Harrison Mixbus 12 für 29€ im Angebot, gut fürs Mastering?

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Bin mit meiner Musikmachsoftware Reason beim Audio Editing nich sonderlich zufrieden und überlege gerade Mixbus12 zu koofen.

Jetzt bietet die Software sogar einen Denoiser und erheblich aufgewerteten Sequencer und dann läuft das ganze sogar auf Linux...

Jedoch wurde mir von einer Freundin nahe gelegt mich doch in Ableton* einzuarbeiten womit sie Künstler abmixt, finde das Konzept nich ganz verkehrt nachdem ich jetzt mal einige Tastatur Shortcuts und Kniffe gezeigt bekommen hab, aber das ganze etwas simpler gehalten, wäre dann doch für eher analoge Zwecke besser.

Daher die Frage an euch, habt ihr Erfahrungen mit dieser Software bzw einer Vorgängerversionen und Bearbeitungsmöglichkeiten?

Neu sind wohl Cue Punkte, mehr Track Marker, Denoiser und Deesser....

Hab auch die Tage einen Künstlerduo erlebt, das Harrison Livetrax mit Ableton* bei ihrer Liveperformance benutzt haben, was aber wohl ne andere Ansatz verfolgt.



https://arefyevstudio.com/de/2026/07/10/harrison-mixbus-12-test/


View: https://www.youtube.com/watch?v=hUN4gpa5CN0


View: https://www.youtube.com/watch?v=7rRoffr4Dqc
 
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Wie alt bist Du?
 
Ich verstehe halt deinen Text im Kontext der Überschrift überhaupt nicht. Mixbus ist halt so gar keine Mastering Software. Was willst du denn damit machen?
Recorden, Mixen (das geht gut), Bus Processing? (Das geht geht auch eingeschränkt), Album Mastering mit Clip Processing geht meines Wissens nach gar nicht, Mastering für ddp, CD, DVD Audio und Bluray Layouts geht auch nicht. Surround, Atmos geht auch nicht
Da ist am umfassendsten Steinberg* WaveLab…
Deswegen: was willst du denn von uns hören?
 
Ich suche an sich was fürs Mastering, hab aber auch gerade dann gesehen das man in Mixbus nicht mal das Stereofeld richtig bearbeiten kann was meine DAW aber anbietet.

Ergo iss die Software einfach nur ne rudimentäre DAW mit Konsolenfeeling?

Zum Mastern braucht man also ganz andere Sachen, hab da keine große Ahnung, mir auch keinerlei Video mir bis jetzt zu angeschaut.

Wenn ihr ein gutes Einführungsvideo empfehlen könntet und was man außer Dynamic EQ, Resonance Supressor, Tape noch braucht bzw. Sinn lacht wär das echt cool.

Eine befreundete Produzentin schwört auf Fab EQ und Ozone. Wir haben dann da wir das nicht da hatten Letztens beim Mukke mixen, dann von Hornet einige Plugins benutzt, nachdem wir die in Reason gebouncten Spuren auf ihren Rechner in Ableton* rübergezogen hatten.

Fand jetzt das Harisson Angebot mit 4band Eq, Comp, Gate + Denoiser wäre ne schicke, sehr übersichtliche Alternative.

Da ich einerseits kein Live hab und mein Reason14 selbst nach dessen Sequencerupdate hier beim Worflow doch ganz schön lahm ist und eben auch der Mixbus 32c Eq samt Summierung wohl echt gut sein soll, bin ich auf Mixbus aufmerksam geworden.

Hab einfach keine Lust mehr irgendwelche einzelnen deppen Plugins zu kaufen die dann auf der Platte vergammeln.

Hab mein me Tracks bei -6db, bzw mainkick-12db, soweit alle frequenzberschneidungen bearbeitet,
Mixbus für die Drums, Tape Plug auf den meisten Spuren, Dynamik Eq und sidechain compression drauf wo es taugt.

Ab dem Mixprozess nach dem grundlegenden Arrangement leg ich meist auf der Summe einen MasterEQ und Comp/Limiter damit’s einfach schon mehr ballert, nach Endprodukt klingt und auch irgendwie mit -14db Lufs einigermaßen passt

Die dann gebouncten Tracks Masterno_O
da hört’s dann bei mir auf von irgendwelchen IRSC Codes und Formaten für CD/DVD hab ich garkeine Ahnung und weiß auch erst seit kurzem das beim Radio, ein Album gewissen Loudnessvoraussetzungen entsprechen muß, sonst spielen die deine Musik garnich wenn deren Analysesoftware sagt Nein.

Viel mehr als die beiden Links hab ich jetzt erstmal nich gefunden, SAE, Berklee und Co hab ich kein Kohle für

https://13db.de/mastering-tutorial/

https://tonstudio-wissen.de/mastering-tutorials-musik-mastern-lernen/
 
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Surround, Atmos geht auch nicht
Das kann auch schon die kleine Version von Harrison Mixbus.
Guggst Du unter "Features":

Ich würde auch auf Wavelab setzen.
Oder Presonus/Fender Studio Pro. Da ist die Mastering-Geschichte als Project Page integriert. Praktisch ist da, dass man mit einem Klick zurück in den Song kommt, sollte einem beim Mastern noch im Arrangement etwas auffallen das man beim Mastern nicht bereinigen kann.
 
Das kann auch schon die kleine Version von Harrison Mixbus.
Guggst Du unter "Features":

Ich würde auch auf Wavelab setzen.
Oder Presonus/Fender Studio Pro. Da ist die Mastering-Geschichte als Project Page integriert. Praktisch ist da, dass man mit einem Klick zurück in den Song kommt, sollte einem beim Mastern noch im Arrangement etwas auffallen das man beim Mastern nicht bereinigen kann.
Ich habe gerade mit großen Augen gelesen, dass die Pro Version, das anscheinend können sollte.
Trotzdem: wir machen seit 25 Jahren Surround und seit vier Jahren Dolby Atmos… ich habe noch nie ein ADM von Mixbus bekommen… 😅
 
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Wie dem dann auch sei, Wavelab Pro iss echt teuer, Ozone wenn man Stems möchte auch.
Dieser Landr Mastering Dingens iss dann wohl eher Spielzeug was mehrfach Nutzer schreiben.
Studio ONE aka Fender sieht aber interessant aus, vielleicht sogar eher das was ich Suche.
Am Ende werd ich aber lieber hier oder anderswo einen Mastering Engineer buchen der das dann übernimmt.

Alles können iss halt nich.

Für passendes Monitoring hab ich leider überhaupt nicht den Raum und bin nach langer Zeit erstmal mehr als Froh
das meine 5zoll Nahfeldmonitore endlich gescheit nutzbar sind, auch wenn es nun ein 50cm tiefer 180cm langer
Studio Tisch mit Aufsatz geworden ist der relativ frei über meinem Bett im Raum steht.
Welcher sich dann wie so eine Lack Bank von Ikea über das Bett schieben lässt,
was wesentlich besser als mit Teppich und Absorbern mit Tisch vor der Wand klingt.

Nen sehr guten Clipper als auch Limiter plugs (falls passend) und den Kratos Maximizer mit Dithering hab ich installiert.

Ich merke aber dann gerade meine analoge Arbeitsweise hat mit Wavelab oder Ozone nich so viel gemein,
so ein auto Master plug hab ich ein Billiges, iss natürlich eher ein Witz aber kann sogar dann doch funktionieren.

Werde mich wohl erstmal in den Slick EQ Master und auch den Kotelnikov GE fürs Mastering einarbeiten
Sonst nutze ich in meiner Signalkette, Lindell TE-100 EQ, RedRock FuseStereoImager und Comp609

Sonst werde ich mal den Art Dual Limiter, welchen ich vor kurzem günstig geschossen hab, gegen die Software testen.

aber beschte Forum hier, das lustige WDYRSLA pdf hät ich sonst wohl kaum gefunden
https://stash.reaper.fm/v/3107/wdyrsla_061709.pdf

Ich gönn mir mal dann diesen spektralen Sidechain-Ducker mit FFT Analyse ganz ohne ILok shissl
https://www.hornetplugins.com/plugins/hornet-spectraduck/


Meine Produzentinnen Kollegin vorhin am Telefon meinte auch, das der Produzent der Dorian Gray Studios München, bei dem sie einiges lernen durfte, überhaupt kein Mastering am Ende betreibt....



Danke für eure kurzen und klaren Tips auch für Leute die eher intuitiv machen und kein tiefes Fachwissen ham
 
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ART Dual Limiter im absoluten old school Paradies, coller Typ sehr sympatisch mal kein Gear Prollo,
scheint wohl auch ganz gut zu funktionieren am Ende

View: https://www.youtube.com/watch?v=NenWyyzFgFM

hmm da hat wohl jemand dem Bob sei Katz geklaut :p
ich rip mir dann mal zum testen Leihweise den neuen Ozone vom Boris für mein FX, aber bitte nich weiter sagen :victory:

View: https://www.youtube.com/watch?v=Wzlo9TtfI7k&list=PLpa9rUQduiWkb4B1UsCHjy8u5tpncXxOg

Für umme gibts auch das hier von Brainworx, kannt ich noch garnicht
https://www.plugin-alliance.com/products/bx_mastering-studio

Scheint wohl garnich so schlecht zu sein wenn man die Kommentare dazu liest
https://www.amazona.de/test-brainworx-bx-mastering-studio-mastering-software/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
@ occ shredder
Was du zum Mastern zunächst wirklich brauchst:
Einen optimierten Raum,
Boxen die mindestens bis 35 Hz sauber wiedergeben können.
Ein gutes Gehör, das aber mit der Erfahrung kommt.
Mancher kann Raum & Boxen umgehen indem er über high-end Kopfhörer abhört.
Das alles kann kein PlugIn ersetzen. Es ist wirklich unnötig für Plugs am Anfang Geld zu verbrennen.

Wenn diese Basis stimmt, kommst du auch mit den Mitteln deiner DAW zu guten Ergebnissen.
Mit etwas Erfahrung wirst du dann auch besser entscheiden können was du an weiteren Plugs oder Hardware wirklich brauchst.
 
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  • #11
@ occ shredder
Was du zum Mastern zunächst wirklich brauchst:
Einen optimierten Raum,
Boxen die mindestens bis 35 Hz sauber wiedergeben können.
Ein gutes Gehör, das aber mit der Erfahrung kommt.
Mancher kann Raum & Boxen umgehen indem er über high-end Kopfhörer abhört.
Das alles kann kein PlugIn ersetzen. Es ist wirklich unnötig für Plugs am Anfang Geld zu verbrennen.

Wenn diese Basis stimmt, kommst du auch mit den Mitteln deiner DAW zu guten Ergebnissen.
Mit etwas Erfahrung wirst du dann auch besser entscheiden können was du an weiteren Plugs oder Hardware wirklich brauchst.

Ja volle Zustimmung, waren hier zwischen Festival und Relaxen am Musizieren und bin einfach total geflasht was so eine Schaumstoffmatratze samt freistehendem Studiotisch darüber ausmacht, bei der Raumakustik.

Hab hier wohl nun auch in einige Threads mehr als genug Fragen zum Thema gestellt und sollte mich mal etwas mit meinen kaum benutzten Planar Kopfhörern einarbeiten und bei Gelegenheit noch so einen ollen Sony MDR7506 anschaffen.

35hz packt dieser endstabile diy Subwoofer locker
https://www.lautsprechershop.de/hifi/pks_w8_670z.htm

Reason14 DAW mit Stock Devices funzt schon, aber für den Feinschliff fehlt dann aber doch ein bissl etwas an Eingriffsmöglichkeiten.

Mein Hauptanliegen ist vor allem, bitte Plugins die auch noch in ein paar Jahren funktionieren und nicht disfunktional auf der HDD enden, wie so Mistkrams ala Exponential Audio!

Weniger ist mehr, vor allem bei dem Licenser Mist 😂 weshalb ich Waves und solcherlei Firmengehabe auch nicht mehr Unterstützte!
 
  • #12
Mein Hauptanliegen ist vor allem, bitte Plugins die auch noch in ein paar Jahren funktionieren und nicht disfunktional auf der HDD enden, wie so Mistkrams ala Exponential Audio!
Das hat mich gerade getriggert… Exponential Audio Reverbs sind bis heute aus meiner Sicht absolute Perlen. Gerade im Bereich Surround / Atmos und natürlich dann auch Postproduction, werden sie extrem gerne genutzt und sind für viele noch das Maß der Dinge. Aber es ist eine Schande, wie Izotope* als Käufer damit umgegangen ist. Fast ein Jahr waren die Dinger gerade auf dem Mac nicht mehr nutzbar. Seit 2 drei Jahren tut aber alles und werden hoffentlich auch noch in vielen, vielen Jahren laufen. Aber ich bin bei Dir: Das war schon richtig mies. Vor allem, wenn man auch viel Geld dafür bezahlt hat. (Wir haben für Symphony 3D und Stratus 3D jeweils deutlich mehr als 1000 Euro bezahlt und auch schon alle Vorgänger voll bezahlt) Da kann man sich nur jeden Tag bei Izotope bedanken….

Ich bin heute - nach gefühlt tausenden von Plugins - der Meinung, dass man nicht viele Plugins braucht, so lange man nicht in einem Ökosystem von Producern / Musiker arbeitet, die das für sich haben wollen und man deren Projekte aufbekommen muss…Ich bin eingeschworener Fabfilter Fan. Top Klang, Top Workflow, langzeitstabil, smarte Features zum selber machen und nicht der 123. KI Algorithmus.
Pro Q4: der Standard für eigentlich alle EQ Aufgaben. Bei Bedarf auch Linearphasig
Volcano 3: Das Gegenstück zum sauberen Pro Q4. schmutziger, modellierbarerer Filter/EQ... Eher was zum Mischen, aber sehr geil...
Pro MB: Obwohl schon einige Jahre auf dem Markt für mich der flexibelste und sauberste MB Kompressor (ist für mich aber nur ein Problemlöser)
Pro C3: Brot und Butter Kompressor. Einfach, man sieht was er tut und sehr flexibel.
Pro L2: Perfektes AutoGaining (für gute nachhaltige Entscheidungen), sauber, verschiedene Algos nutzbar, um mehr Punch oder Crisp zu bekommen
Saturn2: Multiband Saturation… Ohne fiese Intermodulationsverzerrungen, kann groß und wichtig, nach dramatischer Verzerrung oder Effekt klingen. Kann irgendwie alles und klingt dabei super und mit super Workflow.
Pro R2 —> Reverb, musst Du Dir selber ansehen. Ich finde eigentlich die Art, wie man ihn bedient super, nutze ihn aber fast nie —> ist auch kein Standard Mastering Plugin
Timeless oder wie das Dingens heißt, habe ich, ist aber eher für Sounddesign und für mich auch nicht so eingängig als Delay…

Wenn es günstiger (bis kostenlos) sein soll, kann ich Dir noch die Plugins von tdr empfehlen. Nova als dynamischer, paralleler EQ funktioniert prima und ist sehr vorhersehbar. Kotelnikov als Kompressor mit seinen 2 Releasestufen erinnert an den Weiss, super sauber, unauffällig und lässt sich sehr einfach sehr schön parametrisieren (inkl. frequency dependent ratios…). Die VOS Slick EQs klingen toll, gerade wenn man etwas Saturation reinfährt (German sind oftmals meines Lieblingskurven) und der Slick EQ GE Mastering ist auch wirklich toll, weil man sehr einfach jedes Frequenzband im Stereobild unterschiedlich breit machen kann. Finde ich auch sehr gelungen. Der Molotov Kompressor ist aus meiner Sicht eher für Mixing. Der Limiter 6 mit HF Compression und Soft Clipping ist je nach Genre auch eine echte Waffe…

Was bei tdr schnell untergeht sind ihre neuen Analyse Tools. Besonders Infrasonic ist toll und hilfreich. Kostet mittlerweile aber auch etwas Geld.

Wichtig finde ich noch ein Plugin, mit dem Du verschiedene Versionen des zu masternden Songs und verschiedne Referenzsongs lautstärkekompensiert gegenhören kannst. Ich benutze den ADPTR Metric AB, den es bei PA gibt. Der gibt sehr detailliert Auskunft über Loudness, Spektrum, Dynamik im Vergleich zu Reference Songs…

Wenn Du noch nich so ganz fit bist, kannst Du Dir auch mal ein „Zaubertool“ wie Gullfoss ansehen. Meine Erfahrung ist, dass wenn man vernünftig mixt und masterted, dann stört das eher. Aber gerade am Anfang und wenn der Mix noch nicht gut ist, kann das schon mal helfen….

Ich selbst arbeite im Mastering gerne hybrid. Das macht es aber gleich teuer (weil nicht gilt: jede Hardware ist besser als Plugins... und gute Wandler und gute Geräte Geld kosten (von Verkabelung und dem Aufwand wenn man mit Sidechains arbeiten möchte und alles brav in Sync sein soll, mal noch nicht zu sprechen). Ich könnte aber wahrscheinlich rein in the Box zu ähnlichen Ergebnissen kommen, aber es macht mir so mehr Spaß und ich bin so auch schneller

Dann gibt es natürlich noch 1000 kleine Problemlöser, aber mit dem oben genannten - bin ich fest der Meinung - kannst Du so ziemlich alles erreichen. Viel wichtiger ist, wie oben schon erwähnt ein richtig gutes Monitoring, dass Dir hilft, ein Master zu erstellen, welches gut auf verschiedene Audiosystem translatet. (Wenn Du das benötigst… was hier wahrscheinlich 80 - 90% benötigen), viel Erfahrung (auch in den verschiedenen Genres) und Dein Zeugs wirklich kennen…

Weniger ist mehr, vor allem bei dem Licenser Mist 😂 weshalb ich Waves und solcherlei Firmengehabe auch nicht mehr Unterstützte!
 
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  • #13
Das ist lustig. Ich wollte auch gerade die Fabfilter & Tokio Dawn Labs Plugs empfehlen.

Die Exponential Reverbs sind wirklich sehr gut. Ich nutze die auch gern, finde es aber ätzend wie Izotope damit umgegangen ist.
Die Reverbs von Relab nutze ich auch öfter.

Outboard nutze ich bei Aufnahmen und Mixdown, Mastering bleibt hier in the Box.
 
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  • #14
Deshalb reicht's mir auch mit mittlerweile xten Pluginhersteller, meine DAW bietet ja eigene 3rd Developer Plugins, leider etwas teurer.

Nutze oft Lindell Plugs von PluginAlliance, besagte TDR Effekte, Audiothing und Soundtoys für die Modulation und Kuassa und Hornet Plugins fürs Mastering.

Habt ihr Tipps wie man das man der Raum Einmessung macht, hätte hier zumindestens recht lineare Kugel Kleinmembraner rumliegen, die als Übergangslösung wohl gehen um mal damit anzufangen.

Glaube auch das das viele User ebenfalls echt interessieren würde.
 
  • #16
Ich bin bei so etwas echt kritisch, weil das (Raum-/Anlagenausmessung und Anpassung) sehr zeitintensiv ist. Wenn man das kann, geht das recht fix. Aber wenn man das alles selber machen möchte muss man etwas die Physik/Akustik grundsätzlichlich verstehen und muss vor allem lernen zu verstehen was man überhaupt misst. (zB: was sind Anlagenartefakte, was sind Raumartefakte, welche Berge und Täler im Frequenzgang sollte man überhaupt korrigieren und welche nicht, was hat das mit der Phase auf sich und der Laufzeit und wie bedingen die sich gegenseitig, wie sieht die frequenzabhänige Nachhallzeit aus, was kann ein Wasserfalldiagramm dazu aussagen)... und da gibt es soviel mehr. (Beispielsweise wie ist die frequenzabhängige Abstrahlcharkteristik des Lautsprechers, wie ist das Verhältnis Dirketschall vs. Erstreflexionen und diffusem Schall). Tools wie REW können dabei richtig toll helfen, aber man muss wissen, dass da wirklich Zeit kostet und man höchstwahrscheinlich mehrere Mal echt falsch abbiegt und darf sich davon nicht entmutigen lassen.

Nach all dem schlechten Karma aber mal was Positives. Am Anfang hilft erst mal fast alles. Fast jeder Raum hat Bassprobleme durch Moden, also helfen Basstraps fast immer. (Entsprechend tief/dick müssen sie sein: mindestens 40 cm für Effekte bei ca. 50 Hz). Breitbandabsorber helfen auch erstmal, solange man den Raum nicht komplett tot damit macht. Deswegen eher ausgeglichenes Verhältnis von Breitbandabsorber und Diffuseren versuchen (hier kommt es daruauf an, wieviel Lebendigkeit Du in Deinem Raum haben möchtest). Dann Gedanken über das Monitoring machen. Hast Du ein sauberes Stereodreieck (60 Grad, gleichschenklig?), Stehen die Lautsprecher halbwegs optimale, oder beschallen sie erst mal Deinen Tisch / Mischpult und Du bekommt permanent einen fiesen Kammfilter? Ist der Schallweg frei? Wenn die LS an der Wand sind, hast Du das im Bass berücksichtigt? (Jede Wandbegrenzung bringt 3 dB) Mit diesen Grundhausaufgaben kommst Du in der Regel schon recht weiter.

Aus meiner Sicht lohnt es sich erst dann, zu messen und zu korrigieren und Presets zu erstellen...

REW ist aber schon mächtig und mit entsprechendem Know-how sehr, sehr gut. Man kann sich aber auch schnell verlieren. Das ebenfalls freie Open Sound Meter kann längst nicht soviel kann aber schon mal einfacher helfen Frequenzgänge zu messen. Da gibt es Funktionen wie logarithmisches Fenstern, dass Vieles erleichtert.
 
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