Hihat, Ride & OH mit nur zwei Kleinmembranern - wie gleicht ihr die Lautstärkenunterschiede an ?

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Hi,

ich nehme Ride, Hats und OH lediglich mit zwei Kleinmembranern auf.Rest kommt in diesem Beispiel von BFD.
Die Mics sind auf Hihat und Ride ausgerichtet. Die Crashs kommen jedenfalls laut genug mit drauf.
Es gibt allerdings einige Lautstärkenunterschiede. Sicherlich auch durch das Einspielen mitbegünstigt.
Wie handhabt ihr das ? Einfach mit nem Kompressor glattbügeln, manuell in den Editor oder eher sowas wie einen Gain Rider o.ä.?

Kleines Hörbeispiel


Gruß
Mono
 
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Lade doch einfach mal den Blech-Stem hoch...
 
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Mit zwei Overheads ist es immer eine Frage der Aufstellung und des Ausgleichs.
Wenn es dir nur um das Blech geht, und dir z.B. die Frage der Stereo-Mitte der Snare egal ist, kannst du mal versuchen, die OH-Achse nach vorne/hinten und/oder Seite zu ändern.
Es kommt auch immer auf die Einzelteile des Drumsets an - es gibt z.B. Hihats, die so laut sind, dass sie überall gut oder zu viel durchkommen, evtl. muss man dann auch mal Ride oder Hihat austauschen.
Viel ist aber auch Spielerfrage. Wenn die Hihat gedroschen, die Ride aber gestreichelt wird, hast du wieder ein Problem.
Einen Tod musst du sterben.

Kurz: Ausprobieren
 
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da gebe ich leary recht. vor allem ist die performance fast immer das grösste problem im recording. wenn die drummer keine oder wenig recording erfahrung haben, dann kommen so manche probleme zum vorschein.

recording ist labor, und mikrofone sind mikroskope, wie trevor horn das in etwa einmal sagte.
also wenige laboranten machen fehler mit mikroskopen: sie wissen wie man ein scharfes bild bekommt, sie können dir auch sagen ob das material "gesund" oder "krank" aussieht, aber was dann plötzlich als bild erscheint liegt ausschliesslich am material selber.
 
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Einzelschläge oder zwischen was genau gibt es Lautstärkeunterschiede?
Sowohl als auch. Ride ist vielleicht vom Tip etwas leiser im Vergleich zum Crash. Einige einzelne HiHat Schläge zb. aber auch.
Ich dachte, ob man das alles etwas homogener machen sollte.
 
da gebe ich leary recht. vor allem ist die performance fast immer das grösste problem im recording. wenn die drummer keine oder wenig recording erfahrung haben, dann kommen so manche probleme zum vorschein
Da bin ich selber beim Einspielen immer noch in der Lehre und versuche es so gut wie es geht
 
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Hier die Spuren. Tempo ist 140.

Ride 60 Rechts


HiHat 60 Links


Ride&HiHat zusammen



(Allerdings mit Plugins auf dem Masterkanal...)
 
  • #10
Da bin ich selber beim Einspielen immer noch in der Lehre und versuche es so gut wie es geht
wenn ich dir ein tipp geben darf: lass den krampf von "gut" und "perfekt" weg, wenn es geht. sei locker und spiele so, als ob nie ein mensch das je hören werde. genau diesen krampf nach perfektion hört man dann auf den aufnahmen. mir hat das geholfen: es ist mir braunegal ob ich vergacke oder nicht. wieder aufnehmen kann ich unbegrenzt - und es ist einfacher einen takt z.b. in einer guten performance auszutauschen als umgekehrt.
 
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  • #11
wenn es geht. sei locker und spiele so,
So spiele ich auch alle Midtempo Sachen ein. Die langsameren sowieso. Das klappt sehr gut.
Bei diesem Punkstück hier verlasse ich nur mit 140bpm etwas meine Komfortzone. Je schneller, desto ungenauer, mehr Timingfehler usw. Ich schummle mich dann etwas zum Ergebnis. Habe z.B. den Song eingespielt und bestimmte Kicks weggelassen. Die, die immer sehr kurz vor einem Snareschlag kommen. Die haben mir Timingschwierigkeiten bereitet. Zumindest wenn ich so einen Song durchspiele. Würde wohl klappen, wenn ich wesentlich mehr üben würde. Aber die liebe Zeit...
 
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  • #12
Ich dachte, ob man das alles etwas homogener machen sollte.
Ich finde das insgesamt ziemlich in Ordnung. Wenn Du HiHat und Ride unabhängig vom Rest der OHs steuern willst, musst Du eben OH Mikrofone und separat Ride- und HiHat-Mikros aufbauen. Ansonsten schadet eine leichte Kompression auf OHs nicht (LA2A o.ä., nur wenige db) und der übliche Lowcut, Gezischel/Glocke im Bereich der Hochmitten etwas zurücknehmen, dafür Höhenglanz etwas drauf und natürlich muss das Phase Alignment stimmen. Nicht vergessen, der Buscomp auf dem Drumbus schweißt auch nochmal alles zusammen. Viel Kompression (wenn überhaupt) brauchen die Becken daher nicht.
 
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  • #13
this. ohne fleiss kein preis.
es gibt im drumming performance keine nachträgliche tricks - entw. man liefert oder nicht. harte tatsachen halt.
 
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  • #14
OK
Hier einmal nur die Summierung mit nichts dazu:


Und dann eine Bearbeitung:


Beide Dateien sind auf -10 dB peak eingestellt.

Kannst mal schauen ob es vorteilhafter einzubinden geht...
 
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  • #15
OK
Hier einmal nur die Summierung mit nichts dazu:
Anhang anzeigen 170683

Und dann eine Bearbeitung:
Anhang anzeigen 170684

Beide Dateien sind auf -10 dB peak eingestellt.

Kannst mal schauen ob es vorteilhafter einzubinden geht...
Vielen Dank Hatte mittlerweile einen Kompressor auf beide Kanäle gelegt. Von IKM den White 2A, so wie Entone empfohlen hat.
Ist schon besser, bin aber doch noch bei und bearbeite manuell einige Bell Sounds (zu leise) und einige HiHat Schläge (zu laut)
Hatte etwas die Hoffnung dass es sowas wie einen Vocalrider gibt für solche Zwecke.
 
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  • #16
PSP Leveller
 
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  • #17
musst Du eben OH Mikrofone und separat Ride- und HiHat-Mikros aufbauen
Das hatte ich tatsächlich auch schon probiert. Habe von den Lewitt 040ér 2 Stereopaare.
Aber letztlich war das mit den Overheads dann irgendwie nicht soo nötig fand ich. Die Crashs kommen meist laut genug drauf auf den Ride und HiHat Mics. Vermutlich ist es zum größten Teil dann wirklich meine Spielweise und fehlenden Skillz die mir "Probleme" bereiten.
 
  • #18
1. Klingt das doch schon ziemlich ausgewogen bzgl. Lautstärken.
2. Die Balance von Becken macht man in erster Linie mit der Beckenauswahl, was nicht immer möglich ist und…
3. …der Performance, was nicht mögiich ist, wenn man die Spuren geliefert bekommt.
4. Automation ist dein Freund. Es gibt keine Ausrede. Wenn etwas zu leise ist, mach es lauter.
5. Kompression kann helfen, bedingt aber meist, dass man die Snare eliminiert (Methoden auf Anfrage), sonst komprimiert man zu 90% die Snare und nicht die Becken.
6. Sättigung ist eine tolle Sache auf OH's / Becken, kann zu laute, harsche Hihats wunderbar reindrücken oder Peaks (von Rides) bügeln.
7. Idee: warum overdubbst du die Becken nicht für die volle Kontrolle? 1 x Ride, 1 x Hihats, 1 x Crashes einspielen.
 
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  • #19
5. Kompression kann helfen, bedingt aber meist, dass man die Snare eliminiert (Methoden auf Anfrage), sonst komprimiert man zu 90% die Snare und nicht die Becken
Das mit der Snare fällt hier eh weg, weil die von eDrums kommen. Monolli recordet hybrid, wenn ich mich nicht täusche.
 
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  • #20
Ergo hat er sie "eliminiert" 👍🏼
 
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