Beta-Tester für browserbasierte DAW gesucht

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Hallo zusammen,

ich arbeite seit einiger Zeit an einer Browser-basierten DAW (derzeit nur auf Chrome), die sich vor allem auf die Anforderungen für Sprachaufnahmen konzentriert. So gibt es zum Beispiel spezielle Funktionen für Untertiel, Synchron/ADR, später wird es extra für Hörbuch, eLearning etc. Tools geben, die die Arbeit der Sprecher und Produzenten erleichtern und vereinfachen soll.

Mit an Board ist auch integriertes Remote-Recording/Directing – der DAW ist es egal, ob der Sprecher "kabelgebunden" im Raum nebenan sitzt oder oder tausende Kilometer entfernt übers Internet eingebunden wird (webRTC, opus, 255 kHz, mono).

Das Ganze befindet sich noch in der Entwicklung, aber ich möchte früh Eindrücke, Vorstellungen und Wünsche mit auf die Reise nehmen. Deshalb suche ich Leute, die Lust haben, die App auszuprobieren. Mich interessiert dabei nicht nur, was funktioniert, sondern vor allem:
  • Was ist unverständlich?
  • Wo hakt der Workflow?
  • Welche Fehler treten auf?
  • Was fehlt für den praktischen Einsatz?
Wer neugierig ist, findet Cue (so der Projektname) hier: https://www.bodalgo.com/de/cue

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich hier ein paar Interessierte finde, die Feedback geben, gerne hier direkt im Thread. Ich hab ein dickes Fell, es darf also auch draufgehauen werden. Findet ihr einen Bug wäre es toll, wenn OS, Chrome-Version und verwendetes Audiointerface* genannt würden.

Ach ja: Sämtliche Sound und Videodateien gehen nicht in die Cloud. Es bleibt alles auf dem eigenen Computer.

Tja, das wäre es soweit von meiner Seite. Ich bin gespannt auf ehrliche Rückmeldungen.

Lieben Gruß aus München


Armin

Bildschirmfoto 2026-08-14 um 16.35.42.webp
 
  • Danke
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Keiner? Das wäre aber sehr, sehr schade! Ich wollte gerne in die Alpha-Phase gehen mit euren Anregungen …
 
Ausserhalb meines Fressmusters
:)

Ich mische immer wieder was und so weiter.
Generative Synthguy.

Bin auf Cubase.
 
  • Haha
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Lust sowas auszuprobieren schon. Wäre da nicht die fehlende Zeit, bzw. die vielen anderen Projekte, mit denen man sich beschäftigt.
Was genau wäre denn ein Vorteil zu zb. der einfachsten Cubase Version ?
 
Cool. Geht das über ASIO oder ist das irgenwie WebAudio oder so was? Die Idee auf diese Weise ein Projekt mit mehreren Leuten zu teilen find ich nicht schlecht, so dass jeder was darauf spielen/singen kann. Kann man für diese Zwecke in der Cloud dann doch sichern? Wie funktioniert das mit dem Einladen und Teilen mit mehreren Personen?
 
Was genau wäre denn ein Vorteil zu zb. der einfachsten Cubase Version ?
Zum Beispiel: Du nimmst eine halbe Stunde Voiceover auf mit zigmal neu ansetzen wegen verlesen, und diese Stellen werden per Knopfdruck rauseditiert. Oder einfacheres timed voiceover auf timecode per import, remote directing.

Schau's dir einfach mal an. Gibt wirklich ein paar sehr tolle Funktionen, die die Produktion von Sprachaufnahmen krass einfacher machen und Zeit sparen.
 
Cool. Geht das über ASIO oder ist das irgenwie WebAudio oder so was? Die Idee auf diese Weise ein Projekt mit mehreren Leuten zu teilen find ich nicht schlecht, so dass jeder was darauf spielen/singen kann. Kann man für diese Zwecke in der Cloud dann doch sichern? Wie funktioniert das mit dem Einladen und Teilen mit mehreren Personen?
Nein, für mehrere Leute ist es in der Tat nicht gemacht (also abgesehen davon, dass du Leute online aufnehmen kannst, die nicht im Raum nebenan sondern irgendwo sind).
 
  • #10
Wie funktioniert die Anbindung ans Audio Interface?
 
  • #11
Wie funktioniert die Anbindung ans Audio Interface?
Meinst du technisch oder in der Bedienung?

Bedienung: Du wählst den Eingang eines Tracks/Ausgang des Master in einem Dropdown aus. Dort sind alle Ein- und Ausgänge gelistet. Also im Prinzip auch nicht anders als in jeder anderen DAW.

Technisch läuft das über enumerateDevices et. al. über eine Media-API in Javascript.
 
  • Danke
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  • #12
Wie funktioniert das mit dem Einladen und Teilen mit mehreren Personen?
Ich habe da mal drüber nachgedacht. Auch wenn bodalgoCue jetzt nicht dafür gedacht ist, aber:

In einer Live-Session wäre es durchaus möglich, dass ein Musiker seinen Track zu einem Playback einspielt, dass der Host der Session liefert. Da die Länge des Signal-Roundtrips bekannt ist, würde das – bei geschicktem Vorauslauf des Playbacks beim Gast – in sync beim Host ankommen (also Playback und live laufen auch beim Host synchron).
 
  • #13
Zum Beispiel: Du nimmst eine halbe Stunde Voiceover auf mit zigmal neu ansetzen wegen verlesen, und diese Stellen werden per Knopfdruck rauseditiert.
Das funktioniert dann mit "AI"?
 
  • #14
Das funktioniert dann mit "AI"?
Nein, das funktioniert nicht mit AI derzeit, sondern mit einem Analyseverfahren, das nicht auf einem AI-Modell beruht. Aber das ist noch in der Entwicklung, und ich bin mir nicht sicher, wie gut das ohne AI zu verwenden werden kann.
 
  • Danke
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  • #15
So gibt es zum Beispiel spezielle Funktionen für Untertiel, Synchron/ADR
Das trifft dann zusammen mit Audiodeskriptionen ja schon auch meinen Day-Job, aber da muss ich ehrlich sagen, dass es normalerweise essentiell ist, in Pro Tools zu arbeiten. Grade bei ADR muss ich ja die ADR Aufnahmen hinterher eh im Pro Tools schneiden, damit die bei einem Kollegen in die Pro Tools Mix Session kommen können. Die ADR Listen liegen ja als csv, excel, und oder ADR Master Format ab, auf der Gegenseite brauch ich aber Anstecker und Angel, Remote-mäßig macht ADR also eh nur bedingt Sinn.
Für Audiodeskriptionen bin ich in Pro Tools sehr schnell, auch in Kombination mit Sessionlink. Das läuft auch in Kombination stabil - wo genau ist der Vorteil von einer Browserbasierten DAW. Browserbasiert ist für mich immer erstmal ein Synonym für potentiell instabil.

Aber vielleicht hab ich nur den Catch übersehen :-)
 
  • #16
Das trifft dann zusammen mit Audiodeskriptionen ja schon auch meinen Day-Job, aber da muss ich ehrlich sagen, dass es normalerweise essentiell ist, in Pro Tools zu arbeiten. Grade bei ADR muss ich ja die ADR Aufnahmen hinterher eh im Pro Tools schneiden, damit die bei einem Kollegen in die Pro Tools Mix Session kommen können. Die ADR Listen liegen ja als csv, excel, und oder ADR Master Format ab, auf der Gegenseite brauch ich aber Anstecker und Angel, Remote-mäßig macht ADR also eh nur bedingt Sinn.
Für Audiodeskriptionen bin ich in Pro Tools sehr schnell, auch in Kombination mit Sessionlink. Das läuft auch in Kombination stabil - wo genau ist der Vorteil von einer Browserbasierten DAW. Browserbasiert ist für mich immer erstmal ein Synonym für potentiell instabil.

Aber vielleicht hab ich nur den Catch übersehen :-)
Völlig klar – wenn ProTools dein Mittel der Wahl ist – warum solltest du das ändern?

bodalgoCue ist Tool für Sprecher gedacht, die aktuell mit DAWs arbeiten, die nicht auf deren Flow wirklich ausgelegt sind und deshalb beim Wechsel echt profitieren.

Wegen Audiodeskriptionen (auch in Verbindung mit Live-Session): Da, so denke ich, wird bodalgoCue den hübscheren Flow haben. Und stabil läuft das auch – Session Link verwendet ja ja exakt dasselbe Framework im Browser (webRTC, opus codec)

Vielleicht was Generelles
Es geht hier überhaupt nicht darum, Leute konvertieren zu wollen – sorry, falls das so rübergekommen ist. Ich will von Profis Feedback, was eurer Meinung nach in so ein Ding gehört, damit es für Sprecher und Produzenten von Sprachaufnahmen das Leben wirklich einfacher macht. Das ist mir das wichtigste in dieser Phase.

Ich habe natürlich auch die Sprecher von bodalgo mit ins Feedback-Boot geholt, und da ist schon eine Menge rumgekommen, darunter Dinge, die ich vor Betriebsblindheit einfach nicht gesehen habe.
 
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  • Danke
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