Empfehlung bitte: Buch zum E-Gitarre lernen, Zielgruppe Jugendliche

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Eigentlich sagt der Titel ja schon alles: Ich möchte ein Gitarre-Lernbuch verschenken an m, 18 J.
Er spielt autodidaktisch, nach Gehör, etwas E-Gitarre.
Ich selber habe für Keyboard hier im Forum "Meine erste Klavierschule!" empfohlen bekommen - super. Leider gibt es wohl kein ganz konkretes Gitarre-Gegenstück.
Vielen Dank für die Anregungen!
 

Vielleicht sind die Bücher von Peter Fischer aus dem AMA-Verlag etwas? Die enthalten für alle Beispiele immer sowohl Noten, Tabulaturen als auch Soundbeispiele auf CD.
Masters Of Rock Guitar, AMA Verlag, ISBN 3927190039
Blues Guitar Rules, AMA Verlag, ISBN 3927190179
Rock Guitar Basics, AMA Verlag, ISBN 3927190403
 
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Vielleicht sind die Bücher von Peter Fischer aus dem AMA-Verlag etwas? Die enthalten für alle Beispiele immer sowohl Noten, Tabulaturen als auch Soundbeispiele auf CD.
Masters Of Rock Guitar, AMA Verlag, ISBN 3927190039
Blues Guitar Rules, AMA Verlag, ISBN 3927190179
Rock Guitar Basics, AMA Verlag, ISBN 3927190403
Die hatte ich auch und ich fand sie gut. Ein CD-Player muss dann nur vorhanden sein. Ist ja heuzutage nicht mehr so selbstverständlich. Peter Bursch könnte man auch noch erwähnen. Das ist alles sehr einfach erklärt, man hat schnell erfolgserlebnisse bekommt aber wenig bis gar keine theoretischen Kenntnisse.
Ansonsten finde ich die jtcguitar auch sehr gut. Ist aber eine reine Onlineseite. Hat den Vorteil/Nachteil, dass die Tonbeispiele über den Rechner laufen. Hat von Blues, Jazz über Country bis natürlich Metal alles an Bord und teils sind es recht bekannte Namen, die da Wissen vermitteln.
 
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Wenn es denn ein Buch sein sollte, dann alles von Peter Bursch. Der hat mich zu dem gemacht, was ich bin.
 
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Schau dir mal diese bekannten Bücher an:
Jürgen Kumlehn: Das neue Gitarrenbuch
Michael Langner: Acoustic Pop Guitar
Joachim Schütte: Guidebook to Rock Guitar (Sammlung von Spieltechniken)

Peter Bursch steht zurecht in der Kritik, weil der G-Dur zu Beginn des Buches stark verkürzt ist und weil bei „Blowin’ In The Wind“ im 1. Teil gleich ein schweres Anschlagsmuster benutzt wird. Das kann für einen Anfänger eine (zu) große Hürde sein.

Eine gute Geschenkidee ist auch immer ein 4-Wochengutschein für Unterricht. Bekanntlich macht man am Anfang am meisten Fehler. Da ist ein guter Lehrer nützlich.
 
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Peter Bursch steht zurecht in der Kritik, weil der G-Dur zu Beginn des Buches stark verkürzt ist und weil bei „Blowin’ In The Wind“ im 1. Teil gleich ein schweres Anschlagsmuster benutzt wird. Das kann für einen Anfänger eine (zu) große Hürde sein.
Was für Kritik, das ist nicht so wild.
Und für E-Gitarre würde ich jetzt eh nicht mit dem "Gitarrenbuch" anfangen, sondern Rock Gitarre (oder wie es damals hieß: Heavy Metal Guitar).
 
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Eine gute Geschenkidee ist auch immer ein 4-Wochengutschein für Unterricht. Bekanntlich macht man am Anfang am meisten Fehler. Da ist ein guter Lehrer nützlich.
Das halte ich für vernünftig, um sich nicht gleich am Anfang zu verlaufen. Dumm ist nur, dass 4 Gitarrenstunden deutlich teurer sein dürften als ein Buch.
 
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Ich würde das Beatles Complete Songbook empfehlen, den dort sind die doch den Meisten bekannten Songs mit Tabulatur angegeben, so daß ein (E-) Gitarren Anfänger dort recht schnell ein Erfolgserlebnis hat. (Der wichtigste Punkt) Es geht ja auch darum, Akkordfolgen fließend spielen zu können. Finger Picking kommt dann später. Wenn es um die Bedienung und Haltung des Instruments geht, würde ich dann eher dazu raten, dies per Unterricht zu machen. Das empfiehlt sich aber für alle Saiteninstrumente.
 
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  • #11
Ich hab auch mit Peter Bursch gelernt - aber heutzutage?? Mit Beatles und Stones Songs?? Da gibt es doch online massenhaft Content.
 
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  • #12
Da gibt es doch online massenhaft Content.
Den muss nur jemand nach vernünftigen Kriterien auswählen und zusammenstellen. Und da hakt es dann. Muss nur ein Akkord sein, der die aktuellen Fertigkeiten übersteigt, und schon stößt der Gitarrenschüler an seine Grenzen und hat keine Lust mehr ("das schaffe ich nie").
 
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  • #13
Eine gute Geschenkidee ist auch immer ein 4-Wochengutschein für Unterricht. Bekanntlich macht man am Anfang am meisten Fehler. Da ist ein guter Lehrer nützlich.
Im Prinzip dachte ich das auch, aber erstmal ist es schwierig, überhaupt jemanden zu finden ("ich bin ausgebucht, wir rufen Sie an") und außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein schlechter Lehrer einem den Spaß an Musik für Jahre austreiben kann, will sagen ohne Empfehlung keine Option für mich.
 
  • #14
Im Prinzip dachte ich das auch, aber erstmal ist es schwierig, überhaupt jemanden zu finden ("ich bin ausgebucht, wir rufen Sie an") und außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein schlechter Lehrer einem den Spaß an Musik für Jahre austreiben kann, will sagen ohne Empfehlung keine Option für mich.
Ich würde da einfach mal nach einer Musikschule in der Nähe suchen und ins Gespräch kommen. Wenn dann nur der Opa da ist, der sein übliches Programm durchziehen will kann man Abstand nehmen. Haben die jemanden aus dem Bereich Rock, der den Untericht individuell gestaltet und auf die Bedürfnisse des Schülers eingeht, ist das ne gute Idee. Das ist halt sehr individuell und kommt auch auf den Lernwillen des Schülers an. 4 Wochen ist natürlich wirklich sehr eng gefasst. Sollte schon ein halbes Jahr gehen, damit man auch irgendwo Erfolgserlebnisse verbuchen kann. Nach dem halben Jahr dürfte die erste Begeisterung verflogen sein und man kann sehen, ob das Interesse bestehen geblieben ist.

P.S.: Ich habe mit der Musikschule damals auch die ersten Auftritte gehabt. Sowas kann schon ein enormer Motivationsschub sein.
 
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  • #15
Ich fand das Buch von Hans W. Fortmann gut.
Hardrock, Heavy Metal, Speedmetal oder so hieß es.

Jedenfalls war das für mich damals ein guter Einstieg.
Peter Bursch war nie meins
 
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  • #16
Peter bursch ist ganz gut um mal so in den ersten Wochen zu schauen, ob es was für einen ist.
 
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  • #17
Er spielt autodidaktisch, nach Gehör, etwas E-Gitarre.

Finde ich ehrlich gesagt völlig okay. Will er denn wirklich z.B. ein Buch oder suchst du eher nach einem Geschenk? Schenken kann man ja auch etwas anderes und Internet oder YT sind ja voll von Hilfen für Gitarristen.
 
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  • #18
Den muss nur jemand nach vernünftigen Kriterien auswählen und zusammenstellen. Und da hakt es dann. Muss nur ein Akkord sein, der die aktuellen Fertigkeiten übersteigt, und schon stößt der Gitarrenschüler an seine Grenzen und hat keine Lust mehr ("das schaffe ich nie").
Klar, aber wie @blommberg schon schrieb ist er ja eh schon autodidaktisch unterwegs. Das dürfte also dann doch im Bereich des Möglichen liegen.

Aber klar, ein geführtes Werk ist dem natürlich vorzuziehen. Wenn das Burschbuch einfach mal durch halbwegs angesagtes Songmaterial aufgefrischt würde, wäre das bestimmt ein Schritt nach vorne. Ich sage es nochmal: die Songs müssen doch heutigen Jugendlichen vorkommen wie aus der Steinzeit. Ich hab das Buch 1995 bekommen und kannte schon ein Gros des Kanons nicht mehr.
 
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  • #19
Die Online-Kurse von justinguitar.com sind sehr gut, zwar auf Englisch, aber das dürfte ja heutzutage kein Problem sein.

Ca. 70 - 80 % der Inhalte sind völlig kostenlos, man kann natürlich auch mal eine Donation machen.

Alternativ kann man auch seine App downloaden, dort ist allerdings ein Abo fällig.
 
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  • #20
Im Prinzip dachte ich das auch, aber erstmal ist es schwierig, überhaupt jemanden zu finden ("ich bin ausgebucht, wir rufen Sie an") und außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein schlechter Lehrer einem den Spaß an Musik für Jahre austreiben kann, will sagen ohne Empfehlung keine Option für mich.
Ja, das stimmt. @Ethersis hat schon geschrieben, dass eine Musikschule eine gute Wahl ist. In meiner Stadt sind die E-Gitarrenlehrer eher in den privaten Musikschulen. Du kannst davon ausgehen, dass dort die Lehrer gut ausgebildet sind. Für einen Jugendlichen ist ohnehin die persönliche Beziehung zum Lehrer selbst viel entscheidender. Und das erfährt er nur, wenn er zum Unterricht geht.
Die vier Wochen habe ich nur erwähnt, weil @blommberg ein Geschenk machen wollte. Wenn der Unterricht gefällt, sollten Eltern oder Großeltern natürlich die weitere Förderung übernehmen. Sei sicher, dass sich die Großeltern um die Förderung reißen werden. ;-)
 
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