Cubase 16 im November 2026?...was sollte drin sein?

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Was wünscht Ihr euch?

Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit der 15er und kann mir so gar kein richtiges Highlight, mehr vorstellen.
Was Steinberg* aber nie wieder tun darf, ist so eine Geschichte wie mit dem OmniVocal, so etwas billiges, unausgereiftes zu veröffentlichen und uns dann als Beta User zu missbrauchen, ist dem Laden nicht würdig...ja, konnte man optional installieren, trotzdem wurde es als neues Feature angepriesen...sehr unprofessionell kam das rüber!
Ich will eigentlich auch keine neuen PlugIns, wir haben eh schon alle genug, ich will lieber mehr Stabilität, Performance Optimierungen, das Midi-Remote schnalle ich bis heute nicht und endlich eine bessere Ara Integration.
Das Wichtigste ist aber, bitte Cubase nicht weiter zumüllen, evtl. mit so etwas wie einen Clip Launcher !!!
Ich schiele immer wieder nach Features von Studio One bzw. Fender Studio (z.B. Multi-Instrument), aber nicht zwingend...leider fangen die auch an alles zuzumüllen...und natürlich das leidige Thema (Fender CEO und ABO) :rolleyes:
 
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ich bin auch mit meiner 14er mehr als zufrieden, schliesse mich dennoch dem @NorthernDecay an
ich will lieber mehr Stabilität, Performance Optimierungen
und ergänze: endlich mal komplettes Bugfixing, da sind noch so paar alte drin...

MediaBay general überholfen, oder wurde das schon gemacht? bin mir grad nicht sicher, weil Cubase schon länger nicht mehr offen war :schaem:
 
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Was Steinberg aber nie wieder tun darf, ist so eine Geschichte wie mit dem OmniVocal, so etwas billiges, unausgereiftes zu veröffentlichen und uns dann als Beta User zu missbrauchen, ist dem Laden nicht würdig...ja, konnte man optional installieren, trotzdem wurde es als neues Feature angepriesen...sehr unprofessionell kam das rüber!
Ey, jetzt geht mir aber echt mal das Messer im Sack auf. Was auf dem Omnivocal schon rumgehackt wurde! Der Omnivocal ist ein supercooler Vocalsynth für Leute, die mit genügend Ideen wissen, wie man ihn gewinnbringend einsetzen kann. Es ist kein Replacement für eine Software wie den Synthesizer V, also nicht für Leute, die mit dünnem Roboter-Gesang ein ganzes Lied tragen wollen.

Warum darf Steinberg* nicht einfach irgendwas einbauen, es gedeihen lassen, nur weil ein paar traditionell eingefaulte Altsäcke vom Start weg den perfekten Sänger aus der Dose fordern?

Ich finde das echt schräg.
 
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Warum darf Steinberg nicht einfach irgendwas einbauen, es gedeihen lassen, nur weil ein paar traditionell eingefaulte Altsäcke vom Start weg den perfekten Sänger aus der Dose fordern?
Hackt es?
Bisher haben wir die KI-Vocal-Debatte hier hitzig, aber ohne solch Tonfall hinbekommen.
Und ich nutze Resing und Syntheziser V und habe mitdiskusstiert.
 
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Funktionstechnisch bin ich eigentlich völlig bedient. Ich glaube performancemässig lässt sich cubase sicher noch etwas optimieren, das schwankt je nach .xx update

etwas mehr customisation wär schön, also die möglichkeit, nicht benötigte funktionen auszublenden. Irgendwie finde ich das GUI recht überfrachtet. Da sieht z.B ein Luna um welten angenehmer aus. Das könnte cubase auch, wenn Steinberg* das GUI etwas cleverer und schlanker designt.
 
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Ich habe kürzlich darüber nachgedacht mir einen alten Yamaha MT8XII oder MD8 zu holen oder das VS2480v2.
Kann man in Cubase eigentlich eine Fernsteuerung über Midi für externe Hardwaregeräte erstellen? Das Würschteln an den kleinen Knöppen und Displays ist restlos nervig.
 
Bin auch zufrieden.
Ich bin sicher, dass AI ein Thema sein wird. Wahrscheinlich müssen sie, weil in dem Jahr bis Cubase 17 zu viel passieren kann.
 
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Ich hätte gerne sowas wie die ganzen Modulator-Plugins die es aktuell gibt direkt von Cubase, so das man nicht erst ein Modulator-Plugin laden muss, welches dann das zu modulierende VST läd. Sowas wie Preset Morphing usw direkt in Cubase wäre halt toll.

CLAP Support. Ja, es ist die direkte Konkurrenz zu VST aber es wäre schon sehr cool.

Wo ist die Auswahl beim Timestretching Werkzeug, welcher Algorithmus dafür genutzt wird? Wäre cool, wenn man das direkt im Werkzeug auswählen könnte, das stört mich schon immer bei Cubase, dass man das nicht auswählen kann.

Midi bzw dann wohl MPE: ich möchte den Tonhöhenverlauf (oder jeden anderen Wert) von Noten fließend direkt in der Pianoroll einzeichnen können. Da gab es letztes ein Tool, was das super dargestellt und umgesetzt hat, wie hieß das denn noch bloß?
 
Ich wünsche mir, daß man MIDI-Parts endlich in Pattern Parts umwandeln kann.
 
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  • #10
Da hätte ich eine ziemlich lange Liste von Ideen für Cubase, wird vermutlich aber wieder was anderes kommen als man sich das so vorstellt. Wie Tonalic und der Uwe, lol ! Obwohl das Midi-Remote find ich eigentlich ganz gut, habe meinen M-Audio Uralt Controller eine wunderbare Oberfläche gebaut. Den Clip Launcher als "zumüllen" zu bezeichnen , find ich schon arg übertrieben. Dann wäre ja Ableton und Bitwig allein deswegen zugemüllt, in Sachen Kreativität ist Cubase wohl eher nicht angesiedelt, hab das Gefühl das man weiterhin die Filmkomponisten bedienen möchte.

Anyway meine Wunschliste wäre:

-Sandbox Plugin Möglichkeit (das man Plugins isoliert laufen lassen kann ohne Cubase abzustürzen)
- LUFS Anzeige beim Export und Übertsteuerung anzeigen
- zentrale Kompositionshilfe (wie genau da könnten die Mal kreativ werden, also einen Song mit allen Bestandteilen erstellen und Clipvorschläge usw....)
- Clip Fx (immer noch nicht möglich nach all den Jahren Wahnsinn!!!)
-Bounce in Place , im Gegensatz zu anderen DAWs find ich das hier echt rudimentär
- bringt sowas wie den V-Stack zurück ! Meine Güte damit hättet ihr ein Killer-Feature wenn man Cubase auf ein Steinberg* Host-Plugin auf mehrere Rechner verteilen könnte. VSL ist echt teuer .
- das man Clips wie in FL Studio schnell "einzeichnen" kann
-modernes Drag and Drop: Effekte, Instrumente und sogar ganze Effektketten extrem flexibel per Drag-and- Drop zwischen Kanälen hin- und herziehen, was in Cubase oft mehr Klicks erfordert.
- wenn man mal mit den Exportmöglichkeiten von Reaper gearbeitet hat, ist Cubase geradezu lächerlich rudimentär, da geht aber noch echt was
- Oversampling x2, x4, x8 etc in Instrumenten und Effekptlugins wäre nett
- Projekttabs. Bitte nicht mehr dieses Projekt aktivieren , sondern wenn der Rechner kann gleichzeitige Projekte.
- mit Windbg kann ich ja Crashdumps auslesen , warum hat Steinberg* da nicht ein einfaches Tool was mir sagt, liegts an Cubase oder am Plugin und was wird angemeckert, Soundlibrary, Presets oder oder oder?
- es gab ja mal dieses Jog-Dial wo man die Geschwindigkeit und Tonhöhe des gesamten Songs verändern konnte in alten Cubase Versionen ? Warum weg? Find ich in Reaper supergut.
 
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  • #11
Mir fällt nicht intelligentes ein, ausser spezifische, mich betreffende Kleinigkeiten...

Ich bin auch nicht so groß im Probleme konstruieren...
 
  • #12
Das VST Rack könnte man langsam überarbeiten und das Insert Rack auch. Es gibt zB keine Möglichkeit, Effekte parallel zu durchlaufen. Nur in Reihe.
Außerdem finde ich manche Bedienelemente winzig und in der GUI könnten die Sektionen mehr Kontrast haben.

Steinberg integriert meist neue Funktionen, anstatt die alten zu überarbeiten. Ist natürlich verständlich, weil es ein Haufen Arbeit ist, den Code umzuschreiben. Da hat sich sicher was angehäuft an Codezeilen.
Aber die großen Neuerungen wie zb die Notation aus Dorico, kommen auch nach und nach. Es braucht vielleicht nur mehr Zeit.
 
  • #13
Anyway meine Wunschliste wäre:
Die Frage ist, ob man das alles überhaupt noch rein programmieren kann in die feste bestehende Architektur oder ob es einfacher wäre eine neue DAW von Grund auf zu erstellen.
Also ich glaube nicht mehr, dass Cubase eine Art Bitwig wird. Es kommen neue Features wie Modularen hinzu (tolle Funktion übrigens!!), aber grundlegend mehr Flexibilität, das glaube ich nicht.
 
  • #14
Ich würde mir wünschen, dass man MIDI Events zusammen mit Audio Events im Multitrack Time Warp schieben könnte.
 
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  • #15
Da hätte ich eine ziemlich lange Liste von Ideen für Cubase, wird vermutlich aber wieder was anderes kommen als man sich das so vorstellt. Wie Tonalic und der Uwe, lol ! Obwohl das Midi-Remote find ich eigentlich ganz gut, habe meinen M-Audio Uralt Controller eine wunderbare Oberfläche gebaut. Den Clip Launcher als "zumüllen" zu bezeichnen , find ich schon arg übertrieben. Dann wäre ja Ableton und Bitwig allein deswegen zugemüllt, in Sachen Kreativität ist Cubase wohl eher nicht angesiedelt, hab das Gefühl das man weiterhin die Filmkomponisten bedienen möchte.

Anyway meine Wunschliste wäre:

-Sandbox Plugin Möglichkeit (das man Plugins isoliert laufen lassen kann ohne Cubase abzustürzen)
- LUFS Anzeige beim Export und Übertsteuerung anzeigen
- zentrale Kompositionshilfe (wie genau da könnten die Mal kreativ werden, also einen Song mit allen Bestandteilen erstellen und Clipvorschläge usw....)
- Clip Fx (immer noch nicht möglich nach all den Jahren Wahnsinn!!!)
-Bounce in Place , im Gegensatz zu anderen DAWs find ich das hier echt rudimentär
- bringt sowas wie den V-Stack zurück ! Meine Güte damit hättet ihr ein Killer-Feature wenn man Cubase auf ein Steinberg Host-Plugin auf mehrere Rechner verteilen könnte. VSL ist echt teuer .
- das man Clips wie in FL Studio schnell "einzeichnen" kann
-modernes Drag and Drop: Effekte, Instrumente und sogar ganze Effektketten extrem flexibel per Drag-and- Drop zwischen Kanälen hin- und herziehen, was in Cubase oft mehr Klicks erfordert.
- wenn man mal mit den Exportmöglichkeiten von Reaper gearbeitet hat, ist Cubase geradezu lächerlich rudimentär, da geht aber noch echt was
- Oversampling x2, x4, x8 etc in Instrumenten und Effekptlugins wäre nett
- Projekttabs. Bitte nicht mehr dieses Projekt aktivieren , sondern wenn der Rechner kann gleichzeitige Projekte.
- mit Windbg kann ich ja Crashdumps auslesen , warum hat Steinberg da nicht ein einfaches Tool was mir sagt, liegts an Cubase oder am Plugin und was wird angemeckert, Soundlibrary, Presets oder oder oder?
- es gab ja mal dieses Jog-Dial wo man die Geschwindigkeit und Tonhöhe des gesamten Songs verändern konnte in alten Cubase Versionen ? Warum weg? Find ich in Reaper supergut.
- LUFS kann jetzt schon beim Export angezeigt werden. Genauso wie Übersteuerungen
- was denn für Kompositionshilfen? Einen Song mit allen Bestandteilen erstellen? Und was machst du? Clip-Vorschläge?
- Clip FX gibt es doch schon längst mit dem Direct Offline Processing
- was genau fehlt dir bei Render-In-Place (du hast es falsch benannt)? Wo ist es anders? Was genau willst Du konkret?
- was meinst Du mit Clips einzeichnen? Das geht jetzt schon mit MIDI und Audio.
- das Oversampling müssen die Plug-Ins und Instrumente selber anbieten

- ja, Reaper kann in den Export-Optionen noch einiges mehr
 
  • #16
- LUFS kann jetzt schon beim Export angezeigt werden. Genauso wie Übersteuerungen
- was denn für Kompositionshilfen? Einen Song mit allen Bestandteilen erstellen? Und was machst du? Clip-Vorschläge?
- Clip FX gibt es doch schon längst mit dem Direct Offline Processing
- was genau fehlt dir bei Render-In-Place (du hast es falsch benannt)? Wo ist es anders? Was genau willst Du konkret?
- was meinst Du mit Clips einzeichnen? Das geht jetzt schon mit MIDI und Audio.
- das Oversampling müssen die Plug-Ins und Instrumente selber anbieten

- ja, Reaper kann in den Export-Optionen noch einiges mehr
Cubase kann beim Export keine Lufs anzeigen ! Jetzt bitte nicht Echzeit-Export oder sowas.
Ich wusste das sowas kommt. Was meinst du denn was Direct offline Processing im Gegensatz zu Clip FX ist? Schon mal was von Echzeit-Effekt im Audio-Clip gehört?
Was meinst du was ich dann bei der Kompositionshilfe mache????? Zugucken??? Die soll beim Komponieren helfen. Oh man. Wie genau die das bewerkstelligen wollen , ist mir eigentlich wumpe, nur gut sollte es schon werden. Quasi einer der Mutter aller DAWs hat sein Jahrzehnten keine Kompositionshilfe, die mir beim Song erstellen hilft. Also bitte nicht so Pattern vorschlagen oder würfeln. Clips einzeichnen, da muss du halt FL Studio kennen, ich meinen den Pattern-Roller heisst es glaub ich , das du einen Clip markierst und "malst" den Clip an die Stellen wo du es haben willst. Oversampling bieten verschiedene Host Anbieter an, das sollte Cubase ja wohl auch hinbekommen.

So wie du argumentierst , hört sich das an wie lass mal bei Cubase alles so wie es ist. Gähn.
 
  • #17
Ich hätte gerne einen Built in Wrapper für Uralt 32 bit Plugins

und einen built in Wrapper der es mir ermöglicht alles über meine GPU in Echtzeit wie bei DSPs laufen zu lassen (für NVIDIA CUDA GPUs), eventuell wie ein DLSS 5 mit Modellen zur Audiorestauration, Aufhübschung, Hinzurechnung von Verzerrungen für Audiowaves.

Also sowas:

Ja — das Grundprinzip hinter DLSS ließe sich sehr sinnvoll auf Audio übertragen, aber nicht DLSS 5 selbst als fertige Technologie. DLSS ist auf Bild-/Frame-Rekonstruktion spezialisiert; für eine DAW würde man dieselben Ideen — neuronale Rekonstruktion, temporalen Kontext, Inferenz auf der GPU und ein gelerntes Prior — auf Audiosignale bzw. Spektrogramme/Wellenformen übertragen.

Besonders interessant wären drei Anwendungen. Bei Audiorestauration könnte das Modell aus beschädigtem Material eine wahrscheinlich saubere Version rekonstruieren: Clipping rückgängig machen, Dropouts füllen, Codec-Artefakte reduzieren, Bandbreite rekonstruieren oder stark verrauschte Aufnahmen verbessern. Das wäre konzeptionell ziemlich nah an „Super Resolution“: aus einer informationsärmeren Darstellung wird anhand gelernter Strukturen eine plausiblere hochauflösende erzeugt.

Bei Verzerrungsmodellen könnte man noch weiter gehen. Statt einen Röhrenamp, Tape, Transformer oder Analogkompressor mit extrem rechenintensivem Circuit Modeling abzubilden, könnte ein neuronales Modell die Übertragungsfunktion lernen. Der entscheidende Punkt wäre, dass es nicht nur Sample x[n]\rightarrow y[n] lernt, sondern einen längeren Zustand berücksichtigt:

y[n]=f(x[n],x[n-1],\ldots,\text{gain},\text{bias},\text{temperature},\text{state})

Damit könnte man Hysterese, Memory Effects, Sag, Transformer-Sättigung oder frequenzabhängige Verzerrung modellieren. Genau dort haben einfache Waveshaper Schwächen.

Noch spannender wäre eine Art „Audio DLSS für Oversampling“. Ein Distortion-Plugin könnte intern beispielsweise nur mit 48 oder 96 kHz rechnen und ein neuronales Modell könnte anschließend abschätzen, wie das Ergebnis einer viel höher aufgelösten Simulation — etwa 384 oder 768 kHz — aussehen würde. Ziel wäre nicht, einfach Samples zu interpolieren, sondern insbesondere die korrekte Verteilung der Oberwellen und das Alias-Verhalten vorherzusagen. Wenn das funktioniert, könnte man einen sehr aufwendigen Analogmodellierer deutlich billiger berechnen.

Man muss allerdings unterscheiden zwischen Rekonstruktion und Halluzination. Bei einem Bild ist es oft akzeptabel, wenn DLSS eine Hautstruktur plausibel ergänzt. Bei Audiorestauration kann ein Modell dagegen ein fehlendes Gitarren-Transient oder einen Konsonanten erzeugen, der nie vorhanden war. Für Musikproduktion ist das oft völlig okay; für Forensik, Archivierung oder wissenschaftliche Sprachaufnahmen wäre es problematisch.

Für ein echtes DAW-Plugin würde ich deshalb wahrscheinlich nicht direkt auf der sichtbaren Wellenform arbeiten. Vielversprechender wäre eine Kombination aus Raw-Waveform-Netz + mehrskaliger Spektraldarstellung. Das Netzwerk bekäme also gleichzeitig kurze Samplefolgen für Phase/Transienten und STFT- bzw. Mel-/CQT-Informationen für harmonische Zusammenhänge.

Und NVIDIA-Hardware könnte dabei tatsächlich attraktiv sein: Ein Plugin könnte CUDA/Tensor Cores verwenden und eine hochwertige neuronale Berechnung ähnlich wie DLSS beschleunigen. Der eigentliche interessante Gedanke wäre also:

„DLSS ist nicht der Audioalgorithmus – DLSS zeigt, dass ein gelerntes Rekonstruktionsmodell eine wesentlich teurere physikalische Berechnung approximieren kann.“

Für deine Idee mit Verzerrung sehe ich sogar ein ziemlich konkretes Produkt: Neural Oversampling / Neural Anti-Aliasing für Distortion-Plugins. Das Modell wird offline mit einer extrem hoch gesampelten „Ground Truth“-Version eines analogen Modells trainiert und versucht dann in Echtzeit, bei viel niedrigerer Rechenlast denselben Output zu erzeugen. Das könnte bei Amp-Sims, Tape, Saturation und analog modellierten Synthfiltern ausgesprochen interessant werden.
 
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  • #18
Ich hätte gerne einen Built in Wrapper für Uralt 32 bit Plugins

und einen built in Wrapper der es mir ermöglicht alles über meine GPU in Echtzeit wie bei DSPs laufen zu lassen (für NVIDIA CUDA GPUs), eventuell wie ein DLSS 5 mit Modellen zur Audiorestauration, Aufhübschung, Hinzurechnung von Verzerrungen für Audiowaves.

Also sowas:

Ja — das Grundprinzip hinter DLSS ließe sich sehr sinnvoll auf Audio übertragen, aber nicht DLSS 5 selbst als fertige Technologie. DLSS ist auf Bild-/Frame-Rekonstruktion spezialisiert; für eine DAW würde man dieselben Ideen — neuronale Rekonstruktion, temporalen Kontext, Inferenz auf der GPU und ein gelerntes Prior — auf Audiosignale bzw. Spektrogramme/Wellenformen übertragen.

Besonders interessant wären drei Anwendungen. Bei Audiorestauration könnte das Modell aus beschädigtem Material eine wahrscheinlich saubere Version rekonstruieren: Clipping rückgängig machen, Dropouts füllen, Codec-Artefakte reduzieren, Bandbreite rekonstruieren oder stark verrauschte Aufnahmen verbessern. Das wäre konzeptionell ziemlich nah an „Super Resolution“: aus einer informationsärmeren Darstellung wird anhand gelernter Strukturen eine plausiblere hochauflösende erzeugt.

Bei Verzerrungsmodellen könnte man noch weiter gehen. Statt einen Röhrenamp, Tape, Transformer oder Analogkompressor mit extrem rechenintensivem Circuit Modeling abzubilden, könnte ein neuronales Modell die Übertragungsfunktion lernen. Der entscheidende Punkt wäre, dass es nicht nur Sample x[n]\rightarrow y[n] lernt, sondern einen längeren Zustand berücksichtigt:

y[n]=f(x[n],x[n-1],\ldots,\text{gain},\text{bias},\text{temperature},\text{state})

Damit könnte man Hysterese, Memory Effects, Sag, Transformer-Sättigung oder frequenzabhängige Verzerrung modellieren. Genau dort haben einfache Waveshaper Schwächen.

Noch spannender wäre eine Art „Audio DLSS für Oversampling“. Ein Distortion-Plugin könnte intern beispielsweise nur mit 48 oder 96 kHz rechnen und ein neuronales Modell könnte anschließend abschätzen, wie das Ergebnis einer viel höher aufgelösten Simulation — etwa 384 oder 768 kHz — aussehen würde. Ziel wäre nicht, einfach Samples zu interpolieren, sondern insbesondere die korrekte Verteilung der Oberwellen und das Alias-Verhalten vorherzusagen. Wenn das funktioniert, könnte man einen sehr aufwendigen Analogmodellierer deutlich billiger berechnen.

Man muss allerdings unterscheiden zwischen Rekonstruktion und Halluzination. Bei einem Bild ist es oft akzeptabel, wenn DLSS eine Hautstruktur plausibel ergänzt. Bei Audiorestauration kann ein Modell dagegen ein fehlendes Gitarren-Transient oder einen Konsonanten erzeugen, der nie vorhanden war. Für Musikproduktion ist das oft völlig okay; für Forensik, Archivierung oder wissenschaftliche Sprachaufnahmen wäre es problematisch.

Für ein echtes DAW-Plugin würde ich deshalb wahrscheinlich nicht direkt auf der sichtbaren Wellenform arbeiten. Vielversprechender wäre eine Kombination aus Raw-Waveform-Netz + mehrskaliger Spektraldarstellung. Das Netzwerk bekäme also gleichzeitig kurze Samplefolgen für Phase/Transienten und STFT- bzw. Mel-/CQT-Informationen für harmonische Zusammenhänge.

Und NVIDIA-Hardware könnte dabei tatsächlich attraktiv sein: Ein Plugin könnte CUDA/Tensor Cores verwenden und eine hochwertige neuronale Berechnung ähnlich wie DLSS beschleunigen. Der eigentliche interessante Gedanke wäre also:

„DLSS ist nicht der Audioalgorithmus – DLSS zeigt, dass ein gelerntes Rekonstruktionsmodell eine wesentlich teurere physikalische Berechnung approximieren kann.“

Für deine Idee mit Verzerrung sehe ich sogar ein ziemlich konkretes Produkt: Neural Oversampling / Neural Anti-Aliasing für Distortion-Plugins. Das Modell wird offline mit einer extrem hoch gesampelten „Ground Truth“-Version eines analogen Modells trainiert und versucht dann in Echtzeit, bei viel niedrigerer Rechenlast denselben Output zu erzeugen. Das könnte bei Amp-Sims, Tape, Saturation und analog modellierten Synthfiltern ausgesprochen interessant werden.
Audio Superresolution Funktionalität gibt es in Audacity als Erweiterung. Das ist aber sehr rechenintensiv
 
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  • #19
Ich würde mir wünschen, wenn man auf einer Audiospur eine Funktion hätte, wo man die mono/stereo Audiospur direkt als MIDI auf einer neuen Spur ausgeben könnte, also als direkten Menü/Kontextmenüeintrag. Es geht dabei darum, eingespielte Instrumente durch VSTi zu ersetzen, um eine klangliche Alternative zu haben.

Ich würde mir wünschen, daß Cubase selber merkt, wenn man Surround Content hinzufügt und automatisch das eigene Layout dahingehend erweitert, daß man als Ausgabe sowohl Stereo, als auch Surround angeboten bekommt

Weitere Unterstützung für OpenCL und CUDA würde ich mir auch beim Rendern wünschen
Weitere Unterstützung für Multicore CPU (Multithreading) würde ich mir auch wünschen.
Ich wünsche mir auch ein einfacherers Handling, um weitere Spuren nachträglich zu einer Gruppe hinzuzufügen
 
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  • #20
Cubase kann beim Export keine Lufs anzeigen ! Jetzt bitte nicht Echzeit-Export oder sowas.
Ich wusste das sowas kommt. Was meinst du denn was Direct offline Processing im Gegensatz zu Clip FX ist? Schon mal was von Echzeit-Effekt im Audio-Clip gehört?
Was meinst du was ich dann bei der Kompositionshilfe mache????? Zugucken??? Die soll beim Komponieren helfen. Oh man. Wie genau die das bewerkstelligen wollen , ist mir eigentlich wumpe, nur gut sollte es schon werden. Quasi einer der Mutter aller DAWs hat sein Jahrzehnten keine Kompositionshilfe, die mir beim Song erstellen hilft. Also bitte nicht so Pattern vorschlagen oder würfeln. Clips einzeichnen, da muss du halt FL Studio kennen, ich meinen den Pattern-Roller heisst es glaub ich , das du einen Clip markierst und "malst" den Clip an die Stellen wo du es haben willst. Oversampling bieten verschiedene Host Anbieter an, das sollte Cubase ja wohl auch hinbekommen.

So wie du argumentierst , hört sich das an wie lass mal bei Cubase alles so wie es ist. Gähn.
Natürlich meine ich den Echtzeitexport bei den LUFS. Ansonsten kannst Du Dir von jedem Audio-File die LUFS anzeigen lassen mit der Statistik. Oder was genau meinst du?
Echtzeit-Effekte nutzen zusätzlich Rechenleistung. Wofür genau brauchst Du die? Werde bitte konkret?
Ich verstehe immer noch nicht, warum Menschen eine DAW kaufen, mit der man komponieren kann und dann eine Komponier-Hilfe wollen. Ab einem gewissen Punkt kann man doch einfach prompten, Loops nehmen etc. Nur gut sollte es schon werden? Das sollte man schon selber hinkriegen
:) Und das wäre ein Fass ohne Boden. Soll Cubase jetzt für Profis sein oder eine komplett andere Zielgruppe haben? Dann müsste es ein anderes Programm sein. Die Mutter aller DAWs hat keine Kompositionshilfe? Das ist auch gut so. Warum komponierst Du nicht selber? Für welche PlugIns genau willst Du Oversampling?


Ich merke, dass Du mich gar nicht kennst, denn sonst wüsstest Du, dass ich eine lange Liste mit über 100 Vorschlägen habe und diese auch in Videos und im Cubase-Stammtisch und meinen Coachings kommuniziere und in meinen Tests zu Nuendo auch viele Wünsche geäußert habe.
 
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