News Granite Coast Studio - REAPER Live Control

Stream-Deck-Plug-in steuert REAPER-Actions, Mixer und Effekte mit direktem Status-Feedback

Granite Coast Studio veröffentlicht mit REAPER Live Control ein natives Stream-Deck-Plug-in speziell für Cockos REAPER. Die Erweiterung verbindet sich über das integrierte REAPER Web Interface mit der DAW und ermöglicht den direkten Zugriff auf Transportfunktionen, Mixerparameter, Actions, ReaScripts sowie VST- und VST3-Plug-ins. Aktuelle Zustände aus der Session werden dabei direkt auf den Stream-Deck-Tasten angezeigt.

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Für REAPER Actions ist kein vorheriges Anlegen separater Tastatur-Shortcuts oder MIDI-Mappings erforderlich. Die Action List kann innerhalb der Stream-Deck-Konfiguration nach Name, Command ID oder Shortcut durchsucht werden. Neben regulären Actions lassen sich auch Custom Actions und registrierte ReaScripts einzelnen Tasten zuweisen.

REAPER Live Control überträgt den aktuellen Status der DAW auf das Stream Deck. Angezeigt werden unter anderem Play, Stop, Pause und Record sowie die Zustände von Mute, Solo und Record Arm. Zusätzlich können Songposition, Takte und Beats, Taktart sowie BPM dargestellt werden. Änderungen in REAPER werden laufend auf den entsprechenden Tasten aktualisiert; bei einer unterbrochenen Verbindung werden die Anzeigen zurückgesetzt.

Auch klassische Transportfunktionen wie Repeat, Metronom, Sprünge zum Anfang beziehungsweise Ende und Nudge-Befehle lassen sich über das Plug-in steuern. Die BPM-Anzeige kann zusätzlich als Tap-Tempo-Funktion verwendet werden.

Für den Mixer stehen Funktionen für Lautstärke, Panorama, Auswahl, Mute, Solo und Record Arm zur Verfügung. Die Lautstärke kann für feste oder aktuell ausgewählte Spuren gesteuert werden, wobei Schrittweiten zwischen 0,1 und 3 dB vorgesehen sind. Gedrückthalten einer Taste ermöglicht wiederholte Änderungen. Über die Bank-Funktion können jeweils acht Tracks durchlaufen werden. Der Master-Kanal wird dabei als Track 0 behandelt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Effekt-Workflow. REAPER Live Control kann die installierten VST- und VST3-Plug-ins, die mitgelieferten Cockos-Effekte sowie gespeicherte REAPER FX Chains durchsuchen.

Ein bestimmtes Plug-in kann anschließend direkt einer Stream-Deck-Taste zugewiesen werden. Darüber lassen sich Effekte auf dem ausgewählten Track öffnen beziehungsweise einsetzen, gespeicherte REAPER-Presets aufrufen oder komplette FX Chains laden. Bereits vorhandene Effekte bleiben beim Einfügen erhalten; der Vorgang kann über REAPER Undo rückgängig gemacht werden. Master-, Input- und Take-FX werden von dieser Funktion nicht unterstützt.

Das Plug-in erkennt sowohl reguläre als auch portable REAPER-Installationen. Für die Verbindung muss in REAPER unter Preferences > Control/OSC/web das Web Browser Interface aktiviert und dessen Port in den Einstellungen von REAPER Live Control angegeben werden.

Eine gemeinsame Verbindung wird von allen verwendeten Stream-Deck-Tasten genutzt und bleibt auch über Neustarts hinweg konfiguriert. Ein zusätzlicher Helper stellt die BPM-Informationen bereit und startet ab REAPER 6.80 automatisch. Für vollständige Main- und MIDI-Action-Listen kann außerdem SWS verwendet werden.

Für die Gestaltung der Tasten stehen integrierte Icons sowie REAPER Toolbar- und Track-Symbole zur Verfügung. Alternativ können eigene PNG-Dateien eingesetzt werden. Aktive und inaktive Zustände lassen sich mit unterschiedlichen Icons, Farben, Titeln und Textgrößen darstellen.

Preis und Verfügbarkeit
REAPER Live Control ist für 15 Euro erhältlich und setzt Stream Deck 6.9 oder neuer sowie REAPER voraus. Unterstützt werden Windows 10 oder neuer und macOS 13 oder neuer.


View: https://youtu.be/hbChL2XWyEE


Quelle: Granite Coast Studio
 
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