Doch, nach dem Anhören deines Mixes für mich schon. Da stimmt für mich einfach alles, Das ist wahrscheinlich der beste Mix, den ich in diesem Forum je gehört habe.
Ohh...danke für dein feedback. Das geht runter wie Öl !!
Freut mich, daß er Dir gefällt und wohl auch über eine andere Anlage noch gut klingt. Dann weiß ich so ungefähr, daß ich mixtechnisch auf dem richtigen Weg bin. Besondere Tools nutze ich eigentlich nicht. Hab nach mehrwöchigen Versuchen so meine
Mastering-Kette eingerichtet, die eigentlich für diese Mucke fast immer funktioniert. Evtl., je nach Bedarf, tausche ich dann mal ein Plugin aus.
Fast immer hab ich den schwarzen 1176 von IKM in den Einzelspuren. Wird aber nie oder selten hart angefahren. Room-Plug auch von IKM. Stell ich dann so ein, wieviel man dann so benötigt. Also dasselbe Room-Plugin, nur mit einem anderen Anteil für die jeweilige Spur. Bei den Room-Plugins bin ich aber noch am rumprobieren. Dezentes Delay auf den Vocals kommt auch immer gut.
Mag die Plugins von Waves. Insbesondere den LinMB. Hab den ständig in der Master-Kette. Uralt das Teil aber für mich immer noch
das Multiband-Tool. Man muß aber wissen was man mit dem Teil anstellt, sonst geht das nach hinten los... Hab auch Wochen gebraucht, bis ich das Teil verstanden hab.
Den L4-Limiter von Waves finde ich auch sehr gut. Auch immer drin in der Master-Kette. Obwohl, den Stealth-Limiter von IKM
finde ich auch gut. Absolute Geheimwaffe (für mich geworden), auch im Master, ist das IKM Plug Bass One. Verfeinert unaufdringlich die unteren Frequenzen, bzw. den Bassbereich. Man hat dann "untenrum" ein wirklich schönes Fundament. Man sollte aber mit seiner Abhöre gut vertraut sein, sonst funktioniert das so nicht.
Und auch sehr wichtig. das arbeiten mit dynamischen EQ. Für mich nicht mehr denkbar, keinen dynamischen EQ zu verwenden. Benutze zur Zeit den von Studio One/Fender Pro. Der arbeitet erstaunlicherweise sehr gut und läßt sich einfach bedienen. Da hab ich die Gitarren und den Bass sehr gut gebändigt, damit das alles angenhmer für die Ohren rüberkommt. Und auch Becken kann man gut damit zähmen, z.B. bei den OH-Spuren.
Aber das alles bringt nichts, wenn die einzelnen Spuren nicht gut zueinander gelevelt sind. Gain-Staging finde ich noch wichtig, damit noch genügend Headroom vorhanden ist, für den Master-Bus.
Mixen ist eigentlich so, als wenn ein Bildhauer aus einem Stein eine Skulptur meißelt. Bei dem Einem sieht es etwas eckiger auch, bei dem Anderen sieht man mehr weichere Formen. Jedenfalls wird etwas geformt, damit man es mit Freude betrachten kann.
In unserem Fall dann Hören kann.