Kaufberatung: Einstieg in die Techno-Produktion MPC XL die richtige All-in-One Lösung ohne PC für alten DJ-Hasen?

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schraube0207

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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal eure Einschätzung und einen guten Rat für den (Wieder-)Einstieg ins Musikproduzieren.
Kurz zu meinem Hintergrund: Ich bin seit 1999 als DJ an den Decks und fest im Techno verwurzelt. Das Gespür für Trackstrukturen, Beats und Grooves ist nach all den Jahren also absolut da. Allerdings tue ich mich schwer damit, das richtige Werkzeug für die eigene Produktion zu finden.
Ich habe in der Vergangenheit schon einiges ausprobiert:
  • Native Instruments* Maschine (die PC-Anbindung und das Starren auf den Monitor haben mich extrem genervt)
  • Elektron Digitakt 2 (das Konzept und der Workflow haben mich einfach nicht abgeholt)
Ein ganz entscheidender Punkt für mich: Ich will absolut nicht am PC arbeiten. Nach der Arbeit oder beim Musizieren möchte ich den Rechner gar nicht erst einschalten müssen. Ich suche eine reine Hardware-Erfahrung.
Beide bisherigen Ansätze haben bei mir nicht gezündet. Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich bereit bin, einmal richtig Geld in die Hand zu nehmen, um mir etwas Solides und Langfristiges hinzustellen.
Mein Blick ist bei der Akai MPC XL hängen geblieben. Ich suche nach einer echten All-in-One-Lösung. Einem Gerät, in das ich mich über Monate und Jahre richtig reinfuchsen kann, das eine komplette, autarke Workstation bietet und bei dem ich alles an Bord habe, ohne jemals eine Maus anfassen zu müssen. Zudem würde die große MPC perfekt in die freie Ecke an meinem Tisch passen.
Jetzt meine Fragen an euch:
  1. Ist die MPC XL für deepen, treibenden Techno und einen reinen Stand-alone-Workflow eine gute Wahl?
  2. Übersehe ich alternative Flaggschiffe, die komplett ohne PC funktionieren, aber für elektronische Musik vielleicht intuitiver sind?
  3. Oder bin ich am Ende vielleicht einfach nicht fürs Produzieren gemacht, wenn mich die bisherigen Grooveboxen so schnell frustriert haben?
Ich freue mich auf eure Meinungen, Erfahrungen und ehrliches Feedback!
Viele Grüße
 
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ehrliches Feedback!
Mache Musik so wie sie heute gemacht wird: am Computer mit einer DAW (Ableton*, Bitwig, Logic, Cubase usw.)

Ich habe in den 90er auch mit Hardware angefangen, bin aber froh keine mehr verwenden zu müssen.

Früher oder später kommen dann die ersten Einschränkungen und dann wirst du doch dir eine DAW kaufen müssen.
Es bleibt dir also nicht erspart irgendwann auf den Monitor schauen zu müssen.

Ich würde Hardware nur als Ergänzung oder im Sinne von Live Act kaufen, aber niemals als Grundbaustein einer Musikproduktion.
 
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Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich bereit bin, einmal richtig Geld in die Hand zu nehmen, um mir etwas Solides und Langfristiges hinzustellen.
Keep calm. :-)

Ich bin mittlerweile 100%iger ITB User, aber wenn es unbedingt Hardware sein soll, dann möglicherweise was von Elektron*? Einen Syntakt, oder Tonverk zum Beispiel.

Yan Cook nutzt oft Hardware in seinen Videos, nicht selten auch was von Elektron*:


*Edit:
Ich habe in der Vergangenheit schon einiges ausprobiert:
  • Native Instruments* Maschine (die PC-Anbindung und das Starren auf den Monitor haben mich extrem genervt)
  • Elektron Digitakt 2 (das Konzept und der Workflow haben mich einfach nicht abgeholt)
Okay, das mit dem Digitakt habe übersehen.

Hmm, wo willst du denn überhaupt hin? Wenn der Spass im Mittelpunkt stehen soll, dann würde ich trotzdem die genannten von Elektron mal in Betracht ziehen.

MPC XL als Rechner Ersatz? Ich weiß nicht, ist ja auch irgendwie ein PC mit einem zu kleinen Monitor. 🙂
 
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Spaß sollte es schon machen, ich habe keine großen Ambitionen. Ich möchte meine eigene Musik machen.
 
Statt MPC XL würde ich eher eine MPC X nehmen und von dem gesparten Geld einen Elektron Analog Rytm MK2 und bestenfalls einen Elektron Analog Four MK2 dazu nehmen. Auch wenn dir der Workflow des Digitakt nicht zugesagt hat, der Rytm ist übersichtlicher und hat trotzdem all die Vorteile des Elektron Sequenzers.


View: https://www.youtube.com/watch?v=L-8B3QGBI80
 
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Der Computer und eine DAW kann doch einfach als Aufnahmemedium genutzt werden ? Musst ja nicht auf den Bildschirm schauen, nachdem du Rec gedrückt hast?
Wie möchtest du sonst deine Kompositionen "festhalten" ? Wo soll, wenn alles nur mit Hardware erfolgt, das geprodjucede hin ? Bandmaschine ? MC Mehrspur Recorder ?
 
Der Computer und eine DAW kann doch einfach als Aufnahmemedium genutzt werden ? Musst ja nicht auf den Bildschirm schauen, nachdem du Rec gedrückt hast?
Wie möchtest du sonst deine Kompositionen "festhalten" ? Wo soll, wenn alles nur mit Hardware erfolgt, das geprodjucede hin ? Bandmaschine ? MC Mehrspur Recorder ?
das ist auch meine Vorgehensweise:
ideen finden , jammen auf der MPC xl und danach das relativ fixe Arrangemant auf den Rechner überspielen.
Umrühren, fertig!
 
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Anbei noch ein beispiel Arrangement, meins wäre es nicht, aber go for it!
Ab minute 10 spricht er über das Equipment.


Ggfls. dann halt noch auffüllen mit persönlichem Zeugs wie z.B. TD-3 etc.



View: https://www.youtube.com/watch?v=F0JhqVEv__o
 
  • Danke
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Hmm die neue MPC wäre mir auch zu überfrachtet, so geile Sachen wie die alten Electribes mit Röhre gibt's nicht mehr, daher ist die MPC wohl das Gerät.

Bin zufällig mal auf Arturias SparkLE Controller gestoßen und samt ISpark Groovebox App auf dem iPad von einer sehr gewöhnlichen Akai Drumcomputer per CME Bluetoothadapter 6 hab ich die App gesynced.

Die Kombi ist das zum spontan abhotten schon echt ganz nett und bietet sehr viele Effekte, bei sehr einfacher Bedienung, halt eher günstig und als Kombi, App, gebrauchter SparkLE und iPad8 um die 200€.

Würde mir persönlich als Ersatz für die Arturias App die auch unquantisierte Midi aufnehmen kann, wohl ne Roland MC707 Groovebox leisten, wenn ich sowas in Groß mit mehreren Audioausgängen bräuchte.

Dein Ansatz scheint aber ein gänzlich anderer zu sein, da soll wohl von Elektron die Model Kisten sehr gut zu bedienen sein, bzw die letzte Version der Korg Electribe Serie mit dem gemoddeden OS gut für mehr experimentelle Mukke.

Was ich so gesehen soll aber die neue MPC Sample einen sehr intuitiven Workflow mitbringen, überleg gerade selbst das Kästle mal an zu testen.

(meine analoge Drummachine möchte ich in Zukunft gerne mit ein paar Gitarrenpedalen nutzen, müsste da allerdings noch Einzelausgänge nachrüste :victory: passendes Case fehlt auch)
 
  • Danke
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