten Zeile irgendwie zu einem Reim durchzuhangeln, dann klingt das nicht gut.
Ich habe dafür jetzt keinen Fachbegriff, sondern würde das auch als typische Haus/Maus-Reime bezeichnen.

Aber auch daran, dass Du sprachliche Stile mischt, die nicht in der selben Situation zusammen passen. Das Wort "Hohn" z.B. wird üblicherweise eher nicht von Leuten verwendet, die im Club tanzen. "Ein Graus" sagen Großmütter, die aus dem letzten Jahrhundert berichten; oder es steht bei Grimms Märchen; aber es beschreibt normalerweise nicht das, was Sanitäter empfinden.
Beim anderen Text "Lieber Wasser" fand ich auch, das bestimmte Aussagen stilistisch nicht passen. Das kann auch durch den Fokus auf ein bestimmtes Reimwort entstanden sein. Die hier erwähnten "Hohn" und "Graus" sind ja, glaube ich auch, Reimwörter.
 
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  • #18
Gegen die Langatmigkeit helfen "Punchlines". Wenn du drei Zeilen lang die Situation beschreibst, sollte in der vierten Zeile etwas aussagekräftiges, lustiges oder allgemein gut durchdachtes kommen, worauf du hin gearbeitet hast, sonst wartet man drei Zeilen auf nichts. Und wehe danach kommen noch 3, 4 weitere solche Zeilen. Das ist als würde man Leuten zuhören, die ne kurze Geschichte lang erzählen.
Mit "ich zeig auf Kevin – da bin ich knallhart!" ist dir der Abschluss gelungen. Mit den anderen eher nicht.

Und was ich noch sagen wollte:
als ich letztens im Club heimlich einen fahren ließ
zeigte ich auf Kevin, dem gings danach richtig mies


es wäre sogar die spannendere und bessere Lösung.
Nein, das ist weder spannender, noch besser. Es zeigt nur, dass man es kürzer fassen kann.

als ich letztens im Club heimlich einen fahren ließ
zeigte ich auf Kevin, mit nem Grinsen im Gesicht
 
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